Elke Baum   *   Kunsthandwerker-Agentur
Theodor-Storm-Straße 8   *   22946 Trittau
Tel. 04154 - 2037   *   E-Mail: info@elkebaum.de

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Was gibt es Neues?

Kunsthandwerker

Das war der große Trittauer Mühlenmarkt zu Pfingsten 2018

Wir danken allen Freunden unseres Trittauer Mühlenmarktes.
Ich habe gerade die Festsetzung für die nächsten fünf Jahre Mühlenmarkt in Trittau unterschrieben. Wir werden Euch auch in Zukunft nicht enttäuschen.

Das sagen unsere Besucher:
„Liebe Elke Baum, wir haben uns auf den Weg nach Trittau zum Mühlenmarkt gemacht und sind hellauf begeistert.... Die Vielfalt der Anbieter ist berauschend, die Qualität der angebotenen Waren hervorragend..... 3x haben wir den Markt umrundet und so etlichen Taler ausgegeben und es nicht bereut.... Auch Abi Wallenstein hat zum Wohlgefühl beigesteuert.... Es war herrlich!!!!"

Jessica und ich sind das Team des Marktes. Wir haben jeden einzelnen Stand bis auf wenige Ausnahmen persönlich eingeteilt und sind mitgegangen. Wir beide sind zuständig für die Werbung, für die Buchhaltung, für das Marketing, für die persönliche Betreuung unserer Aussteller, für die Einteilung von Johanniter, zusätzlicher Verkehrsschilder und viele andere Dinge mehr die getan werden müssen. Selbst an das Klopapier müssen wir zwei denken. An diesem Wochenende hätten wir allerdings noch einen dritten Eisstand gebrauchen können.

Vor 10.00 Uhr morgens kommen die ersten Besucher. Dann muss jedes Auto der Aussteller rechtzeitig auf den Schützenplatz gefahren sein. Um auf unseren Mühlenmarkt zu kommen, müssen sich die Besucher ins Auto setzen. Sie kommen nicht von nebenan und sind keine Touristen.

Aber Jessica und ich wurden für unsere 10,5 km pro Tag über Kopfsteinpflaster hin und her belohnt. ES WAR EINFACH TOLL! Wir danken allen Ausstellern und Besuchern für das gelungene Mühlenfest.

Wir danken besonders Michael Lukowski an dieser Stelle für seine Film Dokumentationen über Jahre. Wir werden in den nächsten Wochen klären wie wir hier weiter verfahren können. Die neue EU Datenschutz-Grundverordnung Regelung empfinde ich als ganz bitter für uns. Denn Michaels Videos machten unsere Märkte transparenter für Besucher und Aussteller. "Michael, wir werden uns kümmern, dass Du an unserer Seite bleiben kannst."

Und hier der Film vom Mühlenmarkt 2018

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Elke Baum

Kunsthandwerker

Großer Markt im Park 2018 - "trends" am 26. + 27. Mai mit Kunsthandwerkerabschnitt an der Seepromenade im Stadtpark Norderstedt

Auf dem Kunsthandwerkermarkt auf der „trends 18“ baut am 26. und 27. Mai die große Kunstschmiede von Jochen Schmidt aus Berlin auf und führt das Schmiedehandwerk vor. Hier können Sie sich über geschmiedete Tore, Lampen, Gitter, Türen, Rosenbögen, Balkongeländer oder Einzelanfertigungen informieren und auf Wunsch in Auftrag geben.

Glasbläserkunst von Hans Harder
Glasbläserkunst von Hans Harder

Auf dem Kunsthandwerker- Markt auf dem letzten Abschnitt an der Seepromenade führt Glasbläser Hans Harder aus Petershagen am Ofen mit einer flüssigen Glasschmelze die Kunst des Glasblasens vor. Jugendliche und Kinder dürfen auch am Herstellen von Glaskugeln teilnehmen und diese mit nach Hause nehmen.

Weiterhin präsentieren 60 Künstler, Kunsthandwerker und Modedesigner Kostbares, Edles, Formschönes, Extravagantes und Alltagskultur auf unserer Fläche.

Angeboten werden außerdem getöpferte Steinfiguren, Gartenkeramiken, Damen- Herren - und Kindermode, Mode und kreative Sommerhüte aus Leinen und Filz, Gestricktes und Genähtes, Mode aus feinem Leinen, alle rund „um den Hut“ , Schönes aus Stoff, Metall- und Holzobjekte, Holzspielzeug und Kreisel, Wohn- und Gartenaccessoires, Schmuck aus Gold und Silber, Edelsteinen und handgewickelten Muranoglasperlen, Holzspielzeug, Ledertaschen und Lederrucksäcke, Feuerkörbe und Gartendekorationen aus Holz und Metall, handgefertigte Bürsten, Floristik und viel Dekoratives mehr.

Dirk Wulf aus Bleckede führt mit der Kettensäge vor, wie ein Holzobjekt entsteht und bringt aus seiner Werkstatt liebevoll geschnitzte Holzeulen in jeder Größe für seine Kunden mit. Außerdem finden die Besucher bei uns außergewöhnliche Skulpturen und Gartenmöbel aus Teakholz.

Der Obsthof Münster aus Eutin wirbt mit Bio Produkten wie selbst hergestellte Apfelbrote und Apfelchips, verschiedene Liköre, Eingewecktes, Gelees und fruchthaltige Brotaufstriche. Verschiedene Honigsorten aus dem Bienenvolk oder Mandelgebäck ohne Milch und Mehl kann der Besucher ebenfalls probieren.

Feine von Hand zubereitete Chutneys und mehr könnt Ihr aus der Sachsenwaldmanufaktur Reinbek probieren. Alle Produkte wie Chutneys sind mit feinem Honig zubereitet.

Heiko Kanke aus Berlin verzaubert die Kinder mit Riesenseifenblasen.

Zusammen mit dem Veranstalter Oliver Hauschildt stellen 230 Aussteller auf der Messe "trends" in Norderstedt alles rund um das Thema Garten, Wohnen und technische Innovationen aus.

Sie präsentieren in fünf übersichtlichen Themenbereichen ihre Produkte, Dienstleistungen und Informationen. Ob Köstliches im Kulinarium, vielfältige Pflanzen und Deko im Garten-Quarree, Mode, Design und Wellness im Kulturwerk, ausgefallene Wohn- und Dekoideen, technische Neuheiten sowie viele Dinge rund um das Haus an der Seepromenade oder Handgemachtes auf dem Kunsthandwerkermarkt – hier kann jeder Besucher etwas Schönes finden.

Ein begleitendes Programm mit Beratung und Vorführungen sowie auch verschiedenen Highlights für Kinder rundet das Ausstellerangebot der Norderstedter trends Messe ab.

Auch hier: Eine der wenigen Märkt die keinen Eintritt kosten.

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Elke Baum

Kunsthandwerker

"Mit Liebe Gemacht" in Hamburg - der aktuelle Film

Unser neuestes Video vom Kunsthandwerkermarkt "Mit Liebe Gemacht" - Kunsthandwerk und MEHR in Hamburg ist schon fertig.

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Elke Baum

Kunsthandwerker

Liebe Marktfreunde

wir sehen natürlich immer nur Momentaufnahmen und das was wir individuell auf unseren Märkten sehen wollen. Was tatsächlich hinter unseren Veranstaltungen steht, vermutet keiner wirklich. Sonst würden unsere Aussteller oder Besucher für uns mehr Verständnis und wir uns als deren Organisatoren auch oft gelassener zeigen.

Seit über einem Jahrzehnt freuen sich viele Hamburger und Touristen über unsere liebevoll und mit viel Geld geschmückten kreativen Märkte auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz direkt zwischen der Mönckebergstraße und der Binnenalster im Frühjahr und im Oktober mit den "Herbstimpressionen der Kunsthandwerker".

Zusätzlich zu der Behörde müssen diese Märkte vom City Ausschuss Hamburg Mitte befürwortet werden. Dieser Ausschuss setzt sich zusammen aus den Geschäftsleuten rund um den Hamburger Gerhart-Hauptmann-Platz.

Nun wünschen sich die Geschäftsleute seit längerer Zeit weniger Veranstaltungen in der Innenstadt. Ausgerechnet dieser kleine geschmückte Creativ-Markt wird jetzt einstimmig gecancelt, obwohl keine Straßen wie bei Großveranstaltungen gesperrt werden müssen und keinerlei Lärm entsteht. Muss man das verstehen? Ich glaube kaum.

Nun heißt es also zum letzten Mal für uns vom 03. – 12. Mai auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz:„ Mit LiebeGemacht“ Kunsthandwerk und MEHR.

Unsere Kunsthandwerker, Designer und Aussteller präsentieren ausgesuchtes Textildesign aus hochwertigen Stoffen, trendige Hüte und Mützen, individuellen Schmuck aus Bernstein, Mineralien, exklusive Ledergürtel nach Maß vor Ort angefertigt, Lederaccessoires, Ledertaschen, selbst hergestellte Spezialitäten aus dem Feinkostbereich und viel Schönes mehr.

Unter dem Label Christel Moden werden nach Maß geschneiderte Damen und Herrenjacken aus erstklassigen Materialien angeboten.

In der Lederwerkstatt Holger Radke aus Stolzenau direkt oben an der Mönckebergstraße können sich die Besucher ihren Gürtel nach Maß aus feinstem Leder anfertigen lassen. Für Kinder bringt Melanie Wilken ihre Schatztruhe mit. Wer fleißig sucht, findet hier so manchen kleinen Schatz.

Als Gastaussteller freuen wir uns wieder auf den Bildhauer Tadek Golinczak aus Polen, der eine große Skulptur auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz arbeiten wird. Eigenwilligkeit und Freude an der Form zeichnen seine Skulpturen aus. Jede Skulptur verkörpert das fröhliche oder arrogante, das neugierige oder ironische Aufbegehren in der Welt. Dabei steht sie doch ganz im Einklang mit seinem ureigenen Werkstoff dem Holz. So authentisch wie nur echte Kunst sein kann, stellen sich die Figuren dem Betrachter entgegen. Der Verzicht auf intellektuelle Eitelkeit lässt es zu, dass diese ihren festen Stand in der Natur aus der und durch die sie entstanden sind, behalten. Man muss sich das einmal vorstellen. Der Baum ist einfach nur eine Pflanze, und wenn man sein Holz betrachtet, sieht man Strukturen. In seinen Strukturen erkennt man Figuren. Dann entstehen ganze Welten vor dem Auge. Nicht nur äußerliche, sondern innerliche, mit Geist sprechende Erscheinungen. Und alles das wird sichtbar in Pflanzenfasern, die viele Jahre lang in Richtung des Lichts gewachsen sind.

Mitten in Hamburgs City auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz erwartet Besucher und Touristen im Mai ein bunt geschmücktes kunsthandwerkliches Frühlingstreiben.

Ich bin überzeugt, dass diese Entscheidung gegen unsere Creativ-Märkte von einem Gremium getroffen wurde, das unsere Märkte gar nicht kennt.

Was die Hamburger dazu sagen, lesen Sie bitte auf unserer Facebook Seite ( einfach auf das Facebook Zeichen rechts klicken).

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Elke Baum

Kunsthandwerker

Das war "Lust auf Ostern"
Kunsthandwerkermarkt auf dem Platz an der Priwallfähre in Lübeck-Travemünde vom 31. März bis 02. April 2018 in der Video-Rückschau

Kunsthandwerker

Der 23. Österliche Frühlingsmarkt am 17. + 18. März 2018 in Trittau

Unser Frühlingsmarkt war schon ein Tanz mit dem Wetter. Bei eisigem Ostwind begann am Freitag der Aufbau. Aussteller, die ansonsten beharrlich auf ihren bevorzugten Plätzen gegenüber dem Mühlenteich bestehen und auf gar keinen Fall z.B. auf dem Mühlenhof ihre Zelte aufbauen möchten, wollten natürlich bei diesem Ostwind ihre Zelte im Mühlengarten aufschlagen. Andere bestehen aber seit Jahren auf den Mühlenhof. Und die konnten wir jetzt nicht einfach auf anderen Flächen aufbauen lassen. Bei dem Ostwind wollten viele NUR auf den Mühlenhof. Es allen bei diesen Witterungsverhältnissen recht zu machen, wurde zur großen Herausforderung für uns. Auf einmal waren die Top - Flächen, die vorher gebucht wurden, nicht mehr von Interesse. Im Gegensatz zu denen hatten aber alle Stammaussteller ihre Zelte trotz Ostwind direkt am Mühlenteich aufgebaut, die dort immer ihren Standplatz haben. Sie hatten den Ostwind im Rücken ihrer Zelte.

Immerhin planen wir unsere Märkte für unsere Besucher und die dürfen wir nicht enttäuschen. Wenn sich die Besucher bei Winterwetter ins Auto setzen, möchten sie zumindest für ihren Anfahrtsweg mit einem attraktiven Markt belohnt werden. Dafür zu sorgen ist unsere Aufgabe.

Viele Anrufe kamen aus Hamburg und Umgebung, ob unser Frühlingsmarkt überhaupt stattfinden würde. Aber, und das ist wirklich das Tolle, außer fünf Ausstellern hatten alle ihre angemeldeten Stände auf dem Mühlengelände aufgebaut. Die einen kamen aus Flensburg und Eckernförde, wo heftige Schneestürme tobten, die anderen aus dem Süden, wo ein gleiches zu berichten war. Doch am Samstagmorgen schien in Trittau die Sonne und bei uns in den Herzen.

