Elke Baum   *   Kunsthandwerker-Agentur
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Kunsthandwerker

Rückblick auf unseren Markt „CREATIVLUST – SCHÖNES VOM MARKT AM MEER – am 12. und 13. August in Dahme

Creativ Lust im Ostseebad Dahme
Creativ Lust im Ostseebad Dahme

In der idyllischen Landschaft Wagriens und der Holsteinischen Schweiz lockt zwischen Grube und Kellenhusen der Ostsee-Küstenort Dahme mit seinem Sand-Strand, den kleinen Fischerhäusern und mondänen Stadtvillen. In Dahme findet der Gast kein Schicki – Micki Publikum, sondern Familien mit Kindern und oft auch Hunden aller Rassen. Das Klientel liebt die Ruhe und auch die familienfreundlichen Übernachtungspreise in Dahme. 4000 Camper machen Urlaub in Dahme und 4000 Touristen wohnen im anderen Teil von Dahme, so dass insgesamt ca. 8.000 – 10.000 Gäste zusammen mit Einwohnern in der Ferienzeit in Dahme verweilen.

Wir haben schon einmal 2014 insgesamt vier Märkte unter dem Motto „CREATIVLUST – SCHÖNES VOM MARKT AM MEER – in Dahme organisiert. Als die Veranstaltungsleiterin Ulrike Dallmann Ende Juni mit der Bitte um einen kleinen Markt in Dahme anrief, blieb uns natürlich wenig Zeit, zumal die meisten Aussteller ihre Termine bereits im Januar das gesamte Jahr durch buchen. Aber auf dem Nystedtplatz kann man selbst mit zwölf Ausstellern einen attraktiven kleinen Markt aufbauen.

Wir hatten das Logo noch von 2014. Ich habe mich sehr gefreut, dass wir dann doch mit einer kleinen Mannschaft von 22 Ausstellern nach Dahme gehen konnten. Meine Sorge, dass der große und bekannte Klostermarkt in Cismar uns Kunden nehmen könnte, erwies sich als unbegründet. Überhaupt – alle meine Sorgen aus den vergangenen Märkten 2014 erwiesen sich als überholt. Denn selbst am Samstag bei durchwachsenem Wetter freuten sich schon viele Aussteller über gute Verkäufe. Nettes Publikum, tolle Location und marktfreundliche Marktzeiten fanden große Zustimmung bei allen Beteiligten.

Am Sonntagmorgen schien die Sonne – Urlaubsstimmung pur. Erst läpperte es sich so dahin – aber dann ... aber dann!!!!! Dann strahlten viele Gesichter. Wieder hatten die Schmuckanbieter das große Los gezogen. Aber auch Mode für starke Frauen und Kinderkleidung kamen sehr gut an – und natürlich unsere Schatztruhe für Kinder.

Sehr positiv erwies sich für uns, dass neben unserer Fläche eine große Hüpfburglandschaft aufgebaut war. Die Eltern wussten ihre Kinder bespaßt und konnten sich in Ruhe auf unserem kleinen Markt umsehen. Nun muss man aber auch fairnesshalber sagen, dass wir nur 22 Aussteller waren, und das ist natürlich ein Unterschied zu sechzig oder noch mehr Anbietern. So bleibt für den Einzelnen eben mehr übrig. Doch so war es auch gedacht. Mehr als 30 Stände haben auf dem Nystedplatz auch keinen Platz.

Natürlich war ich auch am Samstag auf dem Klosterfest in Cismar und habe beim Künstler und Grafiker Hans Blödorn anspruchsvolle Karten gekauft. Viele Jahre hatte ich den Klostermarkt nicht besucht. So war ich über die gewaltige Gastronomiestraße überrascht. Aber die Besucher mögen dort auch essen und trinken was der Appetit hergibt. Es waren irre viele Besucher dort– und am Sonntag ging gar nichts mehr.

Viele Kunsthandwerker kenne ich seit dreißig Jahren. Aus ihren kleinen Ständen von damals sind heute 4,5 Meter Zelte geworden und die können wir leider auf dem Mühlengelände nicht stellen. Doch auch auf dem Klosterfest in Cismar fehlen inzwischen viele vorführende traditionelle Kunsthandwerker wie z.B. die große Schmiede. Diese Kunsthandwerker der ersten Stunde fahren die weiten Strecken nicht mehr oder sind eben auch zu alt für die enormen Anstrengungen des Aufbaus geworden. Nachdem ich in diesem Jahr nach langer Zeit Kunsthandwerkermärkte besucht habe, die auch den Anspruch erfüllen, freue ich mich sehr, dass wir unseren Besuchern auf unserem Erntedankmarkt am 30. Sept. und 01. Oktober in Trittau eine Reihe von vorführenden Kunsthandwerkern präsentieren werden.

