Trends - Markt im Park in Norderstedt

Elke Baum   *   Kunsthandwerker-Agentur
Theodor-Storm-Straße 8   *   22946 Trittau
Tel. 04154 - 2037   *   Fax 04154 - 85491

Rückschau

Rückblick Großer Markt im Park trends im Stadtpark Norderstedt am 21. und 22. Mai – zusammen mit Oliver Hauschildt – Verlag, Events & Werbeagentur aus Ellerau

Der Stadtpark Norderstedt ist der Park der Möglichkeiten. Er hat sich nach der erfolgreichen Landesgartenschau im Jahr 2011 zu einem beliebten Ausflugsziel für Freizeitgestalter und Grünliebhaber, für Entspannungskünstler und Aktivitäten Fans entwickelt. Seepark, Waldpark und Feldpark laden Kinder und Erwachsene auf 720 000 Quadratmetern zum Entdecken und Entspannen ein.

Zahlreiche Attraktionen und ein vielfältiges unterschiedliches Freizeitprogramm sorgen Woche für Woche für unvergessliche Erlebnisse. Der Stadtpark ist einer der wenigen, der nach einer Landesgartenschau so beliebt bei der Bevölkerung angenommen und entsprechend genutzt wird. Viele Norderstedter haben mir das begeistert auf der „trends“ am Wochenende bestätigt.

Insgesamt konnten sich unsere Besucher an über 240 Ständen bei schönstem Sommerwetter über fünf übersichtliche Bereiche zu den Themen Wohnen- und Dekorationen, Garten, Technik, Kulinarisches und Kunsthandwerk informieren und das eine oder andere Stück kaufen.

Denn je weiter wir uns von der Natur entfernen, desto mehr sehnen wir uns zu ihr zurück – auf Balkonen, in Gärten oder mitten in der Stadt. Nur das erklärt die Beliebtheit der Gartenaccessoires und Pflanzen, die auf unseren Märkten in Hülle und Fülle angeboten werden.

Wer einen Garten zum Blühen bringt ist stolz. Es redet ihm keiner rein. Und am Ende erntet er seine eigenen Früchte. Die Hobbygärtner sind glücklich, wenn sie abends verschwitzt aus der Rabatte steigen. Ein Garten erdet uns. Denn wer so richtig bei der Sache ist, vergisst schnell Raum und Zeit. Ein blühender Garten ist für ihn kleines Paradies. Für mich übrigens auch.
Das ist auch einer der Gründe warum die Menschen manchmal hohe Eintrittspreise für Gartenmessen bezahlen. Unsere Besucher lobten aber, dass die Messe „trends“ vom Veranstalter Oliver Hauschildt keinen Eintritt kostete. Unser kurzer Vidoclip wurde am Samstag gegen 12:00 Uhr mittags gedreht.

Am Sonntag wäre Michael Lukowski gar nicht mehr zum Drehen durch die Besuchermengen gekommen. Am Sonntag wurde es ab 10.00 Uhr so voll, dass oft kein Durchkommen mehr möglich war. Von diesen Besucherzahlen können viele Veranstalter von Gartenmessen nur träumen.

Dagmar Böhne aus Quickborn mit handgemachter Seife
Dagmar Böhne aus Quickborn mit handgemachter Seife

Besser geht es nicht! ……. „ und trotzdem, Elke,“ sagte die seit dreißig Jahren mit mir befreundete Dagmar Böhne aus Quickborn „Trittau bleibt Trittau. Ich habe den Vergleich mit anderen Märkten. Für den Umsatz in Trittau an zwei Tagen, muss ich woanders vier Tage stehen. Gar kein Vergleich.“
Doch wenn sich viele Aussteller auf mehreren Märkten zeitgleich tummeln? Zum Beispiel stand auf der Fläche von Oliver Hauschild ein großer Stand mit Körnerkissen von der Manufaktur Meindl. Der Verkäufer hatte früher Accessoires aus Olivenholz verkauft, anschließend Schmuck, jetzt Körnerkissen. Er wird nicht der einzige Verkäufer der Manufaktur Meindl sein. Betrachtet man sich die Überflutung von Märkten und Gartenmessen, muss man zu dem Schluss kommen, dass es auf den meisten Märkten die gleichen Produkte gibt. Der Verkäufer war zwar sehr zufrieden mit seinem Umsatz in Norderstedt – ich frage mich natürlich wie lange es für ihn läuft?

Dekohaus Sascha Suppe
Dekohaus Sascha Suppe

Frau Heger hat in Norderstedt alles zum halben Preis verkauft. Zehn Jahre war sie auf den Märkten dabei – zum Schluss blieben am Ende des Jahres nur noch die Krankenkassenbeiträge übrig. „Dafür rackere ich mich doch nicht auf den Märkten ab“, sagte Herr Heger. „Die Leute gehen an den Ständen vorbei und sagen: „Kennen wir schon…….“ Doppelbelegungen sind für uns Veranstalter natürlich Klasse, denn wir bekommen die Märkte voll. Viele Menschen tummeln sich Woche um Woche auf unterschiedlichen Märkten. Märkte sind inzwischen ein riesiger Wirtschaftszweig. Wo ein Aussteller seinen Laden schließt, macht der Nächste wieder auf. Hat einer eine gute Idee, folgen ihm sofort zwei oder drei andere. Auch das habe ich gerade erlebt. Da wo noch selber etwas hergestellt wird „brummt der Laden“ aber nach wie vor wie auf unserer Meile die Holzwerkstatt Sascha Suppe mit Partner. Irgendwie kann ich es aber auch verstehen, dass, wenn ein Markt nicht genügend Umsatz bringt, zwei weitere an anderen Orten gebucht werden. Die Kosten müssen schließlich bedient werden.

Mich trefft Ihr am nächsten Wochenende auf dem Historischen Jahrmarkt in Kornelimünster bei Aachen.
Über unseren Tittauer Mühlenmarkt schreibe ich keinen Nachbericht mehr. Nah und fern schwärmen die Menschen von dem Mühlenmarkt. Wer etwas von den Sehnsüchten der Menschen versteht, weiß natürlich auch warum.

Ihre

Elke Baum