Ein gut besuchter Samstag bei diesem eisigen Wetter war schon eine Freude wert. Es hätte viel schlimmer kommen können. Doch Sonntag schlenderten wie gewohnt tausende Besucher bei herrlichem Sonnenschein und eiskalten Temperaturen über unseren dekorativen Markt. Unser Trittauer Aussteller Holger Büttner entdeckte, dass sich am Samstag vom Wind eine Stange oben am Gerüst am Seitengang der Mühle gelöst hatte und kletterte beherzt bis in die Gerüstspitze, um die Eisenstange wieder zu befestigen. Nicht auszudenken wenn sie einem Besucher auf den Kopf gefallen wäre. Viele Aussteller konnten sich über gute Umsätze freuen. Während die einen Anbieter mit Schmuck über gute Verkäufe strahlten und mich vor Freude umarmten, waren die anderen etwas enttäuscht.

Die Stimmung seitens unserer Aussteller und Besucher war aber trotz der Kälte insgesamt freundlich und fröhlich. Deshalb habe ich das Gelände vor Marktende auch nicht wie gewohnt absperren lassen, sondern als die ersten Aussteller um 17.30 Uhr anfingen einzupacken, haben Jessica und ich mein Mühlenbüro auch eingepackt. Als die ersten Autos auf das Gelände fuhren, haben wir nicht auf die Uhr gesehen, sondern ich war einfach nur glücklich, dass wir alle kollektiv diesen schönen Markt bei eisigem Ostwind durchgehalten hatten und unsere Besucher sich wieder über die Angebote unserer Aussteller freuten und den gesamten Markt insgesamt anerkennend lobten.

Sehr gefreut habe ich mich auch, dass das Trittauer Onlineportal jeden Tag vor Ort war und einen Videoclip drehte und sofort auf FB stellte. „Du siehst auf dem Video wie ein Clown aus“, meinte der „Mann an meiner Seite“. Wenn man meine Wortwahl auf dem Video hört, sollte man denken es reiche nicht weit. Aber die Videoclips wurden aus dem Stand gedreht, und ich war gedanklich nur damit beschäftigt, dass alles bei diesen Witterungsverhältnissen reibungslos lief. „Trittau online“ wird von vielen Menschen in Trittau und Umgebung angeklickt. Das war für mich die einmalige Gelegenheit zu präsentieren, dass der Markt nicht ausgefallen war, sondern sich der Weg nach Trittau im Sonnenschein für alle lohnen würde. Manchmal ist es besser eine Chance beherzt zu ergreifen als sie zu unterlassen, nur weil man sie nicht perfektionieren kann. Auf meiner FB Seite können Sie sich die Videoclips gerne noch einmal ansehen.

Hinter keinem unserer Märkte steht eine so gezielte Werbung auch seitens unserer Aussteller wie für die Trittauer. Wir berechnen dafür keinen Cent, wenn wir z.T. 5000 Flyer an einzelne Aussteller schicken lassen, die sie dann verteilen. Jeder muss heute mehr dafür tun, wenn er Geld verdienen möchte als in vergangenen Jahren. Die Trittauer Märkte sind doch ein „Selbstgänger“, sagen viele. Hey, wer geht schon von selber, wenn er keine Beine hat. Insgesamt sind bereits seit diesem Wochenende 15 000 Flyer für den Mühlenmarkt an bestimmte Aussteller und 5000 Flyer zum Verteilen an eine Firma verschickt worden und werden in den nächsten Wochen verteilt. Diese Aussteller beginnen schon jetzt ihre Kunden und Kundinnen für unseren Pfingstmarkt einzuladen.

Dann, wenn es wieder heißt : „Auf ... auf zum Trittauer Mühlenmarkt“ am 20. und 21. Mai. Pfingsten an zwei Feiertagen mit Kutschfahrten, Mühlengarten und Blueskonzert. Das sicherlich zu freundlicheren Temperaturen als an diesem Wochenende. Allen, die uns hier unterstützen an dieser Stelle noch einmal ein ganz HERZLICHES DANKESCHÖN.

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Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick auf unseren Lüneburger Kunsthandwerkermarkt im Glockenhaus vom 16. - 18. Februar 18

Der Kunsthandwerkermarkt im Lüneburger Glockenhaus wurde am gesamten Wochenende wieder sehr gut besucht. Die Erwartungshaltung bei einigen unserer Aussteller - besonders im Bereich Schmuck - ist hier sehr hoch. Meine Bedenken, dass die Umsätze im Februar auch in Lüneburg nicht so sein können wie im November - direkt vor Weihnachten, glaubt man mir erst, wenn sich das bestätigt. So waren dann die neuen Aussteller angenehm überrascht, während die anderen ihre Enttäuschung kaum verbergen konnten.

Bei dreiundzwanzig Kunsthandwerkern – kein Eintritt – durchgängig ein interessiertes Publikum auf einer gut besuchten Veranstaltung mit allem Komfort wie hilfsbereitem Hausmeister, ständiger Präsenz der Veranstalterin, gute und personifizierte Werbung, nettes und hilfsbereites Miteinander, kein Nebenmann mit Handelsware und ein attraktiver Standort mitten in der historischen Innenstadt Lüneburgs - das hat schon etwas.

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Elke Baum

Elke Baum

Liebe Freunde,

Flammkuchenbäcker

Traditionell gilt Silvester als ein Tag, an dem aufgeschobene Entschlüsse getroffen werden. Soll ich, oder soll ich nicht? Will ich überhaupt, oder will ich nicht? Und wenn ich will, will ich jetzt oder lieber morgen, also nie? Die Suche nach dem richtigen Augenblick kann einen in den Wahnsinn treiben. Wann ist der passende Zeitpunkt gekommen, das zu tun wovon man immer geträumt hat.

Unsere Aussteller fragen sich dagegen nach den Weihnachtsmärkten. Soll ich mich für den einen oder besser für den anderen Markt entscheiden, oder soll ich lieber nicht? Will ich überhaupt noch Märkte buchen oder eine sichere Festanstellung annehmen? Und wenn ich Märkte will, jetzt oder lieber morgen, also nie? Die Suche nach dem richtigen Augenblick und den richtigen Markt kann einen in den Irrsinn treiben. Nur was ist der richtige Markt?

Verspricht ein großer Markt einen höheren Umsatz als ein kleiner oder umgekehrt? Kaufen die Besucher auf einem traditionellen Markt mehr als auf einem von Touristen besuchten? Bin ich überhaupt markttauglich oder fühle ich mich dort öffentlichen Blicken unwohl ausgesetzt wie in einem falschen Film?
Wann sollte ich beginnen? Im Januar wo es nur wenige Märkte gibt oder kurz vor Ostern, wo schon wieder Geschenke gekauft werden? Oder gar erst im Herbst kurz vor Weihnachten?
Vielleicht reichen aber auch nur die Weihnachtsmärkte?
Stehe ich auf drei Tages - Märkte einen Tag nur herum und der Veranstalter kassiert mehr Standgeld oder verdiene ich an dem zusätzlichen Freitag doch mehr als auf einem einen 2-Tages-Markt??? Vielleicht sollte ich im neuen Jahr einfach einmal Doppelmärkte buchen. Aber was ist, wenn es ausgerechnet an diesem Wochenende in Strömen regnet und die Leute lieber zuhause bleiben oder ins Hallenbad gehen??? Es könnte aber auch die Sonne scheinen und alle wollen raus - auf die Märkte. Dann habe ich eine Doppelchance zu verkaufen. Es könnte aber auch in den Sommerferien eine Hitzewelle namens Erna geben und die Touristen bleiben am Strand und ich hole mir einen Hitzekoller und außer Spesen ist nichts gewesen.
Was mache ich bei Terminverschiebungen? Sage ich jetzt einen Markt davon ab, nimmt mich vielleicht der Veranstalter das nächste Jahr nicht mehr, weil ein anderer auf meinem Stammplatz gut verkauft hat oder er den anderen sympathischer fand.
Wie sehen die Märkte an der Küste aus? Wann beginnen die Ferien? Welche Touristen geben mehr Geld aus? Die aus Nordrhein - Westfalen? Gehört habe ich aus Markt-Insider-Kreisen die aus Bayern und Baden Württemberg. Die aus Nordrhein-Westfalen bringen aber gerne kleine Geschenke für ihre Nachbarn mit die inzwischen ihre Blumen gießen.

Bevorzuge ich die Nord- oder die Ostsee? Bleibe ich bei dem mir vertrauten Veranstalter oder wage ich auch einmal einen mir unbekannten? Was sagen die anderen zu dem? Aber kann man denen wirklich trauen. Der eine sagt TOPP - frage ich einen anderen der sagt FLOPP. Ja, was denn nun? TOPP oder FLOPP?? Der eine sagte: Zu teuer ... ja, was ist teuer???? Wenn ich billig wähle? Bietet billig genau das Gleiche wie teuer? Was nützt mir billig, wenn ich zu wenig verkaufe? Dann doch lieber etwas teurer in einem einkommensstarken Stadtteil, oder? Ist billig nicht meistens teurer?

Aber fast überall, wo es wirklich schwierig wird, einen Markt als richtig oder falsch einzuschätzen, wären Aussagen über die Zukunft des Marktes entscheidend – aber dies ist zugleich unmöglich. Denn viele Aussteller haben das eine Jahr einen „Bombenmarkt“ erlebt und an selber Stelle auf demselben Markt am selben Datum bei gleichem Wetter wie das Jahr davor wie einige salopp sagen: „einen Griff ins Klo“ erlebt. Also das Gegenteil vom Jahr davor.

Ich habe mich heute entschieden noch die zwei letzten Marktverträge für den Hamburger Gerhart-Hauptmann-Platz zu schreiben. Danach gibt es für mich kein Übermorgen mehr sondern nur noch ein HEUTE. RAUS mit den Verträgen an die Ungeduldigen, die Entschlossenen, die Neugierigen und die sich wieder nicht entscheiden können. Und dann noch an die die sagen: „Elke Baum, nie wieder“ und sich dann doch noch für die Trittauer Märkte anmelden.
„Sollen wir noch den Flammkuchenbäcker "Mustermann" annehmen oder lieber nicht, Jessica?“ „Würde ich annehmen. Die Leute lieben frisch gebackenen Flammkuchen," antwortete die Hotelfachfrau die so wunderbare Schnittchen zu unseren Konzerten in der Trittauer Wassermühle zaubern kann. Ja, soll ich nun oder soll ich nicht?

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Elke Baum

Was sagen Aussteller über unsere Märkte?
Was ich noch sagen wollte.

Liebe Elke,
im Moment habe ich Zeit um Teile des Jahres Revue passieren zu lassen. Dabei taucht immer wieder ein Name auf, Elke Baum.
Mir ist wieder deutlich geworden, bei wie vielen Unternehmungen, nicht nur Märkten, auch die Buchung, die Fragen, die Tipps, nicht zu vergessen die Hochs und Tiefs, Du mich in diesem Jahr begleitet hast.
Dafür möchte ich mich herzlich bei Dir bedanken. Bei dem Abenteuer Märkte warst Du mir immer eine feste Größe. Ich danke Dir für Deine Arbeit, Deine Zuverlässigkeit und Dein Kümmern.
Ich hoffe, Du bleibst, wie Du bist, auch aus eigennützigen Motiven: Ich weiß dann nämlich, woran ich bin .
Meine Wünsche an und für Dich sind, Du mögest weiter mit Freude Deine Arbeit tun, Du mögest davon profitieren und das in Dein Privatleben transportieren können. Bei all dem soll Dich eine stabile Gesundheit begleiten, ebenso wie der (hoffentlich bald wieder gesunde) Mann an Deiner Seite.
Ansonsten, bekomme ich das Grinsen/Lächeln seit Lüneburg immer noch nicht aus dem Gesicht (will ich auch nicht). Der Erfolg hat mein Selbstbewusstsein wieder an einigen Stellen aufgebaut. Darüber freue ich mich einfach. Wir werden sehen, was im kommenden Jahr geht oder auch nicht. In der Wundertüte-Markt ist vieles drin, auch Schrott. Fürs kommende Jahr werd ich mir wieder mit Freude und Spannung eine Wundertüte kaufen.
Noch viele Grüße an Otto und eine gute Gesundheit.
Lass es Euch gut gehen und ich drück Dich mal
von Günter und Beate (Fohn-Schenk)
P.S. Viele Grüße auch an Jessika Behn.

Was sagen Aussteller über unsere Märkte?
Lüneburg

Liebe Elke,
auf diesem Wege möchte ich DANKE sagen, für das schöne Wochenende in Lüneburg. Es ist selten auf einem Markt mit Ausstellern, ein so ruhiges miteinander, sich gegenseitig zu helfen. Sei es beim Aufbau oder Abbau oder gemeinsam zum Parkplatz zu laufen, der ja gute 10 Min. vom Glockenhaus entfernt ist und das im dunkeln. Die Stimmung war sehr gut, viele interessierte Kunden, die auch gekauft haben. Auch finde ich es immer wieder toll, das der Hausmeister, Herr Meyer, beim Abbau vielen Ausstellern hilft, ihre Kisten, Taschen usw. zum Auto zu bringen. Das ist eine sehr große Unterstützung. Der ideale Markt um noch mal Kraft zu tanken vor den Adventsmärkten. Liebe Elke, ich wünsche euch allen eine schöne Adventszeit, Weihnachten, und alles Gute für das Jahr 2018 Ach ja, Otto weiterhin gute Heilung mit der Hüfte und bald kommen die Krücken weg. Du wirst sehen, das Laufen geht super...
Liebe Grüße aus Berlin
Foto en Detail
Barbara Palicki

Kunsthandwerker

Rückblick auf einen erfolgreichen Kunsthandwerkermarkt im Lüneburger Glockenhaus vom 24. – 26. November

Wir haben ein so schönes und erfolgreiches Wochenende erlebt. Beate Fohn-Schenk wusste gar nicht was sie sagen sollte. „Es war mein bester Markt den ich je erlebt habe“, stellte sie begeistert fest. „Das Publikum weiß meine Arbeit zu schätzen und kauft mir die teuersten Stücke vom Tisch.“ Dem schloss sich auch Astrid Voß mit exklusivem Schmuck an, die von der ersten Stunde an auf dem Lüneburger Kunsthandwerkermarkt mit dabei war.