Gut gefallen haben mir in Cismar die attraktiven Holzstände der Gastronomie und dass der Boden gegen Matsch mit Mulch ausgelegt war. Vier Tage wurde auf dem Veranstaltungsgelände Rindenmulch gestreut, und vier Tage wird er wieder abgetragen, damit anschließend wieder Rasen gesät werden kann.

Cismar ist seit achtunddreißig Jahren der umsatzstärkste Markt in Norddeutschland an der Ostseeküste – neben dem Kunsthandwerkermarkt in Süderschmedeby zu Pfingsten. Schön anzusehen ist auch immer wieder, dass die Händler in Trachten ihre Ware feilbieten. Das gibt dem Markt eine unverwechselbare ganz besondere Atmosphäre. Witziges Kleinkunstprogramm, Livemusik und viele Kunsthandwerker - DAS ist Cimar heute noch. CISMAR und die Besuchermassen wissen es zu schätzen. Und selbstverständlich alles ohne Eintritt.

Insgesamt ging für uns wieder ein sehr erfolgreiches und schönes Marktwochenende zu Ende, obwohl wir eigentlich nur eine Lücke füllen wollten. An dieser Stelle ein „Herzliches Dankeschön an alle unsere Aussteller in Dahme.“

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Husumer Kunsthandwerkertage mit Drechseln für Erwachsene und Kinder auf dem Marktplatz in Husum vom 20. - 22. August 2017

Sonntag 11.00 Uhr - 18.00 Uhr
Montag und Dienstag 10.00 Uhr - 18.00 Uhr
Husumer Kunsthandwerkertage
Husumer Kunsthandwerkertage

Ca. 40 Kunsthandwerker haben sich zu den Husumer Kunsthandwerkertagen auf dem Marktplatz vom 20. - 22. August angemeldet und präsentieren handgearbeitete hochwertige Lederwaren, selbst genähte Kindermode, alles rund um den Filz, Schmuckunikate aus Gold, Silber, Edelsteinen, Perlen und Bernstein, Keramiken und Holzobjekte für Haus & Garten, Schaffelle, Holzspielzeug, aus der Lederwerkstatt handgearbeitete und nach Maß angefertigte Ledergürtel, schwedisches Leinen, und viel Schönes mehr.

Auch Nanette Mende aus Nordstrand darf auf dem Husumer Marktplatz nicht fehlen. Sie bietet Selbstkreiertes aus Filz und Gestricktes in bunten Farben an. Verwendet wird nur in Deutschland gefärbte Wolle nach dem ökotex-Standard 100. Diese Wolle nimmt von vornherein das Risiko von Allergien.

Gretl Langner aus Husum präsentiert Aufbaukeramik.

Naturpädagoge Dag Wixforth bringt vom Hof Balm aus Munkbrarup seine Wippdrehbänke mit, auf der Jugendliche und Kids wie im Mittelalter mit dem Antrieb eines Fußpedals nach Herzenslust drechseln können. Unter seiner Anleitung werden Holz und Holzstämme gesägt, gespalten, behauen und rund geschnitzt, bevor die Kids mit dem Drechseln von Kerzenständern, Baseballkeulen oder Nudelhölzern beginnen können. Das Wippdrechseln ist eine uralte Handwerkskunst, an der sich Eltern und Kinder handwerklich versuchen können.

Zum Mitnehmen bieten aus kleinen Manufakturen Aussteller österreichischen Bergkäse, Ziegenkäse und Bergschinken, canarische Spezialitäten „Mojo“, Dips von Gallone, Honigspezialitäten oder schwedische Lakritzen an.

Eine kleine MARKT - GASTRONOMIE verwöhnt die Urlauber mit Spezialitäten vom Grill und anderen Köstlichkeiten.

Aufgrund der Interessen des am Samstag stattfindenden Wochenmarktes müssen wir leider auf die Wochentage Montag und Dienstag ausweichen.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick Kunsthandwerkermarkt auf dem Schlosshof im Rahmen der Husumer Hafentage vom 04. – 06. August

Kunsthandwerk am Schloss zu den Hafentagen
Kunsthandwerk am Schloss zu den Hafentagen

Was für ein Top - Wochenende auf dem Schlosshof in Husum. Es tut mir für alle anderen leid, aber der Südflügel zum Krokusblütenfest am 24. und 25. März 18 ist mit heute bereits ausgebucht. Wir haben dort nur Platz für sechs Aussteller. Und die sollen auch alle genügend Platz zum Verkauf haben.

