Fest der Kunsthandwerker in Wohldorf 2015

Elke Baum   *   Kunsthandwerker-Agentur
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Rückschau

Rückblick auf das „Fest der Kunsthandwerker“ am 5. und 6. September 2015 in Wohldorf im Hamburger Alstertal

Noch bei keinem „Fest der Kunsthandwerker“in Wohldorf/ Ohlstedt seit 1997 gab es so viele Parallelveranstaltungen an diesem Wochenende in unmittelbarer Nähe wie in diesem Jahr. Selbst auf dem Ammersbeker Gutshof fanden die „Herbstträume“ mit 100 Ausstellern statt. Schon vor einigen Jahren hatte ein anderer Organisator am gleichen Datum unseres Wohldorfer Marktes einen ähnlichen Markt in Tremsbüttel organsiert. Aus dieser Erfahrung heraus wusste ich, dass dieser Ammersbeker Markt für uns keine Konkurrenz sein würde.

Doch Alstervergnügen, Rockfestival, Stadtteilfest in Poppenbüttel, Familienfeste und ... und ... und. Da mussten wir uns schon etwas Zusätzliches einfallen lassen um die Besucher nach Wohldorf zu ziehen – eine vorbildliche Plakatierung im Kreis Stormarn (in Hamburg dürfen wir nicht plakatieren) und Presse in den Medien konnte in diesem besonderen Fall nicht ausreichen ... und unsere Strategie ging auf.

So staunte Kirstin Robers als während des Aufbaus und im Regen am Samstag schon ein großes Bild seinen Besitzer wechselte. Am Samstagabend war ihr Stand trotz des durchwachsenen Wetters mit Sonne und Schauern leer.

Carsten Siewertsen aus Langenhorn mit kunsthandwerklichen Gartentrennelementen
Carsten Siewertsen mit Gartentrennelementen

Am Sonntag strömten bei bestem Wetter um 10.00 Uhr die ersten Besucher auf die Meile. Der Markt wurde durchgängig wie in den letzten Jahren sehr gut besucht. Im Schmuckbereich wurden zur Freude von Mary Blachnik Vogt aus Stockelsdorf und Astrid Voß aus Faßberg nur die teuren Stücke gekauft. Aber auch Aussteller mit außergewöhnlichen Arbeiten wie Carsten Siewertsen mit kunsthandwerklichen Gartentrennwänden oder Katrin und Henno Drecoll aus Stuvenborn mit Formgrills nach eigenen Entwürfen erhielten mehrere Kundenaufträge. Neben Filzarbeiten von Nanette Mende aus Nordstrand, trendigen Hüten von Conny Nehls aus Straubing, Bürsten von Wilhelm Hintz aus Marburg oder Schreibgeräten von Werner Hack aus Hamburg: Viele, viele Aussteller waren mit der Kaufkraft dieses Marktes sehr zufrieden.

Heute erhielt ich eine Mail von einer Besucherin, die unter anderem schrieb:
„Ich möchte Ihnen meine Gratulation für den von Ihnen organisierten Kunsthandwerkermarkt in Wohldorf aussprechen. Eine wundervolle Veranstaltung bei strahlend schönem Wetter.“ Dann bemängelte sie u.a., dass es in Wohldorf an Parkplätzen fehlt, die Wohldorfer Mühle sich seit Jahren im Baustopp befindet und die Toiletten im Waldrondell nur mit kleinen Hinweisschildern versteckt lagen. Am Ende schrieb sie: „Und Sie werden es kaum glauben! Wir haben wirklich etwas gekauft Wir kommen bestimmt wieder!“

Mit ihrer Kritik hat sie Recht. Doch wenn nach 18 Jahren und ähnlichen Veranstaltungen unmittelbar um uns herum so viele kauffreudige Besucher an die Wohldorfer Mühle kommen, müssen wir „das Fest der Kunsthandwerker“ auch im nächsten Jahr organisieren. Wir haben den Termin für nächstes Jahr eine Woche später auf den 10. und 11. September gesetzt – mal sehen, was trotzdem um uns herum passiert.

„Die Wohldorfer lieben ihren Markt“, hieß es im Gasthof „Zum Bäcker". Viele Besucher kennen den Baustopp der Alten Mühle, sie kennen das Gelände und sie wissen, wo sie parken oder auch nicht parken können. Es ist fast wie in Trittau – und trotzdem sind es für unsere Aussteller die umsatzstärksten Märkte. Wie kann das sein??? Hier wieder ein kurzer Videoclip für alle, die nicht dabei waren.



Ihre
Elke Baum