Auch Thomas Nolte musste edle Getränkehalter aus Holz aus seiner Werkstatt aus Satemin nachholen. Viele, viele Aussteller wie Heidegret Steffens mit Textilkunst oder der Grafiker Thomas Kubitz freuten sich nicht nur über die guten Umsätze, den drei Tage lang gut besuchten Markt und das interessierte Publikum, sondern auch über die behagliche Atmosphäre und das harmonische Miteinander. Einige Aussteller hatten schon vor zwanzig Jahren die „Weihnachtsausstellung der schönen Künste im Trittauer Gemeindehaus“ mit mir zusammen erlebt. „Irgendwie ist es wie damals“, meinte Bärbel Palicki, und Corinna Beering stimmte uns zu. Ja, wir kennen uns alle schon so lange. Wo sind nur die vielen Jahre geblieben?

Am Sonntagnachmittag hatte uns dann der Wirt vom Cafe „Bi dat Klockenhus“ gegenüber vom historischen Glockenhaus vor Freude über die vielen Besucher spontan Kuchen und Kaffee zu Ausstellerpreisen geliefert. In wenigen Stunden hatte ich mehrere Torten und viele, viele Tassen Kaffee verkauft. Michael Wucherpfennig vom Glockenhaus Café eilte wie ein „Irrer“ mit Tellern und Tassen über den Glockenhof. „SIE würde ich am liebsten einstellen“, meint er. „Ja , Herr Wucherpfennig, bei mir rollt der Rubel“. Da musste auch der Grafiker Thomas Kubitz herzhaft lachen, der neben der Bar seinen Stand aufgebaut hatte. Es hatte mir soooo viel Spaß gemacht. Als wir abends dann alle einpackten war ich traurig, dass die Marktsaison 17 für uns zu Ende ist.

Auch das Konzert mit Le Clou am Samstagabend in der Trittauer Wassermühle war einzigartig. Die Mühle ausverkauft und das Publikum in bester Laune. Es wurde geklatscht, getanzt und um eine Zugabe nach der anderen gerungen. Einfach toll.

Und nun freuen wir uns alle auf das Improtheater „Rabatzmarken“ am Freitag . Die Presse vom Hamburger Abendblatt hat sich bereits zu der Vorstellung angesagt. Meine Tochter Nadine hat bereits einen tollen Pressebericht für diesen Abend im Hamburger Abendblatt bekommen. Sie sagte in dem Pressebericht: Nach „müde kommt albern“. Na ja, und albern dürfen wir schließlich auch einmal sein und uns über ein insgesamt gut gelungenes Wochenende freuen.
Hier wieder ein kurzer Videoclip von Michael Lukowski.

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Elke Baum

Kulturzentrum Trittau

Improtheater „Rabatzmarken“ in der Trittau Wassermühle am Fr. 01. Dezember um 19.30 Uhr

Das Improtheater 'Rabatzmarken'
Das Improtheater „Rabatzmarken“

Das Chlorophyll verlässt die Blätter, der Wind fegt den Regen durch die Straßen und die Tage werden spürbar kürzer. Doch das Improtheater Rabatzmarken aus Hamburg bringt Wärme und Licht auf die Bühne der Trittauer Wassermühle.

Am 01. Dezember um 19.30 Uhr lassen die Spieler der Hobbygruppe ohne Drehbuch, nur mit Hilfe der Vorgaben des Publikums herzliche, kuriose und ergreifende Geschichten entstehen. Es werden mehrere Szenen gespielt, die zuvor nicht inszeniert sind. Die Schauspieler lassen sich auf ein Thema oder einen Vorschlag aus dem Publikum ein. Diese Vorschläge sind dann Auslöser und Leitfaden für die daraufhin spontan entstehenden Szenen.

Die überraschenden und spannenden Szenen entstehen aus dem Moment – aus der Improvisation. Das heißt: die eigene Wahrnehmung schärfen und zuhören, spontan und schlagfähig reagieren, selbstbewusst Spiel-Impulse annehmen, weitergeben und sich mutig auf die Situation einlassen! Den Alltag hinter sich lassen, experimentieren und improvisieren mit Lust auf lebendige Kommunikation und Neugierde einmal etwas anderes zu machen. Die Besucher sind genau genau richtig – nämlich an einem Abend voller Premieren. So gab es im letzten Jahr Szenen zur „Konfirmationsplanung bei Eiscafe Griem“ und „den Radiobericht über den Trittauer Weihnachtsmarkt“.

Machen Sie mit und amüsieren Sie sich aus dem Moment. Die Spieler werden durch das Ensemblemitglied Markus Glossner auf dem Flügel begleitet.
Gespielt wird für den Hut nach individuellem Ermessen – also Eintritt frei!

Einlass: 19.00 Uhr - Beginn 19.30 Uhr
Veranstalterin: Gemeinde Trittau
Organisation: Veranstaltungsagentur Elke Baum
Kartenvorverkauf: der Buchladen Anja Wenck, Poststraße 31 Tel. 04154 98 92 405, Elke Baum 014154 2037 oder an der Abendkasse.
Fotorechte: Nadine Lenz

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Elke Baum

Kulturzentrum Trittau

Quadro Nuevo und der fliegende Teppich (Flying Carpet)

Quadro Nuevo und der fliegende Teppich
Quadro Nuevo und der fliegende Teppich

Nach zwei wunderbaren Konzerten am Freitag und Samstag mit dem Quartett Quadro Nuevo packten die Musiker am Sonntag Morgen ihre Instrumente und ihre CD‘s ein, um sich auf den Weg nach Leipzig zum nächsten Konzert um 18.00 Uhr zu machen.

Zu unseren Trittauer Konzerten treffen sich oft Gruppen von Musikfreunden. Entsprechend fröhlich und ausgelassen ist die Stimmung. Schon ab 18.30 Uhr strömen die Besucher, obwohl der Einlass erst um 19.00 Uhr beginnt. Der kleine Mühlenraum unten füllt sich schnell. Und dann darf man auch schon einmal zehn Minuten vor 19.00 Uhr seinen Platz auf dem Mahlboden „fest machen“, denn nummerierte Plätze gibt es bei uns nicht.

Quadro Nuevo hat sein ganz eigenes Publikum. Es handelt sich hier oft um begeisterte Fans, die aus gutem Grund die Trittauer Wassermühle als Konzertsaal auswählen. Die unmittelbare Nähe zu den Musikern und die wunderbare Atmosphäre der alten Mühle machen es: "Es ist alles stimmig", und damit ist diese familiäre Intimität gemeint, die kein Konzertsaal hergeben kann, denn Quadro Nuevo stehen für die Liebe zum Althergebrachten. In jedem Ton spürt man die Leidenschaft der Musiker und das enorme Glück, das sie empfinden, wenn sie gemeinsam musizieren und konzertieren

Quadro Nuevo

So erfolgreich Quadro Nuevo ist, so entspannt sind diese vier Musiker. Sie geben ungefähr 180 Konzerte im Jahr und reisen durch die ganze Welt. Von diesen Reisen erzählt Mulo Francel der die Saxophone und Klarinetten spielt. Man kann sie glauben oder auch nicht. Ich höre seine Geschichten zu gerne.
Denn eigentlich bekommen Nebensächlichkeiten und Gefühle Gehör und Gewicht – eben zum Schmunzeln. Und dann wird diesen „Nebensächlichkeiten“ ein Lied gewidmet. Oder den Menschen denen man auf Reisen begegnete wie dem armen blinden Scheich aus dem Orient mit dem man jetzt Musik zusammen spielt. Die Zuhörer warten also gespannt was für ein Lied aus dieser kleinen Geschichte entstanden ist.

Es wäre so als würde ein Mann aus unserem Alltag ein durchschwitztes Hemd auf den Weg zur Textilreinigung bringen. Was hat dazu geführt, dass dieses weiße Hemd durchschwitzt wurde: Angst, schwere Arbeit, eine durchzechte Nacht? Und welchen Weg nimmt er nun um es zur Reinigung zu bringen? Ist es ein weiter Weg, muss er die Straße überqueren oder führt der Weg durch einen Wald um zu dieser Textilreinigung zu kommen? Vielleicht noch am Mühlenteich vorbei? Endlich, nach einem beschwerlichen Weg, vielleicht ist er noch über eine Baumwurzel gestolpert in der Reinigung angekommen, empfängt ihn eine hübsche Textilfachfrau mit strahlendem Lächeln, die ihm verspricht sein durchgeschwitztes Hemd in ein leuchtendes Weiß zu verwandeln und dazu noch den Kragen besonders zu stärken, damit seine Angebetete ihn in einem türkischen Restaurant mit weißen Stofftischdecken erhört.

Und für diese Textilfachfrau, die ihm in einem weiß gestärkten Hemd die Aussicht für einen intimen Abend mit seiner Angebeteten in einem Türkischen Restaurant mit weißen Stoffservietten ermöglicht, schreibt Quadro Nuevo jetzt einen Song. In allen Konzerten wird von dieser Textilfachfrau und dem Weg dorthin jeden Abend in abgewandelter Form erzählt und was aus dem Rendezvous in dem türkischen Restaurant wurde. Die Spannung bei den Zuhörern steigt. Was mag das für ein Lied sein? Dieses Lied wird selbst in der Hamburger Elbharmonie gespielt. Ein durchgeschwitztes weißes Hemd und eine strahlende Textilfachfrau bekommen Bedeutung für eine wichtige Liebesbeziehung. Also geht es letztendlich um Emotionen.

Quadro Nuevo

Aus einer ganz alltäglichen Alltagsgeschichte wird ein Song, der tausende Menschen begeistern wird. Ihr werdet den Song sogar auf einer CD im Auto oder zuhause hören.
Meine Markt Freunde werden jetzt sagen: „Na und? Was hat das mit uns zu tun?“ Sehr viel sogar. Der eine könnte ein wunderbares Hemd mit einem besonderen Kragen – vielleicht innen mit einem ausgefallenen Stoff gefüttert entwerfen. Der andere könnte eine passende Skulptur für den Tresen der Textilreinigung entwerfen oder eine entsprechende Photographie entwickeln. Es könnten Blumengestecke für den Tresen der Reinigung entworfen oder ein besonders hübscher Kittel für die Textilfachkraft designt werden. Es könnte eine besondere Geldkassette für sie bemalt werden.
„So ein Quatsch“, könnte man aber auch denken.

Als wir, die JEF der Jugendverband der Europaunion, 1995 unseren Clubraum – noch mit einem alten Ölofen und Opas durchgesessenem Sofa versehen – in der Trittauer Wassermühle belegten, wohnte oben der Hausmeister Thede. Das Innere der Mühle war verstaubt und der Öffentlichkeit das Betreten untersagt. 1980 bin ich zu dem damaligen Bürgermeister Schop gegangen und habe gefragt, ob wir die Mühle für eine kunsthandwerkliche Ausstellung nutzen dürften. Er auch noch jung und unbürokratisch gab mit „macht mal“ seine Erlaubnis. Und dann haben „der Mann an meiner Seite“ und Vereinsmitglieder die Mühle von innen von Spinngeweben befreit und sauber gemacht ... und das Ganze nahm seinen Lauf. Damit wurde der Grundstein zum heutigen „Kulturzentrum Trittauer Wassermühle“ gelegt.

Wenn wir Phantasien als Quatsch beiseiteschieben, dürfen wir uns nicht wundern, wenn sich der Alltag wie ein grauer Schleier auf unsere Seele legt. Denn unser Alltag ist eine Aneinanderreihung von Geschichten. Die meisten von uns bemerken sie nicht einmal.

Mit dem Programm „Flying Carpet: Quadro Nuevo meets Cairo Steps“ gastiert Quadro Nuevo am 22. April in der Hamburger Elbphilharmonie zusammen mit den Freunden aus Ägypten

Das Projekt Flying Carpet ist mehr als die Summe ihrer einzelnen Teile. Meditativer Klang und kraftvolle Unisono-Passagen erzeugen einen Auftrieb, dem man sich nur schwer entziehen kann. Der Teppich hebt ab. Getrieben zwischen östlichen und westlichen Winden schwebt er durch neue Klanglandschaften. Er trägt uns hinweg: Über den Bodennebel trivialer Alltagsprobleme. Über die Grenzen von Kulturen und Ideologien. Über die Gräben scheinbar unlösbarer Konflikte.
Quadro Nuevo und Cairo Steps lernten sich bei einem gemeinsamen Auftritt in der Alten Oper Frankfurt kennen. In der gegenseitigen Begeisterung wünschten sie spontan eine Weiterführung dieses Genre-übergreifenden Projektes. Diese Idee machten sie wahr!

Im Januar 2017 reisten die Musiker durch Ägypten, spielten in den Opernhäusern von Kairo, Alexandria und Damanhur und veröffentlichten anschließend ihr Musik-Album Flying Carpet.
Der Teppich lag noch am Samstagabend oben auf dem Mahlboden in unserer Wassermühle. Es ist nur ein kleiner Teppichläufer. Aber ein weit gereister mit vielen orientalischen Alltagsgeschichten bis in die Trittauer Wassermühle und immer weiter.
Vielleicht erzählt Mulo Franzel uns die Geschichte des Teppichs im nächsten Jahr am 10. und 11. November 18.

