Österlicher Frühlingsmarkt in Trittau 2018

Elke Baum   *   Kunsthandwerker-Agentur
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Rückschau

Rückblick auf unseren Österlichen Frühlingsmarkt am 17. und 18. März 2018 um die Trittauer Wassermühle

Unser Frühlingsmarkt war schon ein Tanz mit dem Wetter. Bei eisigem Ostwind begann am Freitag der Aufbau. Aussteller, die ansonsten beharrlich auf ihren bevorzugten Plätzen gegenüber dem Mühlenteich bestehen und auf gar keinen Fall z.B. auf dem Mühlenhof ihre Zelte aufbauen möchten, wollten natürlich bei diesem Ostwind ihre Zelte im Mühlengarten aufschlagen. Andere bestehen aber seit Jahren auf den Mühlenhof. Und die konnten wir jetzt nicht einfach auf anderen Flächen aufbauen lassen. Bei dem Ostwind wollten viele NUR auf den Mühlenhof. Es allen bei diesen Witterungsverhältnissen recht zu machen, wurde zur großen Herausforderung für uns. Auf einmal waren die Top - Flächen, die vorher gebucht wurden, nicht mehr von Interesse. Im Gegensatz zu denen hatten aber alle Stammaussteller ihre Zelte trotz Ostwind direkt am Mühlenteich aufgebaut, die dort immer ihren Standplatz haben. Sie hatten den Ostwind im Rücken ihrer Zelte.

Immerhin planen wir unsere Märkte für unsere Besucher und die dürfen wir nicht enttäuschen. Wenn sich die Besucher bei Winterwetter ins Auto setzen, möchten sie zumindest für ihren Anfahrtsweg mit einem attraktiven Markt belohnt werden. Dafür zu sorgen ist unsere Aufgabe.

Viele Anrufe kamen aus Hamburg und Umgebung, ob unser Frühlingsmarkt überhaupt stattfinden würde. Aber, und das ist wirklich das Tolle, außer fünf Ausstellern hatten alle ihre angemeldeten Stände auf dem Mühlengelände aufgebaut. Die einen kamen aus Flensburg und Eckernförde, wo heftige Schneestürme tobten, die anderen aus dem Süden, wo ein gleiches zu berichten war. Doch am Samstagmorgen schien in Trittau die Sonne und bei uns in den Herzen.

Ein gut besuchter Samstag bei diesem eisigen Wetter war schon eine Freude wert. Es hätte viel schlimmer kommen können. Doch Sonntag schlenderten wie gewohnt tausende Besucher bei herrlichem Sonnenschein und eiskalten Temperaturen über unseren dekorativen Markt. Unser Trittauer Aussteller Holger Büttner entdeckte, dass sich am Samstag vom Wind eine Stange oben am Gerüst am Seitengang der Mühle gelöst hatte und kletterte beherzt bis in die Gerüstspitze, um die Eisenstange wieder zu befestigen. Nicht auszudenken wenn sie einem Besucher auf den Kopf gefallen wäre. Viele Aussteller konnten sich über gute Umsätze freuen. Während die einen Anbieter mit Schmuck über gute Verkäufe strahlten und mich vor Freude umarmten, waren die anderen etwas enttäuscht.

Die Stimmung seitens unserer Aussteller und Besucher war aber trotz der Kälte insgesamt freundlich und fröhlich. Deshalb habe ich das Gelände vor Marktende auch nicht wie gewohnt absperren lassen, sondern als die ersten Aussteller um 17.30 Uhr anfingen einzupacken, haben Jessica und ich mein Mühlenbüro auch eingepackt. Als die ersten Autos auf das Gelände fuhren, haben wir nicht auf die Uhr gesehen, sondern ich war einfach nur glücklich, dass wir alle kollektiv diesen schönen Markt bei eisigem Ostwind durchgehalten hatten und unsere Besucher sich wieder über die Angebote unserer Aussteller freuten und den gesamten Markt insgesamt anerkennend lobten.

Sehr gefreut habe ich mich auch, dass das Trittauer Onlineportal jeden Tag vor Ort war und einen Videoclip drehte und sofort auf FB stellte. „Du siehst auf dem Video wie ein Clown aus“, meinte der „Mann an meiner Seite“. Wenn man meine Wortwahl auf dem Video hört, sollte man denken es reiche nicht weit. Aber die Videoclips wurden aus dem Stand gedreht, und ich war gedanklich nur damit beschäftigt, dass alles bei diesen Witterungsverhältnissen reibungslos lief. „Trittau online“ wird von vielen Menschen in Trittau und Umgebung angeklickt. Das war für mich die einmalige Gelegenheit zu präsentieren, dass der Markt nicht ausgefallen war, sondern sich der Weg nach Trittau im Sonnenschein für alle lohnen würde. Manchmal ist es besser eine Chance beherzt zu ergreifen als sie zu unterlassen, nur weil man sie nicht perfektionieren kann. Auf meiner FB Seite können Sie sich die Videoclips gerne noch einmal ansehen.

Hinter keinem unserer Märkte steht eine so gezielte Werbung auch seitens unserer Aussteller wie für die Trittauer. Wir berechnen dafür keinen Cent, wenn wir z.T. 5000 Flyer an einzelne Aussteller schicken lassen, die sie dann verteilen. Jeder muss heute mehr dafür tun, wenn er Geld verdienen möchte als in vergangenen Jahren. Die Trittauer Märkte sind doch ein „Selbstgänger“, sagen viele. Hey, wer geht schon von selber, wenn er keine Beine hat. Insgesamt sind bereits seit diesem Wochenende 15 000 Flyer für den Mühlenmarkt an bestimmte Aussteller und 5000 Flyer zum Verteilen an eine Firma verschickt worden und werden in den nächsten Wochen verteilt. Diese Aussteller beginnen schon jetzt ihre Kunden und Kundinnen für unseren Pfingstmarkt einzuladen.

Dann, wenn es wieder heißt : „Auf ... auf zum Trittauer Mühlenmarkt“ am 20. und 21. Mai. Pfingsten an zwei Feiertagen mit Kutschfahrten, Mühlengarten und Blueskonzert. Das sicherlich zu freundlicheren Temperaturen als an diesem Wochenende. Allen, die uns hier unterstützen an dieser Stelle noch einmal ein ganz HERZLICHES DANKESCHÖN.



Ihre
Elke Baum