33. Kunsthandwerkermarkt
zum Erntedank in Trittau am 5. + 6. Oktober 2013

Elke Baum   *   Kunsthandwerker-Agentur
Theodor-Storm-Straße 8   *   22946 Trittau
Tel. 04154 - 2037   *   Fax 04154 - 85491

Rückschau

Trittauer Kunsthandwerkermarkt zum Erntedank
Das aktuelle Plakat

Rückschau auf DIE Traditionsveranstaltung im Norden

Zehntausende Besucher, starke Kaufkraft, ideales Marktwetter, vorbildliche Marktdisziplin und viele außergewöhnliche Kunsthandwerker: DAS war der 33. Kunsthandwerkermarkt zum Erntedank in Trittau rund um die historische Wassermühle und auf der Teil - ALDI Veranstaltungsfläche.

Es war Ferienbeginn, ein verlängertes Brückenwochenende und verkaufsoffener Sonntag in Lübeck und Ahrensburg. Auch wenn wir im Kreis Stormarn 100 Plakate hängen, wir könnten es genauso lassen. Unser Kunsthandwerkermarkt um die Wassermühle muss keine Konkurrenz fürchten und braucht eigentlich keine Plakate. Wir müssen uns auch nicht überschwänglich auf die Schulter klopfen frei nach dem Motto: „wir sind die Größten im Kreis Stormarn an diesem Wochenende ...“ wir müssen nur sehen, was andere übersehen und die Besucherströme reißen nicht ab. Und was wir sehen, verraten wir natürlich nicht. So sind wir werbemäßig außergewöhnlich detailliert vorbereitet in dieses Wochenende mit 135 Ausstellern gestartet. Der Kunsthandwerkermarkt wurde am Samstag stärker besucht als in den letzten Jahren – hier haben wir auch den Videoclip drehen lassen.

Wie haben wir uns gefreut, dass der vorausgesagte Regen woanders fiel. Der Samstag wurde zum starken kaufkräftigen Veranstaltungstag. Am Sonntag schoben dann wieder die berühmten zehntausenden Besucher durch Trittau zu unserem Kunsthandwerkermarkt. Einige Kunsthandwerker konnten ihre Umsätze vom letzten Jahr noch einmal toppen und waren fast ausverkauft wie Thomas Nolte aus Lüchow. Unsere Bäckerei aus Wien war begeistert – und am Veranstaltungsende ausverkauft. Auch „Grillprinz“ hatte nur noch zwei Pakete Wurst mit nach Hause zu nehmen. Mit gutem und ausreichendem Personal hat er es an zwei Ständen geschafft, die Besucher zufrieden zu stellen. „Prinz“ träumt schon von Trittauer Märkten 2014.

Auch hinter den Marktkulissen lief alles reibungslos. Zum ersten Mal seit 33 Jahren bekamen wir von unserem Bürgermeister höchst persönlich die Auflage, die Papierkörbe außerhalb des Mühlengeländes die Poststraße hoch bis zum Schützenplatz an den Veranstaltungstagen entleeren zu lassen. Das ist genauso als wenn wir in dieser Woche bei unseren Hamburger Herbstimpressionen auf dem Gerhart Hauptmann Platz in Hamburg die Papierkörbe auf der Mönckebergstraße während der Veranstaltungszeit entleeren müssten. Meine Einwände nahm unser Bürgermeister mir sehr übel. Nun, er ist Trittaus Verwaltungschef!!!!!! So kontrollierten der Mann an meiner Seite, Mareike und Patrick während der Veranstaltung die Mülleimer auf der Poststraße und entsorgten Müll, den niemand auf unserem Veranstaltungsgelände verursacht hatte. Unsere Geschäftsleute hatten am Sonntag aufgrund unseres Marktes ihre Geschäfte geöffnet und werden sich jetzt an dieser Aktion beteiligen. Wir müssen doch zusammen halten.

Das Deutsche rote Kreuz sperrte am Sonntag rechtzeitig vor Veranstaltungsende das gesamte Mühlengelände ab, damit kein Aussteller vor 18.00 Uhr in das Mühlengelände fahren konnte. Unsere Besucher verließen gelassen in aller Ruhe das Mühlengelände, während unsere Band Cattle Call sie noch bis zum Schluss in die wunderbare Welt des handgemachten Cajun, Country und Bluegrass begleitete. Damit lag eine wohltuende friedliche Stimmung nach dem Trubel über diesem romantischen Veranstaltungsgelände am Mühlenteich.
Die Hauptakteure sind natürlich unsere vielen netten Aussteller, die wissen, dass Mareike und ich Ihnen nur das zumuten, was unsere Behörden von uns verlangen. Aber ohne unsere Hygienedamen, Patrik unserem Müllliebling, dem Deutschen Roten Kreuz und der zusätzlichen Veranstaltungsfläche vom Discounter ALDI wäre ein so reibungsloser und schöner Ablauf gar nicht möglich. In Trittau geht nur GANZ oder GAR NICHT – und das läuft hier richtig gut seit 33 Jahren.


An diesem Wochenende starb meine Herzensfreundin in der Uniklinik in Hamburg an Krebs. Sie war Heilpraktikerin in Trittau und hat vielen Menschen geholfen. Wir beide konnten noch kurz vor ihrem Tod liebevoll voneinander Abschied nehmen – für immer.

Müllentsorgung
Alexandra Wolff aus Witzenhausen

Mareike hatte für mich die gesamte Marktaufsicht übernommen – immer nett, immer freundlich und dabei ganz kompetent. Ich kann mich total auf sie verlassen.
Die zwischenmenschlichen Lebensräume stehen bei mir seit diesem Jahr an erster Stelle. Ich muss mich nicht mehr beweisen, ich muss auch mit niemandem konkurrieren. Ich möchte Zeit haben für Menschen die ich liebe und die mich brauchen. Ich möchte den Blick für das Wesentliche schärfen und leben.
Am Samstag starb auch die Theaterchefin Kirsten Martensen aus Bargteheide an Krebs. Kirsten Martensen war der Kopf, das Herz, die Seele und der Motor des Kleinen Theaters in Bargteheide. Das ist ein Schlag für die Kulturszene in Bargteheide. Ich kenne Kirsten Martensen seit Bestehen des Kleinen Theaters in Bargteheide.

Ihre
Elke Baum