Ihre

Elke Baum

Alle Fotos Copyright M. Pantelmann
Elke Baum

Liebe Ausstellerinnen und Aussteller

Insgesamt war ich in den vergangenen Wochen seit Ende September täglich auf unseren Märkten und anschließend zwei Wochen in Griechenland auf der Insel Kos in Urlaub. Urlaub heißt für mich wirklich: Keinen Blick in Facebook und keinen Blick in Mails. Im Urlaub möchte ich alles das erleben und tun, was im Marktalltag zu kurz kommt. Es fällt mir nach dem Urlaub auch immer sehr schwer in unser alltägliches „Marktschnelltempo“ zu kommen. Wir werden unser Büro jetzt im November Stück für Stück abarbeiten. Verträge wurden noch nicht geschrieben. Wir bitten um etwas Geduld. Kein Aussteller wird bei uns aus einer Laune heraus ausgegrenzt, denn wir freuen uns über jeden Aussteller, der unsere Märkte bucht und zu unseren Märkten passt.

Mit herbstlichen Grüßen
Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Seit 2004 "Hamburger Herbstimpressionen der Kunsthandwerker" auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz 05. - 14. Oktober 2017 11 bis 20 Uhr

Hamburger Herbstimpressionen der Kunsthandwerker auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz
"Hamburger Herbstimpressionen der Kunsthandwerker" auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz
Kunsthandwerkermarkt im ländlichen Stil mit insgesamt 25 ausgesuchten Ausstellern und dem Holzbildhauer Tadek Golinczak

Was zu Weihnachten die festlich geschmückte Tanne, ist zum Erntedank der Kürbis. Den Sommer verabschieden, für die gute Ernte danken und die letzten warmen Sonnenstrahlen des Jahres genießen - all das bieten wir den Besuchern und internationalen Touristen zusammen mit 25 Kunsthandwerkern und Ausstellern vom 05. bis 14. Oktober auf dem Gerhart - Hauptmann - Platz im Zentrum der Hamburger Innenstadt zwischen der Mönckeberg- und Rosenstraße.

Hier werden keine Kosten und Mühen gescheut, den Gerhart- Hauptmann- Platz mit frischen Herbstpflanzen und einer großen Herbstpyramide zu dekorieren, um die Besucher und Touristen auf die Herbstzeit einzustimmen.
Herbstlich rascheln die trockenen Blätter der Bäume auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz, wenn Künstler, Kunsthandwerker und Designer handgefertigte Schreibgeräte, handgearbeitete 3D Faltkarten aus Papier und Holz, Textildesign aus hochwertigen Stoffen, Textiles aus Filz und Seide, trendige Damen- und Herrenhüte, hochwertigen Schmuck aus Gold, Silber, Glas, Perlen, Edelsteinen und Bernstein, Mineralien, nach Maß angefertigte Ledergürtel und handgearbeitete Lederaccessoires, exklusive Ledertaschen, Dufthölzer, Gewürze aus aller Welt und viel Schönes mehr zum Kauf anbieten.

Bildhauer Tadek Golinczak aus Polen wird eine große Skulptur auf dem Gerhart- Hauptmann- Platz arbeiten. Eigenwilligkeit und Freude an der Form zeichnen seine Skulpturen aus. Jede Skulptur verkörpert das fröhliche oder arrogante, das neugierige oder ironische Aufbegehren in der Welt und steht dabei doch ganz im Einklang mit seinem ureigenen Werkstoff, dem Holz. So authentisch wie nur echte Kunst sein kann, stellen sich die Figuren dem Betrachter entgegen. Der Verzicht auf intellektuelle Eitelkeit lässt es zu, dass diese ihren festen Stand in der Natur - aus der und durch die sie entstanden sind - behalten.

Man muss sich das vorstellen, der Baum ist einfach nur eine Pflanze, und wenn man sein Holz betrachtet, sieht man Strukturen, und in den Strukturen erkennt man Figuren. Dann entstehen ganze Welten vor dem Auge, nicht nur äußerliche, sondern innerliche, mit Geist sprechende Erscheinungen. Und alles das wird sichtbar in Pflanzenfasern, die viele Jahre lang in Richtung des Lichts gewachsen sind. "Ich bin den Bäumen dankbar", sagt Tadek "sie verkörpern Schönheit und Stabilität, wie sollte man daraus nicht Kunstwerke schaffen." Kunstwerke hat Tadek schon viele erstellt. Mit einer unbändigen Schaffenskraft ausgestattet, arbeitet er Objekte, die abstrakt oder figürlich, ein Kraftfeld kreativer Energie umgibt.

Andreas Majchrzak fertigt seit 26 Jahren Kunst aus Leder. Er bewahrt die alte Fertigkeit eines Sattlers und hat sich auf Handtaschen und Accessoires aus Straußen- und Rindleder spezialisiert. Mit seinen Produkten hat er es bereits auf Ausstellungen in München, Berlin, Mailand, Frankfurt, Basel und Hamburg geschafft. Umso mehr freuen wir uns, dass er auf dem Gerhart- Hauptmann- Platz seine Handtaschen ausstellen wird. Seine Handtaschen bestehen aus einem ganzen Stück, es werden also keine Reste verarbeitet. Auch innen sind sie mit dem Leder gefüttert. Angefertigt werden sie in höchster Handwerkskunst und von Hand bemalt. Aus diesem Grund sind alle Produkte Einzelstücke. Das Luxusgut Straußenleder hat einzigartige Eigenschaften: Es ist geschmeidig, weich und anschmiegsam, gleichzeitig aber auch pflegeleicht, langlebig und strapazierfähig. Mit etwas Pflege kann so eine Straußenledertasche bis zu 40 Jahre halten. Deshalb sind die Produkte des Berliner Designers Andreas Majchrzak auf jeden Fall einzigartig.

Unter dem Label Christel Moden werden individuelle und tragbare Damen und Herrenjacken aus hochwertigen Materialien auf Maß angeboten.
Die Schreibgeräte des Kunsthandwerkers Thomas W. Dieker aus Dülmen werden aus über zwanzig Edelholzarten an der Drehbank gedrechselt. Da die natürliche Farbe und Maserung der Hölzer in Verbindung mit der Handarbeit keine Gleichheit zulassen, entstehen so unverwechselbare Einzelstücke.
In der Lederwerkstatt Holger Radke aus Stolzenau direkt an der Mönckebergstraße können sich die Besucher ihren Gürtel nach Maß aus feinstem Leder anfertigen lassen.

Die kleine historische Marktgastronomie lädt zum Verweilen ein. Das Team um Matthias Böttgers historische Getränkekutsche bedient alle Gäste an herbstlich geschmückten Tischen und abends bei romantischem Kerzenschein.

Mitten in der Stadt Hamburg auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz erwartet Sie ein buntes herbstliches Treiben. Schauen Sie doch bei Ihrem nächsten Einkaufsbummel vorbei.
Zu erreichen ist der Markt: Ab Hamburg Hauptbahnhof ca. 8 Min. Fußweg oder mit der U-Bahn (U 3) bis Mönckebergstraße

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick auf den 37. Trittauer Kunsthandwerkermarkt zum Erntedank auf dem Mühlengelände und drumherum am 30.9 + 1.10. 2017

37. Trittauer Kunsthandwerkermarkt zum Erntedank auf dem Mühlengelände und drumherum
37. Trittauer Kunsthandwerkermarkt zum Erntedank auf dem Mühlengelände und drumherum

Leute, was hatten wir für ein Glück mit dem Wetter, denn tausende Besucher machten sich an diesem Wochenende auf den Weg bei herrlichem spätsommerlichen Wetter zu unserem Kunsthandwerkermarkt zum Erntedank um die Trittauer Wassermühle.

Hinter unserem Markt steht eine beispiellose Werbung über das ganze Jahr, denn zu uns nach Trittau kommen keine Touristen wie z.B. zu den Hamburger Herbstimpressionen auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz.
„Sind Sie zufrieden?“, wurde ich von vielen Ausstellern am Marktende gefragt. Nein, ich bin nicht nur zufrieden. Ich bin dankbar. Ich bin dankbar, dass sich unsere Detailarbeit in den letzten Wochen hinter den Marktkulissen für diesen Markt für viele Aussteller gelohnt hat.

Ich bin dankbar, dass ich es ganz locker geschafft habe, diesen großen Markt einzuteilen und auch jeden Tag zwölf Stunden dort präsent war, um ihn zu betreuen. Man hat das Gefühl man geht halb durch Trittau, wenn man unten von der Napoleon Brücke über das Marktgelände über Kopfsteinpflaster bis oben auf die ALDI Parkbuchten läuft – immer wieder - und immer wieder - hin und zurück.

Zwanzig Aussteller konnten nur einen Tag aufbauen und waren hinterher über ihren Umsatz auf der ALDI Veranstaltungsfläche total überrascht. „Ich habe an diesem Sonntag mehr verkauft als an zwei Tagen zu Pfingsten“, strahlte der Kettensäger Dirk Wulf auf der ALDI-Veranstaltungsfläche.
Dagmar Böhne hatte am Sonntag Verkaufspersonal zusätzlich engagiert und war an zwei Tagen dicht von Kunden umringt. So ging es vielen Ausstellern – aber ich denke bei aller Begeisterung - auch nicht bei allen.

Auch für Jessica war es eine Premiere. Denn als sie im Oktober letzten Jahres ohne jegliche Erfahrung und nur kurzer Einarbeitungszeit die Nachfolge von meiner erfahrenen und langjährigen Mitarbeiterin Mareike antrat, war es für uns beide nicht leicht. Mareike und ich waren ein eingespieltes Team. Wir verstanden uns ohne Wort, denn Mareike kannte jeden Aussteller und das gesamte Marktgeschäft mit allem WENN und ABER.

Viele Märkte hat Jessica in diesem Jahr deshalb besucht, um sich mit unseren Ausstellern vertraut zu machen. Jetzt weiß sie worüber unsere Aussteller reden, sich freuen und wovon sie träumen. Unermüdlich hat sie unsere Flyer auf den unterschiedlichsten Märkten verteilt, um sich eine eigene Meinung zu bilden. Einige Aussteller nennen sie inzwischen „Locke“, denn ihre Naturlocken machen mit ihr was sie wollen. Nichts hat sie in diesem Jahr abgeschreckt oder abgehalten. Auch darüber habe ich mich gefreut.

Das Schönste für mich war aber, als mein kleiner Enkel Momme (5 Jahre alt) mit „Opa Otto“ und Glasbläser Hans Harder ein Glas blies. Er war so stolz. Vielleicht wird er später einmal sagen: „Als ich Kind war konnte ich mit meinem Opa noch bei einem richtigen Glasbläser zusammen ein Trinkglas blasen. Heute gibt es ja nur noch Drohnen“. Wenn er später als junger Mann über das Mühlengelände geht, wird er vielleicht zu seinem Bruder sagen: „Hier stand immer ein Glasbläser als Oma noch die Märkte organisierte.“ Denn er wohnt gleich hinter der Napoleon Brücke und das Mühlengelände ist fast sein Zuhause.

Vor unserem Schmied Jochen Schmidt standen ganz in Leder gekleidete Männer, und der eine sagte zum anderen: „Nicht alles so 0 8 15 was man überall sieht – DAS hier gefällt mir“.
Besucher kamen extra aus Husum um bei „unserer Tulpe“ etwas zu kaufen oder Besucher aus Braunschweig. Am Ende des Marktes habe ich unsere „Stammaussteller“ gefragt: „Hattet Ihr viele neue Kunden oder waren es die treuen, die Euch besucht haben?“ Einstimmung war das Feedback: „Elke, es waren sehr viele neue Besucher bei uns!“ Da war ich mit mir nicht nur zufrieden, sondern sehr zufrieden.

Glücklich war auch Glasbläser Hans Harder. Wir hatten ihn in der Presse mit einem Foto wie er einen Eisvogel bläst. Viele Besucher kamen nur, um bei ihm einen Eisvogel zu kaufen. Irgendwann waren sie dann ausverkauft. Auch unsere französischen Freunde konnten wieder so richtig fröhlich mit ihren Trittauer Freunden abfeiern.

Als der Abbau begann und einige Aussteller die Straße mit ihren Fahrzeugen versperrten, konnte ein Rettungswagen für einen Anlieger nicht durchkommen. Da könnte es noch ein Nachspiel geben. Es kann doch wohl nicht angehen, dass es wichtiger ist, schneller nach Hause zu kommen als das Leben eines anderen zu retten und sein Fahrzeug deshalb für kurze Zeit beiseite zu fahren. Ich habe viele Anrufe inzwischen bekommen. Sollte es ein Nachspiel geben, haben wir alle Fahrzeuge gelistet. Unterlassene Hilfeleistung kostet richtig Geld. Was geht nur in diesen Köpfen nach einem so erfolgreichen Marktwochenende vor ????????

