Kunsthandwerkermarkt im Lüneburger Glockenhaus

Elke Baum   *   Kunsthandwerker-Agentur
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Rückschau

Kunsthandwerk im Glockenhaus
Kunsthandwerk im Glockenhaus

Rückblick auf den Kunsthandwerkermarkt im Lüneburger Glockenhaus

Es war schon ein tolles Wochenende am 24. und 25. November im Lüneburger Glockenhaus. Viele Aussteller konnten ihre Umsätze vom letzten Jahr noch steigern. Der Besucherstrom riss nach Öffnung des Marktes am Samstag um 11 Uhr bis Sonntag spätnachmittag nicht ab. Die Kaufkraft versetzte viele Aussteller wie Astrid Voß oder Traudi Vorberg in „gute alte Zeiten“ der achtziger/neunziger Jahre.

Das Lüneburger Glockenhaus liegt mitten in der romantischen Altstadt Lüneburg. 22 Kunsthandwerker boten schönes Kunsthandwerk zu erschwinglichen Preisen an. Gemischte Stände oder noch ein wenig Schmuck hier und dort zu dem eigentlich Angebot dazu gelegt, ist verpönt. Nur zwei Schmuckstände mit unterschiedlichen Unikaten wurden zugelassen. Der Lüneburger Kunsthandwerkermarkt hatte am Wochenende die Qualität, die früher Kunsthandwerkermärkte ausmachten und die heute immer seltener wird. Die Veranstaltungskosten für eine überschaubare Ausstelleranzahl sind mit unseren Standgeldern ohne Eintritt einfach nicht mehr zu erwirtschaften.

Doch welcher Veranstalter organisiert eine Veranstaltung, wo alle Geld verdienen und nur er geht leer aus???? Ja, wie doof ist denn das? Ich gebe zu: Es ist doof!!!!!!! Nur eines: Für die Aussteller an diesem Wochenende hat sich mein Engagement gelohnt. Gerade die jungen Leute in Lüneburg, die heute noch studieren, sind morgen unsere Käufer. Sie werden nicht 2,00 € Eintritt für eine Ausstellung mit 22 Kunsthandwerkern bezahlen.

Ich bin sehr froh, dass wir mit diesem guten Ergebnis unser Marktjahr 12 jetzt endgültig beenden können. Es scheint sich herumgesprochen zu haben, dass es in Lüneburg bei uns besonders gut läuft. Kam ein Bewerber von irgendwo, lieh sich bei einem Aussteller einen Zollstock und begann bei Günter Nichts und anderen die Stände auszumessen. Auf Günters Frage, was das solle, meinte dieser er würde seinen Stand ausmessen, um sich für nächstes Jahr hier zu bewerben. „Aber nur über meine Leiche“ , meinte Günter Nichts, und der Bewerber erwiderte: „Vielleicht sterben Sie ja irgendwann.“

So weit ist es aber nun wirklich noch nicht in Lüneburg.

Bitte glauben Sie mir. Es ist gut, dass wir in Lüneburg nur 22 Aussteller annehmen können. Das garantiert den meisten Ausstellern diese gute Kaufkraft – besonders eine Woche bevor die vielen Weihnachtsmärkte beginnen.

Wie alle Lüneburger Aussteller gehört und gesehen haben, hatte ich mit einer schweren Bronchitis zu kämpfen. Mir geht jetzt einfach die Puste aus. Deshalb hilft auch nur noch eine Marktpause. Mareike Pietz wird bis zum 15. Januar mein Büro morgens ab 11.00 Uhr betreuen und Ihre Mails beantworten.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg auf Ihren Weihnachtsmärkten, wo immer Sie auch sind.

Ihre
Elke Baum