Dass es von jetzt auf heute ging – und nicht beabsichtigt war - ist dem Umstand zu verdanken, dass alle Aussteller schon an diesem Wochenende ihre Unterkünfte 18 buchen mussten, und deshalb von mir die verbindliche Zusage brauchten. Bezahlbare Unterkünfte werden in dem nächsten/übernächsten Jahr in Husum knapp, weil ein großes Einkaufszentrum in der Innenstadt gebaut wird und viele Monteure bereits Unterkünfte für das gesamte Jahr 18 gebucht haben.

Marion Eggert aus Lüdinghausen mit DAVIDAN Mode konnte sich über Kunden aus der Schweiz und von der Insel Sylt freuen. Auch Maike Tietz fand ihr Publikum. Claudia Dölling hat viele Kunden in Husum, und so ließe sich die Liste weiter fortsetzen. Sie alle haben an diesem Wochenende sehr gut verkauft und viel Lob von den Besuchern bekommen.

Unsere Anbieter mit exzellentem Bernsteinschmuck auf dem Schlosshof waren vom Verkauf am Sonntag total erschöpft und fahren heute zur Belohnung erst einmal auf die Insel Sylt und kommen dann wieder zurück am nächsten Wochenende auf den Nystedplatz nach Dahme an die Ostsee.

Auf dem Schlosshof wurden weiterhin Schmuck gut gekauft, Kinderkleidung, Modedesign und Hüte aus Leinen oder Gartendekorationen. Auch unsere Filzerin Nanette Mende war sehr zufrieden mit ihren Umsätzen. Am Freitag hatten Kunden viele große Stücke gekauft.

Wir übernachten seit 15 Jahren ausschließlich im Theodor-Storm-Hotel - direkt am Schlosspark gelegen. Das Hotel ist das ganze Jahr ausgebucht. Es waren an diesem Wochenende Reisegruppen aus Österreich und Bayern im Hotel, und die haben natürlich auch Geld auf unserem Markt ausgegeben. Noch kein Jahr war der Freitag im Sommer so umsatzstark und gut besucht wie in diesem.

Worüber ich aber total glücklich bin, ist unsere Pfannkuchen Kutsche von Silke Voss. Als sie mich im Februar anrief, ob ich einen Platz für sie hätte, war es keine Frage des Standgeldes. Denn ich stehe immer …wirklich immer mitten im Leben. Ich backe noch selber Pfannkuchen und wusste, dass Standmieten von 800,00 € oder mindestens 600,00 € mit selbstgebackenen Pfannkuchen nicht zu erwirtschaften sind. Dazu muss man nicht Betriebswirtschaft studiert haben. Das sagt einem schon der ganz normale Hausfrauenverstand.
Silke Voss war auf einer Veranstaltung in Büsum. Es kamen Kunden und fragten, ob sie auch wieder in Trittau zum Erntedankmarkt kommt. „Natürlich“, antworte Silke. Da hätten die Kunden - nämlich aus Trittau - sie vor Freude fast umarmt. Ja, wir Trittauer lieben das Gediegene und ich im Besonderen. Silkes Kutsche wird uns auch im nächsten Jahr erhalten bleiben. Sie passte auf den Schlosshof wie gemalt aus alten Filmen.

Ich habe lange draußen im Schlosscafé gesessen. Dort habe ich eine Verkäuferin aus einem Geschäft in Husum kennengelernt. Sie wohnt seit sieben Jahren in Husum und kommt aus der Uckermark/Ostdeutschland. Ihre Freundinnen sind mit Angela Merkel zum Gymnasium gegangen. Sie hat erzählt, dass Angela Merkel selbst noch zu Klassentreffen gefahren ist, während ihre Sicherheitsmannschaft vor der Lokalität stand. Sie hat berichtet wie Angela Merkel aufgewachsen ist. Sie sagt eigentlich ist sie privat immer noch Angela Merkel von damals. Nur ihre Frisur – ja, die war seinerzeit wirklich zum Lachen.

Die Verkäuferin hat aber auch berichtet, dass Husum voller Touristen ist, dass ein sehr kauffreudiges Potential Husum besucht und dass ihre Chefin ein Jahresumsatzplus von 12 % verzeichnen konnte. Es läuft auch außerhalb der Ferienzeit super, freute sie sich. Sorgen, nein Sorgen müsse ich mir nicht machen, dass unsere Kunsthandwerkertage vom 20. – 22. August auf den Montag und Dienstag verschoben wurden. Die Stadt ist voller Urlauber. Auch der Montag/Dienstag ist nach ihrer Einschätzung ein sehr guter Verkaufstag.

Wir nehmen deshalb auch Aussteller an die nur am Sonntag kommen können, weil sie in der Woche wieder arbeiten müssen, und zusätzliche die von ihren Wochenendveranstaltungen kommen und noch den Montag und Dienstag bei uns verkaufen können. Wir haben die Meile um Optiker Fielmann auf dem Husumer Marktplatz frei gelassen, damit keine Lücken auf dem Marktplatz entstehen.