Für alle, die nicht auf dem Mark waren hier unser Video:


Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Der Düwelsbrücker CREATIV-Markt am Teufelsbrücker Fährplatz in Hamburg - Nienstedten – direkt an der Elbchaussee am 09. und 10. September 17 wurde für mich das Wechselbad der Gefühle

Düwelsbrücker CREATIV-Markt am Fähranleger Teufelsbrück in Hamburg
Düwelsbrücker CREATIV-Markt am Fähranleger Teufelsbrück in Hamburg

Der Teufelsbrücker Platz gehört zum Hamburger Stadtteil Altona. Altona ist einer der am dichtesten bebauten Stadtteile Hamburgs und Schmelztiegel zahlreicher Kulturen. Das bedeutet: Bunte Straßenfeste und Läden aus aller Herren Länder. Auf einer Fläche von 2,7 Quadratkilometern wohnen mehr als 28.000 Menschen, darunter viele junge Leute. Hier leben vor allem Singles und Alleinerziehende, oft auf engem Wohnraum und in öffentlich geförderten Wohnungen. Mittlerweile sind etliche Bereiche des Stadtteils verkehrsberuhigt, so dass es in Altona trotz seiner dichten Bebauung auch ruhige Gegenden gibt

Elegant und hanseatisch, aber auch dörflich und beschaulich: Das ist der Elbvorort Nienstedten, der schon lange betuchte Hamburger anzieht. Hier wohnen aber auch wohlhabende junge Familien mit vielen Kindern. Nur ein Mit-Mach-Kinderprogramm zieht auch sie auf einen Markt. Auf der anderen Elbseite vom Teufelsbrücker Fährplatz liegt Finkenwerder mit Tradition und dem Flugzeugbauer Airbus.

Zusätzlich kommen viele Touristen aus der Innenstadt mit der Fähre an die Elbchaussee – geradezu auf unseren Markt auf den Teufelsbrücker Platz. Man muss sich nur einmal dieses unterschiedliche Besucherpotential vorstellen. Alles gut und schön – nur eines – es darf nicht regnen. In dem Fall bietet Hamburg begehrenswertere Aktivitäten.

Auf unserem kleinen „Düwelsbrücker Creativ Markt“ sollten sowohl wohlhabende, alternative als auch Familien mit Migrantenhintergrund Spaß haben. Das ältere Publikum, das an unseren Ständen vorbeizieht mit dem Spruch: „Schade, aber wir haben schon alles,“ war gestern und nützt uns nichts, denn morgen sind sie gestorben. Auch wenn junge Familien zurzeit nicht so viel Geld ausgeben können, sie sind unser Publikum mit mehr Geld in den nächsten Jahren. Wir müssen unsere Märkte für die kommende Generation ganz neu aufstellen. Oder unsere Märkte sterben mit den Alten. Damit haben wir in diesem Jahr viel Erfolg gehabt. Man kann nicht immer aus einem Geschäft alles herausholen wollen, wenn man in der Zukunft davon leben will.

Kleine Stände, traditionelle vorführende Handwerker so weit möglich und ein anspruchsvolles Kinderprogramm. Das alles auf einem kleinen Markt an der Hamburger Elbchaussee sollte begeistern. Vielleicht war ich von dem Gedanken so beseelt, weil meine Tochter bis vor kurzem in der Neustadt mit ihren Kindern gewohnt hatte und ich erlebt habe wie vorbildlich die Stadt Hamburg junge Familien mit Kindern und geringem Einkommen unterstützt.

Doch nun kam es wie es kommen musste, wenn man sich so begeistert in eine Sache hineinsteigert. Der Samstag begann mit Dauerregen. Es regnete bis zum Spätnachmittag und meine Vorfreude endete in großer Enttäuschung. Selbst Dag stand neben seinen Wippdrehbänken und blickte traurig auf die Elbe mit ihren vorbeiziehenden Schiffen. Natürlich tröstete es mich nicht als unser Huthändler Uwe Rathje erzählte, dass es auf anderen Märkten auch nicht anders aussah. Was interessieren mich andere Märkte: Hier an der Elbchaussee hatten sich meine Visionen zu erfüllen. „Es kann doch nicht jedes Wochenende das passende Marktwetter sein“, versuchte auch „der Mann an meiner Seite“ mich aufzuheitern. „Und, wenn es morgen auch regnet? Was dann?“ Nur der Inhaber vom Hausboot des Restaurants „Dübelsbrücker Kajüt“ meinte: „Morgen scheint die Sonne. Und dann wird es hier brechend voll. Wirst Du sehen!“ Seine Gäste kommen auch mit der Fähre. Er ist fast immer ausgebucht und total nett mit seinem Team. Und er sollte Recht behalten.

Düwelsbrücker CREATIV-Markt am Fähranleger Teufelsbrück in Hamburg
Am Sonntag Sonnenschein

Am Sonntagmorgen schien tatsächlich die Sonne. Ich konnte es kaum fassen. Als wir gegen 10.30 Uhr auf dem Teufelsbrücker Fährplatz ankamen, kamen schon die ersten Besucher. Gegen 12.00 Uhr strömten die Familien mit ihren Kindern aus Nienstedten, Altona und aus Othmarschen. Viele Kinder mit ihren Vätern stürzten sich regelrecht auf die Wippdrehbänke von Dag Wixforth. Dicht von Zuschauern umringt wurden Kerzenleuchter gedrechselt was die Wippdrehbänke nur hergaben – begeistert diskutiert und das Marktleben nahm seinen Lauf so wie ich es mir vorgestellt hatte. Zusätzlich kamen in kurzen Abständen Touristen und Gäste aus Finkenwerder oder aus der Innenstadt mit der Fähre.

Ab 12.00 Uhr bis nach 18.00 Uhr standen an unserem Crêpesstand durchgehend ca. fünfunddreißig Besucher geduldig Schlange und auch unser Grillprinz war ausverkauft. Man hört ab und zu: „Den Tag holen wir nicht mehr ein“, aber an diesem Tag war alles ausverkauft, was für zwei Tage gedacht war: das will bei einem Profi schon was heißen, der eher mehr Ware vorrätig hat als zu wenig. Selbst die vielen Fahrradfahrer hielten an und oft hörte ich: „Lass uns mal eine Wurst essen.“ Die beiden „Grillprinzesssinnen“ haben da schon etwas geleistet um die Schlangen zu bedienen.

„Also, hier ist viel zu wenig zu essen“, meinte eine Besucherin. „Wieso“, meinte der Mann „das ist ein Kunsthandwerkermarkt und keine Fressmeile“. Das Ehepaar kam aus Wohldorf/Ohlstedt. Nein, eine Fressmeile sieht anders aus. „Dann hätten Sie gestern einmal kommen sollen - gähnende Leere“, klärte ich das Ehepaar auf und lud sie gleich zum großen Erntedankmarkt nach Trittau ein. „Da kommen die Besucher auch im Regen“.

Was diesen Markt aber auszeichnete war die Freude des Publikums, ob wohlhabend, alternativ oder mit Migrantenhintergrund. Es kamen viele junge Familien mit ihren Kindern. Genau so hatte ich den Markt beworben. Das Marktpublikum fern ab von kleinbürgerlicher Spießigkeit würde ich zu gerne weiter einfangen. Und genau das bietet Hamburg. Im Vergleich dazu ist Trittau kleinbürgerlich und manchmal auch ein wenig spießig. Meine Tochter wollte nie mit ihrer Familie nach Trittau ziehen, und ich kann sie verstehen. Doch letztendlich wohnt man mit kleinen Kindern bevorzugt in einem Haus auch in Trittau, wenn das Wohnen in Hamburg in größeren Räumlichkeiten unbezahlbar wird.

Der Sonntag hat natürlich auch unsere Aussteller zum größten Teil wieder auf die Haben- Seite gebracht. Frau Rathje hatte übrigens schon am Sonnabend im Regen Hüte verkauft. Ihre Kunden kamen durch unsere Werbung. Aber sie verkauft immer gut auf unserem Markt am Fähranleger Teufelsbrück. Die Leute kommen von der Fähre und kaufen wie selbstverständlich einen Hut. Manchmal frage ich mich, wie das angehen kann? Dazu meinte unser Hamburger Aussteller Mattuch: „Elke, wo findest Du heute noch einen passenden Hut in guter Qualität?“ Muss so ja wohl sein.

Meine heute etwas längeren Ausführungen möchte ich mit denen von der Veranstalterin der weltweiten größten und erfolgreichen Cruise Days an diesem Wochenende im Hamburger Hafen beenden. „Wir werden die Cruise Days nur alle zwei Jahre ausrichten. Die Leute sollen sich darauf freuen und nicht sagen: „Ach, schon wieder die Cruise Days. Dann ist es nichts Besonderes mehr.“


Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick auf das 20. Fest der Kunsthandwerker in Hamburg Wohldorf/Ohlstedt am Wohldorfer Mühlenteich am 2. und 3. Sept. 2017

20. Fest der Kunsthandwerker in Hamburg Wohldorf
20. Fest der Kunsthandwerker in Hamburg Wohldorf

"Dieses ist noch einer der wenigen Märkte, die funktionieren", sagen die Aussteller. "Elke, was hast Du nur gemacht? Das waren ja Umsätze wie vor zehn Jahren", strahlte die Schmuckhandwerkerin Ulrike Fenske, die seit fünfzehn Jahren zum "Fest der Kunsthandwerker" an den Wohldorfer Mühlenteich kommt und ganz in der Nähe wohnt.

"Weißt Du, Elke, ich bin schon mit meiner Mutter zu Deinen Märkten gegangen und heute stehe ich hier selber. Unglaublich.“ „Elke Baum“ kennt jeder, sagen die Hamburger Aussteller. Frau Frucht – Ehefrau von Herrn Gemüse. "Ich werde immer gefragt. Du gehst zu Elke Baum? Kommst Du mit der klar?" „Na klar“, komme ich mit der klar“. Wie sollte es auch anders sein.

Unternehmerin Yasmine von Rumohr stellte fest: "Sie sind so erfolgreich, weil Sie alles alleine machen. Weil alles über Ihren Tisch geht und weil Sie bei den Menschen sind und nicht abgehoben." Nein, abgehoben bin ich wirklich nicht. Manchmal zupfen mir die Aussteller meine Jacke zurecht, damit ich auch gut aussehe oder bringen mir homöopathische Globulis für alle Fälle mit.

Hinter jedem Veranstalter wird natürlich geratscht und getratscht. Auch über mich – das gehört einfach zum Marktgeschehen dazu. Ich habe selber 40 Jahre als Angestellte in einem Büro gearbeitet. Auch wir haben im Büro über unsere Chefs geratscht und getratscht. Wer mich kennt, und das sind seit 1980 viele, könnten mich so beschreiben: Elke Baum? Die ist norddeutsch geradeaus und ehrlich. Ich bin immer auf der Seite der Aussteller, der Erfolgreichen und derjenigen, die mit meiner Hilfe noch erfolgreicher werden könnten.

Oft auch auf der Seite der Schwachen. Das allerdings hat noch nie etwas gebracht. Deshalb muss ich mich natürlich immer wieder fragen, ob ich die Anerkennung der Schwachen brauche um mich selber besser zu fühlen.

Man muss verstehen, dass, wenn man 100 € minus auf dem Konto hat, 100 % arbeiten muss, um nichts = 0 zu haben und dann 200 % arbeiten muss um 100 Euro im Plus zu stehen. Das ist natürlich symbolisch gemeint.

Ich kenne viele sehr erfolgreiche Kunsthandwerker und Aussteller. Sie handeln immer nach dem gleichen Prinzip. Ebenso wie die Verlierer nach dem gleichen Prinzip mittelmäßig bleiben. Über die Erfolgreichen habe ich am Jahresbeginn in dem Veranstaltungsmagazin Public Events „ Märkte, Messen, Feste“ ausführlich berichtet. Und man muss wissen: Wo Geld ist, da sind auch neidische Menschen. Aber es ist nie zu spät, um Geld zu verdienen, denn dem Mutigen gehört das Geld. Wo könnte das besser gelingen als auf unseren Märkten. Für mich gilt immer: „Verneigst du dich vor dem Geld, wirst du auch vor ihm kriechen“. Ich krieche weder vor dem Geld noch vor jemand anderem, denn dann müsste ich mich verbiegen und genau das wäre mittelmäßig. Meine Stärke ist meine Unabhängigkeit. Auch wer glaubt, er könnte seine Probleme mit Alkohol oder Drogen lösen, wird nie erfolgreich sein können. Erfolg braucht einen klaren Durchblick und der Misserfolg ebenso. Alkohol benebelt nur, und dann erkennt man die Fakten nicht mehr. Damit sind keine Probleme zu lösen.

Wer in Wohldorf/Ohlstedt wohnt, hat es geschafft. Dieses Publikum ist natürlich und höflich. Es interessiert sich für die ausgestellte Ware und für die Menschen, die hinter ihren Ständen stehen. Die Besucher lieben diesen idyllischen Markt und kommen jedes Jahr wieder. Vor zehn Jahren waren sie um die 30 Jahre alt – heute sind sie Mitte vierzig. Die jungen Leute von damals kaufen heute. Am Sonntag kamen wieder viele junge Familien mit ihren Kindern – auch sie werden unsere Kunden von morgen sein.

Aber nicht nur das höfliche und nette Publikum, auch das strahlende Spätsommerwetter und unsere „Werbung hinter den Kulissen“ und damit meine ich natürlich keine Plakatwerbung, die wir selbstverständlich für den gesamten Kreis Stormarn in Auftrag gegeben hatten, haben zu diesem außerordentlich guten Ergebnis geführt.

„Dieser Wohldorfer Markt war fast so gut wie in Trittau“, meinte unser Käsespezialist Rudi Hoffmann.
Ehrlich, ich habe zum Schluss noch einmal alle Trittauer Aussteller in Wohldorf gefragt, ob sie wirklich nach Trittau kommen wollten. Ich würde keine Stornogebühren abrechnen. Man hat sogar bei Ausstellern angerufen von denen man meinte, sie seien gesundheitlich nicht so gut drauf. Nichts zu machen.

Wo sind jetzt die Stimmen: „Elke Baum ist so teuer. Elke Baum ist so diktatorisch. Trittau ist nicht mehr so wie es einmal war. Elke Baum? Furchtbar!“

Leute, bitte meldet Euch – ich bin Euch nicht böse. Nicht jeder erlebt in Trittau ein gutes Geschäft.
Unseren Besuchern verspreche aber ich einen Markt, den es anderswo noch nicht einmal für 7,00 € Eintritt zu sehen gibt. Natürlich bei uns in Trittau am 30. September und 01. Oktober rund um die Wassermühle: Und zwar ohne Eintritt.

Ihre

Elke Baum

Was sagen Aussteller über unsere Märkte?
Wohldorf
„Liebe Elke
Zum Wohldorfer Markt, es hat wieder alles gestimmt. Die Atmosphäre im Kundenkontakt, das Wetter, der Umsatz und nicht zuletzt die Umgebung. Günther und ich schicken Dir ein Foto, was im wahrsten Sinne der schönen Markteindruck widerspiegelt. Die Bäume und Sträucher stehen quasi auf dem Kopf. Der obere Teil des Bildes ist die Spiegelung, der untere das Original.“
Herzliche Grüße und auf Wiedersehen in Düvelsbrück
Beate
Kunsthandwerker

Rückblick auf unseren Sommermarkt „Lust auf Kunsthandwerk“ vom 25. – 27. August auf dem kleinen Fährplatz in Lübeck-Travemünde und unsere Husumer „Kunsthandwerker Tage“ vom 04. – 06. August (Sonntag bis Dienstag).

EL SHURUK S. Salama
EL SHURUK S. Salama mit 'Schätzen des Orients'

Wir freuen uns über den Erfolg unserer erfolgreichen kleinen kunsthandwerklichen und familienfreundlichen Sommermärkte im August. Alle Märkte wurden sehr gut besucht. Hier ein kurzer Videoclip von den Kunsthandwerkertagen in Husum vom 04. – 06. August.

Hinter unseren Märkten steht eine kontinuierliche durchdachte Werbung an der wir täglich arbeiten. Das durchschnittliche Sommerwetter wurde für unsere Märkte der Garant, dass die Urlauber über unsere Märkte schlenderten statt in der Sonne am Strand zu brutzeln. Viele Deutsche bevorzugten wieder neu unsere attraktiven Urlaubsgebiete an der Nord- und Ostseeküste in Zeiten der Unruhen und des Terrorismus. Die Ost- und Nordseebäder waren total ausgebucht.

Unsere Ausstellerzahlen auf unseren Sommermärkten bewegten sich zwischen 30 und 40 Ausstellern plus vorführender Kunsthandwerker wie der Naturpädagoge Dag Wixforth, der mit den Kindern und Eltern drechselte oder der Glasbläser Hans Harder, der auch mit Fans der Glaskunst unter großem Beifall der Zuschauer zusammen bunte Objekte herstellte. Die Schatztruhe für Kinder von Melanie Wilkens oder das nostalgische kleine Kinderkarussell zogen viele junge Familien zusätzlich auf unsere Märkte.

In unserer Arbeit steckt viel Herzblut und Engagement, denn die Zukunft gehört unseren Kindern mit ihren Eltern. Wer wüsste das nicht besser als ich, denn meine Enkelkinder sind drei und fünf Jahre alt. Ich erlebe hautnah mit, wie junge Familien denken und rechnen müssen. Wer kein Geld auf unseren Märkten ausgeben kann, soll mit seiner Familie trotzdem willkommen sein und sich über das bunte Treiben freuen und an den kostenlosen „Mitmachaktionen“ teilnehmen dürfen.

Bei der Größenordnung unserer Sommermärkte hatte jeder Aussteller eine reelle Chance gut zu verkaufen, und wir konnten ihnen fast immer die von ihnen gewünschten Standplätze zuweisen.
Aussteller, die bevorzugt große Märkte buchen, dürfen sich im Nachhinein dann auch nicht beschweren, dass es zu viele Mitbewerber gab. Das Geld kann immer nur einmal ausgegeben werden.

Wer sich auf den großen Märkten wie um die Trittauer Wassermühle durchsetzen möchte, muss schon etwas Besonders anbieten. Das mag für manche Aussteller böse klingen, erspart ihnen aber eine spätere Enttäuschung. Es geht uns nicht um das schnelle Standgeld, sondern darum, unseren Ausstellern eine reelle Chance zu bieten.

Hier eine Mail von Susann-Katrin & Syedhom Salama:
„Hallo und Guten Abend,
wir möchten uns noch einmal ganz, ganz herzlich bedanken für den Artikel in der Lübecker Zeitung, der über uns schon im Vorwege veröffentlicht wurde und natürlich auch über den schönen Rasenstandplatz! Das war eine tolle Idee!! Unser Stand ist oft in der Presse, aber immer nach einer Veranstaltung, weil der Journalist eben erst beim Besuch des jeweiligen Marktes auf uns aufmerksam wird. Viele Kunden haben uns in Travemünde erzählt, dass sie extra aufgrund des Artikels den Markt besucht haben, das haben wir dann natürlich auch kräftig in unserer Kasse gespürt. Der Markt war sehr erfolgreich für uns und wir würden gerne wieder im nächsten Jahr, wenn es terminlich passt, daran teilnehmen.
Herzliche Grüße und ein Dankeschön aus Schönberg
von
Susann-Katrin & Syedhom Salama

Hier ein kurzer Videoclip vom Sommermarkt in Lübeck Travemünde.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick auf unseren Markt „CREATIVLUST – SCHÖNES VOM MARKT AM MEER – am 12. und 13. August in Dahme

Creativ Lust im Ostseebad Dahme
Creativ Lust im Ostseebad Dahme

In der idyllischen Landschaft Wagriens und der Holsteinischen Schweiz lockt zwischen Grube und Kellenhusen der Ostsee-Küstenort Dahme mit seinem Sand-Strand, den kleinen Fischerhäusern und mondänen Stadtvillen. In Dahme findet der Gast kein Schicki – Micki Publikum, sondern Familien mit Kindern und oft auch Hunden aller Rassen. Das Klientel liebt die Ruhe und auch die familienfreundlichen Übernachtungspreise in Dahme. 4000 Camper machen Urlaub in Dahme und 4000 Touristen wohnen im anderen Teil von Dahme, so dass insgesamt ca. 8.000 – 10.000 Gäste zusammen mit Einwohnern in der Ferienzeit in Dahme verweilen.

Wir haben schon einmal 2014 insgesamt vier Märkte unter dem Motto „CREATIVLUST – SCHÖNES VOM MARKT AM MEER – in Dahme organisiert. Als die Veranstaltungsleiterin Ulrike Dallmann Ende Juni mit der Bitte um einen kleinen Markt in Dahme anrief, blieb uns natürlich wenig Zeit, zumal die meisten Aussteller ihre Termine bereits im Januar das gesamte Jahr durch buchen. Aber auf dem Nystedtplatz kann man selbst mit zwölf Ausstellern einen attraktiven kleinen Markt aufbauen.

Wir hatten das Logo noch von 2014. Ich habe mich sehr gefreut, dass wir dann doch mit einer kleinen Mannschaft von 22 Ausstellern nach Dahme gehen konnten. Meine Sorge, dass der große und bekannte Klostermarkt in Cismar uns Kunden nehmen könnte, erwies sich als unbegründet. Überhaupt – alle meine Sorgen aus den vergangenen Märkten 2014 erwiesen sich als überholt. Denn selbst am Samstag bei durchwachsenem Wetter freuten sich schon viele Aussteller über gute Verkäufe. Nettes Publikum, tolle Location und marktfreundliche Marktzeiten fanden große Zustimmung bei allen Beteiligten.

Am Sonntagmorgen schien die Sonne – Urlaubsstimmung pur. Erst läpperte es sich so dahin – aber dann ... aber dann!!!!! Dann strahlten viele Gesichter. Wieder hatten die Schmuckanbieter das große Los gezogen. Aber auch Mode für starke Frauen und Kinderkleidung kamen sehr gut an – und natürlich unsere Schatztruhe für Kinder.

Sehr positiv erwies sich für uns, dass neben unserer Fläche eine große Hüpfburglandschaft aufgebaut war. Die Eltern wussten ihre Kinder bespaßt und konnten sich in Ruhe auf unserem kleinen Markt umsehen. Nun muss man aber auch fairnesshalber sagen, dass wir nur 22 Aussteller waren, und das ist natürlich ein Unterschied zu sechzig oder noch mehr Anbietern. So bleibt für den Einzelnen eben mehr übrig. Doch so war es auch gedacht. Mehr als 30 Stände haben auf dem Nystedplatz auch keinen Platz.

Natürlich war ich auch am Samstag auf dem Klosterfest in Cismar und habe beim Künstler und Grafiker Hans Blödorn anspruchsvolle Karten gekauft. Viele Jahre hatte ich den Klostermarkt nicht besucht. So war ich über die gewaltige Gastronomiestraße überrascht. Aber die Besucher mögen dort auch essen und trinken was der Appetit hergibt. Es waren irre viele Besucher dort– und am Sonntag ging gar nichts mehr.

Viele Kunsthandwerker kenne ich seit dreißig Jahren. Aus ihren kleinen Ständen von damals sind heute 4,5 Meter Zelte geworden und die können wir leider auf dem Mühlengelände nicht stellen. Doch auch auf dem Klosterfest in Cismar fehlen inzwischen viele vorführende traditionelle Kunsthandwerker wie z.B. die große Schmiede. Diese Kunsthandwerker der ersten Stunde fahren die weiten Strecken nicht mehr oder sind eben auch zu alt für die enormen Anstrengungen des Aufbaus geworden. Nachdem ich in diesem Jahr nach langer Zeit Kunsthandwerkermärkte besucht habe, die auch den Anspruch erfüllen, freue ich mich sehr, dass wir unseren Besuchern auf unserem Erntedankmarkt am 30. Sept. und 01. Oktober in Trittau eine Reihe von vorführenden Kunsthandwerkern präsentieren werden.

Gut gefallen haben mir in Cismar die attraktiven Holzstände der Gastronomie und dass der Boden gegen Matsch mit Mulch ausgelegt war. Vier Tage wurde auf dem Veranstaltungsgelände Rindenmulch gestreut, und vier Tage wird er wieder abgetragen, damit anschließend wieder Rasen gesät werden kann.

Cismar ist seit achtunddreißig Jahren der umsatzstärkste Markt in Norddeutschland an der Ostseeküste – neben dem Kunsthandwerkermarkt in Süderschmedeby zu Pfingsten. Schön anzusehen ist auch immer wieder, dass die Händler in Trachten ihre Ware feilbieten. Das gibt dem Markt eine unverwechselbare ganz besondere Atmosphäre. Witziges Kleinkunstprogramm, Livemusik und viele Kunsthandwerker - DAS ist Cimar heute noch. CISMAR und die Besuchermassen wissen es zu schätzen. Und selbstverständlich alles ohne Eintritt.

Insgesamt ging für uns wieder ein sehr erfolgreiches und schönes Marktwochenende zu Ende, obwohl wir eigentlich nur eine Lücke füllen wollten. An dieser Stelle ein „Herzliches Dankeschön an alle unsere Aussteller in Dahme.“

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Husumer Kunsthandwerkertage mit Drechseln für Erwachsene und Kinder auf dem Marktplatz in Husum vom 20. - 22. August 2017

Sonntag 11.00 Uhr - 18.00 Uhr
Montag und Dienstag 10.00 Uhr - 18.00 Uhr
Husumer Kunsthandwerkertage
Husumer Kunsthandwerkertage

Ca. 40 Kunsthandwerker haben sich zu den Husumer Kunsthandwerkertagen auf dem Marktplatz vom 20. - 22. August angemeldet und präsentieren handgearbeitete hochwertige Lederwaren, selbst genähte Kindermode, alles rund um den Filz, Schmuckunikate aus Gold, Silber, Edelsteinen, Perlen und Bernstein, Keramiken und Holzobjekte für Haus & Garten, Schaffelle, Holzspielzeug, aus der Lederwerkstatt handgearbeitete und nach Maß angefertigte Ledergürtel, schwedisches Leinen, und viel Schönes mehr.

Auch Nanette Mende aus Nordstrand darf auf dem Husumer Marktplatz nicht fehlen. Sie bietet Selbstkreiertes aus Filz und Gestricktes in bunten Farben an. Verwendet wird nur in Deutschland gefärbte Wolle nach dem ökotex-Standard 100. Diese Wolle nimmt von vornherein das Risiko von Allergien.

Gretl Langner aus Husum präsentiert Aufbaukeramik.

Naturpädagoge Dag Wixforth bringt vom Hof Balm aus Munkbrarup seine Wippdrehbänke mit, auf der Jugendliche und Kids wie im Mittelalter mit dem Antrieb eines Fußpedals nach Herzenslust drechseln können. Unter seiner Anleitung werden Holz und Holzstämme gesägt, gespalten, behauen und rund geschnitzt, bevor die Kids mit dem Drechseln von Kerzenständern, Baseballkeulen oder Nudelhölzern beginnen können. Das Wippdrechseln ist eine uralte Handwerkskunst, an der sich Eltern und Kinder handwerklich versuchen können.

Zum Mitnehmen bieten aus kleinen Manufakturen Aussteller österreichischen Bergkäse, Ziegenkäse und Bergschinken, canarische Spezialitäten „Mojo“, Dips von Gallone, Honigspezialitäten oder schwedische Lakritzen an.

Eine kleine MARKT - GASTRONOMIE verwöhnt die Urlauber mit Spezialitäten vom Grill und anderen Köstlichkeiten.

Aufgrund der Interessen des am Samstag stattfindenden Wochenmarktes müssen wir leider auf die Wochentage Montag und Dienstag ausweichen.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick Kunsthandwerkermarkt auf dem Schlosshof im Rahmen der Husumer Hafentage vom 04. – 06. August

Kunsthandwerk am Schloss zu den Hafentagen
Kunsthandwerk am Schloss zu den Hafentagen

Was für ein Top - Wochenende auf dem Schlosshof in Husum. Es tut mir für alle anderen leid, aber der Südflügel zum Krokusblütenfest am 24. und 25. März 18 ist mit heute bereits ausgebucht. Wir haben dort nur Platz für sechs Aussteller. Und die sollen auch alle genügend Platz zum Verkauf haben.

Dass es von jetzt auf heute ging – und nicht beabsichtigt war - ist dem Umstand zu verdanken, dass alle Aussteller schon an diesem Wochenende ihre Unterkünfte 18 buchen mussten, und deshalb von mir die verbindliche Zusage brauchten. Bezahlbare Unterkünfte werden in dem nächsten/übernächsten Jahr in Husum knapp, weil ein großes Einkaufszentrum in der Innenstadt gebaut wird und viele Monteure bereits Unterkünfte für das gesamte Jahr 18 gebucht haben.

Marion Eggert aus Lüdinghausen mit DAVIDAN Mode konnte sich über Kunden aus der Schweiz und von der Insel Sylt freuen. Auch Maike Tietz fand ihr Publikum. Claudia Dölling hat viele Kunden in Husum, und so ließe sich die Liste weiter fortsetzen. Sie alle haben an diesem Wochenende sehr gut verkauft und viel Lob von den Besuchern bekommen.

Unsere Anbieter mit exzellentem Bernsteinschmuck auf dem Schlosshof waren vom Verkauf am Sonntag total erschöpft und fahren heute zur Belohnung erst einmal auf die Insel Sylt und kommen dann wieder zurück am nächsten Wochenende auf den Nystedplatz nach Dahme an die Ostsee.

Auf dem Schlosshof wurden weiterhin Schmuck gut gekauft, Kinderkleidung, Modedesign und Hüte aus Leinen oder Gartendekorationen. Auch unsere Filzerin Nanette Mende war sehr zufrieden mit ihren Umsätzen. Am Freitag hatten Kunden viele große Stücke gekauft.

Wir übernachten seit 15 Jahren ausschließlich im Theodor-Storm-Hotel - direkt am Schlosspark gelegen. Das Hotel ist das ganze Jahr ausgebucht. Es waren an diesem Wochenende Reisegruppen aus Österreich und Bayern im Hotel, und die haben natürlich auch Geld auf unserem Markt ausgegeben. Noch kein Jahr war der Freitag im Sommer so umsatzstark und gut besucht wie in diesem.

Worüber ich aber total glücklich bin, ist unsere Pfannkuchen Kutsche von Silke Voss. Als sie mich im Februar anrief, ob ich einen Platz für sie hätte, war es keine Frage des Standgeldes. Denn ich stehe immer …wirklich immer mitten im Leben. Ich backe noch selber Pfannkuchen und wusste, dass Standmieten von 800,00 € oder mindestens 600,00 € mit selbstgebackenen Pfannkuchen nicht zu erwirtschaften sind. Dazu muss man nicht Betriebswirtschaft studiert haben. Das sagt einem schon der ganz normale Hausfrauenverstand.
Silke Voss war auf einer Veranstaltung in Büsum. Es kamen Kunden und fragten, ob sie auch wieder in Trittau zum Erntedankmarkt kommt. „Natürlich“, antworte Silke. Da hätten die Kunden - nämlich aus Trittau - sie vor Freude fast umarmt. Ja, wir Trittauer lieben das Gediegene und ich im Besonderen. Silkes Kutsche wird uns auch im nächsten Jahr erhalten bleiben. Sie passte auf den Schlosshof wie gemalt aus alten Filmen.

Ich habe lange draußen im Schlosscafé gesessen. Dort habe ich eine Verkäuferin aus einem Geschäft in Husum kennengelernt. Sie wohnt seit sieben Jahren in Husum und kommt aus der Uckermark/Ostdeutschland. Ihre Freundinnen sind mit Angela Merkel zum Gymnasium gegangen. Sie hat erzählt, dass Angela Merkel selbst noch zu Klassentreffen gefahren ist, während ihre Sicherheitsmannschaft vor der Lokalität stand. Sie hat berichtet wie Angela Merkel aufgewachsen ist. Sie sagt eigentlich ist sie privat immer noch Angela Merkel von damals. Nur ihre Frisur – ja, die war seinerzeit wirklich zum Lachen.

Die Verkäuferin hat aber auch berichtet, dass Husum voller Touristen ist, dass ein sehr kauffreudiges Potential Husum besucht und dass ihre Chefin ein Jahresumsatzplus von 12 % verzeichnen konnte. Es läuft auch außerhalb der Ferienzeit super, freute sie sich. Sorgen, nein Sorgen müsse ich mir nicht machen, dass unsere Kunsthandwerkertage vom 20. – 22. August auf den Montag und Dienstag verschoben wurden. Die Stadt ist voller Urlauber. Auch der Montag/Dienstag ist nach ihrer Einschätzung ein sehr guter Verkaufstag.

Wir nehmen deshalb auch Aussteller an die nur am Sonntag kommen können, weil sie in der Woche wieder arbeiten müssen, und zusätzliche die von ihren Wochenendveranstaltungen kommen und noch den Montag und Dienstag bei uns verkaufen können. Wir haben die Meile um Optiker Fielmann auf dem Husumer Marktplatz frei gelassen, damit keine Lücken auf dem Marktplatz entstehen.

Zum eigentlichen Hafenfest kamen bei idealem Wetter Menschenmassen.Trotzdem hatten wir zusätzlich zu der Werbung der Messe Husum GmbH für unseren Kunsthandwerkermarkt auf dem Schlosshof in Husum und Umgebung plakatieren lassen. Die Plakate haben es mit Sicherheit nicht gebracht – sondern das kauffreudige Urlaubsklientel und die gute Urlaubsstimmung. Viele Urlauber bleiben in diesem Jahr auch wegen der Unruhen im Ausland (z.B. Türkei) in Deutschland und geben hier ihr Urlaubsgeld aus. Die Nordseeküste hat eine andere Urlaubsklientel als das an der Ostsee. Viele Gäste aus der Schweiz, aus Österreich - einfach aus dem gut betuchten Süden kommen an die Nordseeküste und wollen nicht am Strand liegen, sondern auch Kultur und Kunst mit der frischen Nordseeluft einatmen. Sie können sich das Reisen leisten und nehmen auch gerne das etwas erlesenere Geschenk mit nach Hause. Ich nehme an, dass am Freitag viele Urlauber nach Hause gefahren sind und dann noch einmal so richtig für Freunde und zurückgebliebene Familienmitglieder auch auf unserem Markt eingekauft haben.

Sonntag lachte das schönste Sommerwetter vom Himmel, viele Besucher – in der Innenstadt und am Hafen kam man kaum noch durch - aber alle unsere Aussteller hatten bei weniger Besuchern und schlechterem Wetter am Freitag die besseren Umsätze als am Sonntag bei strahlender Sonne erwirtschaftet.

Privat gefeiert haben wir dann im sehr kleinen Kreis meine zwanzig Jahre Selbständigkeit seit 1997 im Theodor-Storm-Hotel am Samstagabend. Meine Gäste hatten mir „Tausend Geschenke 2018“ - einen wunderschönen Jahreskalender - mitgebracht. Eigentlich hätte darauf stehen müssen „Tausend Geschenke bis 2028“. Mindestens zehn weitere Jahre möchte ich noch nach Husum mit unseren Märkten fahren. Alle anderen Wünsche habe ich mir schon erfüllt. Ich habe an diesem Wochenende wieder so kleine und schnuckelige Läden in Husum und ein kleines Café in der Neustadt mit selbstgebackenen Kuchen entdeckt.

Hier wieder ein kurzer Videoclip von unserem Sommermarkt auf dem Husumer Schlosshof.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick auf „Lust auf Kunsthandwerk“ auf dem Fährplatz in Travemünde vom 07. – 09. Juli 2017

Besucher auf dem Fährplatz
Auf dem Fährplatz in Travemünde

Während an diesem Wochenende in Hamburg der linke Mob Stadteile in Schutt und Asche legte und im Schanzenviertel kriegsähnliche Verwüstungen anrichtete, reihenweise Autos in Brand steckte, Läden zerstörte, plünderte und die Polizeieinsätze mit Steinen, Molotow-Cocktails und Stahlgeschossen beim Hamburger G20-Gipfel angriff, erlebten wir mit dreißig Ausstellern einen fröhlichen und gut besuchten Sommermarkt mit maritimen Flair auf dem kleinen Fährplatz in Lübeck-Travemünde.

Frühsommerliche Temperaturen - aber noch kein Badewetter - bescherte einigen Ausstellern an drei Tagen in Travemünde an diesem Wochenende Traumumsätze. Die Betonung liegt hier auf einige. So hat der Stiftedrechsler in Travemünde bereits einen festen Kundenstamm, der auch gerne einmal einen teuren Füllhalter kauft. Urlauber aus Düsseldorf oder Hessen zählten zu seinen kauffreudigen Kunden. So auch unsere Ausstellerin mit selbst genähter Kinderkleidung die gerne nach Travemünde kommt, weil sie auf unserem Markt die einzige Anbieterin mit Kinderkleidung ist. Sehr gut gekauft wurde hier gezielt an Schmuckständen mit hochwertigem Schmuck oder Gartenaccessoires. Auch unser Anbieter mit Heilseife von der Insel Rügen freute sich über seine Kunden aus Travemünde und hatte interessante Neuigkeiten von der Marktszene auf der Insel Rügen zu erzählen. Seinen Berichten nach läuft es dort zurzeit nicht so gut, und die Menschen geben kein Geld aus. Nun beginnen die Ferien ja auch erst.

Die kleinen Läden an der Vorderreihe sind voll von günstigen und individuellen Textilien. Deshalb wird kaum ein Aussteller auf unserem Markt mit Textilien gute Umsätze erwirtschaften können. Das sagen wir unseren Ausstellern immer ehrlich bevor sie sich anmelden. Denn der Erfolg hängt auch immer von der richtigen Entscheidung für oder gegen einen Markt ab. Und manchmal wird gerade DER, von dem man sich viel verspricht zum Gegenteil. Dann ist das leider so und das muss man aushalten können.

Für mich war es ein sehr entspanntes und zum Teil auch amüsantes Wochenende mit netten Ausstellern und guten Gesprächen, zumal uns auch bekannte nette Aussteller von anderen Märkten besuchten.
Wir sind wieder vom 25. – 27. August auf dem Fährplatz mit vielen interessanten Angeboten. Kurzentschlossene können sich gerne noch anmelden.

Hier wieder ein kurzer Videoclip von diesem Wochenende:

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick auf das SchlossGartenFest in der Reuterstadt Stavenhagen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte am 17. und 18. Juni vor dem Schloss und meine ganz persönlichen Veranstaltungs- Erfahrungen in den neuen Bundesländern

Holzbildhauer Tadek Golinczak in Aktion
Holzbildhauer Tadek Golinczak in Aktion

Ich kenne Ostdeutschland noch als die Mauer durch unser Land lief. Manchmal haben wir dort auch bei der Familie von dem „Mann an meiner Seite“ zehn Tage in der Nähe von Leipzig Urlaub gemacht. Was haben wir diskutiert – immer in unserem Auto damit keiner mithören konnte.

Wenn ich jetzt in die neuen Bundesländer fahre, bin ich richtig stolz auf uns Deutsche und unser Land. Vieles ist natürlich anders gelaufen als wir alle es uns vorgestellt haben – aber das meiste eben doch gelungen.

Meine Erfahrungen als Veranstalterin im Osten halten sich in Grenzen. Ich hatte auch nie vor, dort Märktemäßig sesshaft zu werden oder den ostdeutschen Veranstaltern ihre Chancen zu nehmen. Obwohl wir schon kurz nach dem Mauerfall für Trittaus Partnerschaftsstadt Gadebusch auf Bitten der damaligen Bürgermeisterin zwei Kunsthandwerkermärkte infolge auf dem Schlosshof organisiert hatten. Eigentlich die ersten überhaupt im Osten. Ich war damals total begeistert von den schönen Keramiken der ostdeutschen Töpfer, und sie stehen heute noch in meinen Regalen.

Später nach der IGA (internationalen Gartenbauausstellung) 2004 wurde ich in das Büro vom Großmarkt Rostock eingeladen. Gerne sollte ich dort eine Veranstaltung in dem IGA Park organisieren. „Das machst du nicht“, sagte „der Mann an meiner Seite“ nachdem wir die Veranstaltungsfläche besichtigt hatten. „Du nimmst den Menschen dort nicht die Arbeit“. Und dabei blieb es auch.

Das ist lange her. Der damalige langjährige Bremer Geschäftsführer der Großmarkt GmbH, Jörg Vogt, verließ 2014 nach 25 Jahren den Großmarkt Rostock und wurde Erlebnis-Chef für die gesamten Vergnügungsparks Karls.

Einen Kunsthandwerkermarkt haben wir dann 2014 auf dem Marktplatz - als Ausgleichstermin für unsere Märkte in Laboe - als dort der Hafen umgebaut wurde, in Schwerin organisiert.

Das führte zu sehr unschönen – heute noch auf Google nachzulesenden Kommentaren einer 2004 in den Norden gezogenen Veranstalterin aus Nordrhein- Westfalen die sich seitdem von uns verfolgt fühlt – obwohl dokumentiert - wir seit 1980 im Norden Märkte organisieren und ebenfalls seit 2002 kunsthandwerkliche Märkte an Nord- und Ostsee.

Wir haben anschließend 2015 ein bis auf den letzten Platz ausverkauftes Konzert mit Quadro Nuevo im Februar in der Markthalle in Wismar organisiert. Die Fans kamen sogar mit einem Bus aus Trittau beim übelsten stürmischen Winterwetter. Dann gab es wenige kleine Märkte 2015/16 in der Markthalle Wismar. Auch dort haben wir uns zurzeit zurückgezogen, weil wir nicht den Termin bekamen, an dem sich auch die Touristen in Wismar aufhalten. Ja, und unser kleiner Markt in Thiessow auf der Insel Rügen hatte es dann wirklich in sich. Die Besucher waren toll – über das ABER möchte ich jedoch nicht öffentlich resümieren.

So kann ich für mich sagen. Es gibt nur eine schnuckelige kleine attraktive Fläche in Mecklenburg- Vorpommern auf der ich gerne einen kleinen attraktiven Markt organisieren würde. Die gibt dort aber keiner frei. Das haben mir auch noch einmal die Projektleiter des Großmarktes Rostock bestätigt. Denn sie sind der eigentliche „Platzhirsch“ in Mecklenburg- Vorpommern und beginnen jetzt mit ihren Schaustellern und Ausstellern ihre Sommertour an den schönsten Küstenplätzen in Mecklenburg- Vorpommern. Allerdings organisieren sie keine kunsthandwerklichen Märkte. Bekannt für hochwertige Kunst- und Töpfermärkte in Mecklenburg-Vorpommern ist die City Agentur Schumann aus Rostock.

Aber und nun kommt das ABER. Ich habe mich lange mit dem Hotelmanager unseres Hotels „Reutereiche“ in der Reuterstadt Stavenhagen im Landkreis Mecklenburger Seenplatte unterhalten. Nach der Wende wurde alles und jedes und noch so schlechte Veranstaltung im Osten von Menschenmassen besucht und honoriert. Das ist 25 Jahre her und die Besucher von damals sind heute 25 Jahre älter. Viele von ihnen haben genug von Veranstaltungen und ziehen anderes vor. Die jüngere Generation geht über Märkte mit dem Blick auf das Handy. Sie fotografieren – posten auf Facebook was sie gerade sehen und wissen eigentlich gar nicht wo sie sind. Dann gibt es meine Generation. Die besitzen alles, suchen möglichst eine Bank, wo sie bequem „Leute gucken“ können. Vorher essen sie noch zuhause, um dann auch nichts verzehren zu müssen oder sie tragen in ihren Rucksäcken Wasserflaschen mit sich herum und besetzen die Bänke der Gastronomen. Vor den Bühnen holen sie genüsslich ihre Wasserflaschen aus ihren Rucksäcken und ein Brot aus der Tupperbrotdose.

Die Marktkultur hat sich verändert und das nicht zum Besten. Und das wird in den nächsten Jahren nicht besser, denn dann sterben die „Braunen und Beigen“ ohne Rücksäcke auch noch aus, die unbekümmert ihre guten Pensionen und Renten für Essen und Trinken oder etwas Schönes zum Verschenken ausgeben konnten.

Alles DAS ging mir durch den Kopf als ich von unserem attraktiven kleinen Markt vor dem Schloss in Stavenhagen stand und auf das 1. SchlossGartenfest in Stavenhagen und den Schlosspark hinunter blickte. Barockfeuerwerk am Freitagabend, Konzerte und Musik über drei Tage und eine Werbung vom Feinsten. Schon 20 km vor Stavenhagen hingen Plakate. Ich weiß nicht wie viele hunderte Plakate die Stadt hat aufhängen lassen, Medienberichte und Radiowerbung zusätzlich. Mehr Werbung ging wirklich nicht. Wir haben noch von den kunsthandwerklich interessierten Besuchern am Samstag profitiert, aber für den Werbeeinsatz der Stadt Stavenhagen kamen einfach zu wenige Besucher.

Unser „Star“ war natürlich Tadeusz der an einer großen Holzfigur arbeitete. „Ich komme mir vor wie in einem Käfig“, lachte er. Denn er war ständig von Besuchern umringt. Genauso wie seine Skulpturen. Er ist und bleibt ein toller Typ.
„Dem Umfeld geht es hier gut. Die Wirtschaft floriert ...", so auch der Projektleiter Jörg Lange vom Großmarkt Rostock ein wenig enttäuscht. „Es gibt einfach zu viele Veranstaltungen. Die Leute haben darauf keine Lust mehr“, so der Hotelmanager vom Hotel Reutereiche. Da kann ich ja wirklich froh sein, in Trittau geblieben zu sein. Und trotzdem – Mecklenburg- Vorpommern gefällt mir einfach nur gut. Und als Urlauber sowieso.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick auf unseren Düwelsbrücker Creativ-Markt am 10. und 11. Juni am Fähranleger Teufelsbrück in Hamburg

Düwelsbrücker Creativmarkt am Fähranleger Teufelsbrück
Düwelsbrücker Creativmarkt am Fähranleger Teufelsbrück

Kaje H. Renfert aus Hamburg schreibt auf Facebook: „Ich war gestern dort und habe jetzt mal gegoogelt, wo mein dort gekaufter Honig herkommt: https://www.imkerei-an-der-barnitz.de/. Interessant finde ich, dass der Hof auch Bienenvölker zum Bestäuben v e r m i e t e t! - Mein Lavendelsäckchen aus der Provence hängt jetzt am Kellerfenster, damit die fliegenden Ameisen im Garten bleiben, und das Schöne am Kunsthandwerkmarkt Teufelsbrück ist, dass ich von der S-Bahnstation Klein Flottbek durch den Park und dann an der Elbe dorthin spaziert bin, Vogelgezwitscher, frische Luft, Schiffe gucken, ... echt schön! Ich bin auch jedes Mal wieder dort! Und die Kinder waren t o t a l begeistert vom Drechseln!“

Unser Marktplatz direkt am Anleger Teufelsbrück zählt „Zur Perle“ von Hamburg. Nienstedten zusammen mit Blankenese gehören zu den einkommensstärksten Stadtteilen von Hamburg. Der Stadtteil Nienstedten gehört auch zu den kinderreichsten. Die Nienstedter bleiben in ihrem Stadtteil. Zum einen wohnen sie herrlich und zum anderen haben sie die Elbe mit Strand vor ihrer Haustüre. Wo könnte es für sie schöner sein. Ein Kinderprogramm ist hier ein M u s s, und der Naturpädagoge Dag Wixforth entspricht ihrem Bedürfnis nach Natur und Echtheit.

Nach unseren Anstrengungen beim Trittauer Mühlenmarkt empfinde ich diese kleinen Märkte wie Urlaub mit Freunden. Bei herrlichem Sommerwetter begannen wir am Freitag mit dem Aufbau – aber dann zog das angesagte Unwetter heran und wir entschlossen uns, am Samstagmorgen unsere Stände aufzubauen. Das ging auch sehr locker, weil wir eine schöne attraktive Marktfläche am Teufelsbrücker Anlegesteg haben.

Pünktlich um 11.00 Uhr als das Fernsehteam des NDR Fernsehens kam, waren wir fertig. Gegen 15.30 Uhr wurde der Markt dann richtig gut besucht, während eine Schmuckdesignerin schon für mehrere tausend Euros exklusiven Schmuck verkauft hatte. Es muss nicht immer das große Sechs-Meter- Zelt sein, um gut zu verkaufen. Sie war an diesem Wochenende an der richtigen Stelle zur richtigen Zeit. Sie wusste gar nicht was sie zu ihrem Glück sagen sollte, denn am Sonntag ging es für sie so weiter. Ich habe mich natürlich mit ihr gefreut. „Genial“, sagte sie nur noch zum Marktende.

Aber auch Hüte wurden sehr gut gekauft, und die Modedesignerin Susi Fey aus Berlin konnte neue Kundinnen für ihre ausgefallenen Kollektionen begeistern.

Begünstigt durch die Übertragung im Fernsehen von unserem Markt im „Hamburg Journal“ am Samstagabend kurz vor 20.00 Uhr und das herrliche Sommerwetter wurde der Markt am Sonntag durchgehend sehr gut besucht.

Aber nicht nur das zählt hier. Es ist das höfliche und interessierte Publikum, das uns allen richtig gut tut. Nicht der Preis spielt eine Rolle, nein, es muss schon etwas Besonderes sein.

Unser Creativ Markt am Teufelsbrücker Anleger hat sich zum Treffpunkt von Freunden und Nachbarn aus der Umgebung herumgesprochen und soll auch unsere „Perle“ am Elbufer bleiben.
Frei nach dem Motto wie die Imkerin Sabine Haardt: „Wir lieben, was wir tun. Diese Passion leben wir jeden Tag.“ Das was man liebt, muss man jeden Tag tun, denn sonst wäre der Tag umsonst gelebt. Genau deshalb organisiere auch kleine attraktive Märkte in Hamburg und nicht nur die großen in Trittau.

Am 09. und 10. September sind wir noch einmal mit unserem Creativ Markt am Anleger Teufelsbrück. Noch können wir hier Bewerbungen annehmen.

Für alle, die nicht dabeiwaren, hier wieder unser Film:

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückschau -
Das war der Große Trittauer Mühlenmarkt zum Deutschen Mühlentag am 4. und 5. Juni

Der Trittauer Mühlenmarkt zu Pfingsten
Der Trittauer Mühlenmarkt zu Pfingsten

Der Trittauer Mühlenmarkt ist mit 150 Ausstellern unser größter Markt, weil wir die anliegende Parkfläche unseres Trittauer ALDI Discounters nutzen dürfen. Trittau ist noch ein beschauliches Örtchen und alle Besucher müssen sich ins Auto setzen, um extra zu unserem Markt zu fahren. Wir können also nicht wie auf unseren Märkten in Husum oder Travemünde zusätzlich auf Touristen setzen. Gehen wir also davon aus, dass jeder, der sich ins Auto setzt unsere Trittauer Märkte mit einer Absicht und Erwartung besucht. Viele Aussteller helfen uns zu unserer Werbung, denn die muss breit gestreut sein und vor allen Dingen die Hamburger nach Trittau ziehen. Dass uns das immer wieder im Besonderen gelingt, setzt vieles voraus.

Seit Jahren freuen sich viele unserer Aussteller über einen zahlungskräftigen Kundenkreis. Als die Schmuckdesignerin Wibke Renken rechtzeitig aus Duisburg losfuhr, gab es Probleme mit ihrem Auto. Sie ist dann zurück nach Duisburg gefahren und hat mit ihrem Partner die Ware und den Stand in zwei andere Fahrzeuge umgepackt. Anschließend haben sich beide wieder auf den Weg nach Trittau gemacht. Am Pfingstsonntag kam sie morgens um 8.00 Uhr in Trittau an. Beide waren die ganze Nacht durchgefahren. „Warum haben Sie sich diese Strapaze zugemutet,“ habe ich sie gefragt. „Die Kunden hatten bei mir Schmuck bestellt. Da muss ich doch kommen.“ In Trittau treffen viele Aussteller ihre Kunden. Und das ist ganz wichtig für Folgegeschäfte.

Die Keramikerin Ingrid Cordsen hatte neue witzige Hühner entwickelt. Als ich am Ende des Marktes noch eines kaufen wollte, waren sie ausverkauft. Viele Besucher suchen in Trittau etwas, das sie woanders nicht finden. Und das wird gut gekauft. Der Preis spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Aber, und das muss man auch wissen, nicht jeder Aussteller findet hier sein Glück. Denn er ist natürlich auch einer großen Konkurrenz ausgesetzt. Viele Aussteller haben mir an diesem Wochenende erzählt, wie sehr sie von ihren Kollegen kopiert werden. Das Problem der Erfolgreichen nimmt zu, indem ihnen die anderen hinterher reisen. „Da wo ich bin, meldet sich jetzt auch die Kollegin an“, hieß es.

Der Trittauer Mühlenmarkt zu Pfingsten

Unser Problem in Trittau nimmt auch zu, weil zu viele Aussteller Trittau dreimal mit dem gleichen Standplatz buchen möchten. Wenn sie ihn dann nicht bekommen, sind sie enttäuscht. Wir haben einfach den Platz nicht. Und es geht auch nicht, weil wir den Besuchern immer wieder NEUES bieten müssen.

Eine Besucherin sagte an der Mühlenrezeption zu mir: „Wir kommen extra nach Trittau um nicht immer die gleichen Aussteller zu treffen. Auf den anderen Märkten finden wir immer die gleichen Aussteller. Mit denen sind wir schon per DU.“ Das sollte uns eine Warnung sein.

Deshalb: Wer den Trittauer Erntedankmarkt am 30. September und 01. Oktober gebucht hat, kann ihn jetzt noch ohne Gebühren stornieren. Wir haben immer wieder erlebt, dass sich die besonderen Gewerke sehr spät anmelden. Und dann möchten wir sie gerne noch annehmen können. Unsere Besucher schätzen in Trittau die Vielfalt. Bisher sind sie uns treu geblieben. Aber wir alle müssen gemeinsam viel tun, damit es so bleibt.

Hier ist ein tolles Video von der Veranstaltung.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Trittauer Kunsthandwerkermarkt zum Erntedank im Herbst 2017

Liebe Aussteller/innen
Es zeigt sich jetzt schon, dass der Kunsthandwerkermarkt zum Erntedank in Trittau am 30. September und 1. Oktober so gut wie ausgebucht ist. Wir können Ihnen daher zurzeit Ihre Teilnahme ab 05. Juni nicht mehr bestätigen. Fest zusagen können wir Ihnen nur noch einen Tag am Sonntag auf der ALDI – Veranstaltungsfläche.

Ihre

Elke Baum