Zum eigentlichen Hafenfest kamen bei idealem Wetter Menschenmassen.Trotzdem hatten wir zusätzlich zu der Werbung der Messe Husum GmbH für unseren Kunsthandwerkermarkt auf dem Schlosshof in Husum und Umgebung plakatieren lassen. Die Plakate haben es mit Sicherheit nicht gebracht – sondern das kauffreudige Urlaubsklientel und die gute Urlaubsstimmung. Viele Urlauber bleiben in diesem Jahr auch wegen der Unruhen im Ausland (z.B. Türkei) in Deutschland und geben hier ihr Urlaubsgeld aus. Die Nordseeküste hat eine andere Urlaubsklientel als das an der Ostsee. Viele Gäste aus der Schweiz, aus Österreich - einfach aus dem gut betuchten Süden kommen an die Nordseeküste und wollen nicht am Strand liegen, sondern auch Kultur und Kunst mit der frischen Nordseeluft einatmen. Sie können sich das Reisen leisten und nehmen auch gerne das etwas erlesenere Geschenk mit nach Hause. Ich nehme an, dass am Freitag viele Urlauber nach Hause gefahren sind und dann noch einmal so richtig für Freunde und zurückgebliebene Familienmitglieder auch auf unserem Markt eingekauft haben.

Sonntag lachte das schönste Sommerwetter vom Himmel, viele Besucher – in der Innenstadt und am Hafen kam man kaum noch durch - aber alle unsere Aussteller hatten bei weniger Besuchern und schlechterem Wetter am Freitag die besseren Umsätze als am Sonntag bei strahlender Sonne erwirtschaftet.

Privat gefeiert haben wir dann im sehr kleinen Kreis meine zwanzig Jahre Selbständigkeit seit 1997 im Theodor-Storm-Hotel am Samstagabend. Meine Gäste hatten mir „Tausend Geschenke 2018“ - einen wunderschönen Jahreskalender - mitgebracht. Eigentlich hätte darauf stehen müssen „Tausend Geschenke bis 2028“. Mindestens zehn weitere Jahre möchte ich noch nach Husum mit unseren Märkten fahren. Alle anderen Wünsche habe ich mir schon erfüllt. Ich habe an diesem Wochenende wieder so kleine und schnuckelige Läden in Husum und ein kleines Café in der Neustadt mit selbstgebackenen Kuchen entdeckt.

Hier wieder ein kurzer Videoclip von unserem Sommermarkt auf dem Husumer Schlosshof.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick auf „Lust auf Kunsthandwerk“ auf dem Fährplatz in Travemünde vom 07. – 09. Juli 2017

Besucher auf dem Fährplatz
Auf dem Fährplatz in Travemünde

Während an diesem Wochenende in Hamburg der linke Mob Stadteile in Schutt und Asche legte und im Schanzenviertel kriegsähnliche Verwüstungen anrichtete, reihenweise Autos in Brand steckte, Läden zerstörte, plünderte und die Polizeieinsätze mit Steinen, Molotow-Cocktails und Stahlgeschossen beim Hamburger G20-Gipfel angriff, erlebten wir mit dreißig Ausstellern einen fröhlichen und gut besuchten Sommermarkt mit maritimen Flair auf dem kleinen Fährplatz in Lübeck-Travemünde.

Frühsommerliche Temperaturen - aber noch kein Badewetter - bescherte einigen Ausstellern an drei Tagen in Travemünde an diesem Wochenende Traumumsätze. Die Betonung liegt hier auf einige. So hat der Stiftedrechsler in Travemünde bereits einen festen Kundenstamm, der auch gerne einmal einen teuren Füllhalter kauft. Urlauber aus Düsseldorf oder Hessen zählten zu seinen kauffreudigen Kunden. So auch unsere Ausstellerin mit selbst genähter Kinderkleidung die gerne nach Travemünde kommt, weil sie auf unserem Markt die einzige Anbieterin mit Kinderkleidung ist. Sehr gut gekauft wurde hier gezielt an Schmuckständen mit hochwertigem Schmuck oder Gartenaccessoires. Auch unser Anbieter mit Heilseife von der Insel Rügen freute sich über seine Kunden aus Travemünde und hatte interessante Neuigkeiten von der Marktszene auf der Insel Rügen zu erzählen. Seinen Berichten nach läuft es dort zurzeit nicht so gut, und die Menschen geben kein Geld aus. Nun beginnen die Ferien ja auch erst.

Die kleinen Läden an der Vorderreihe sind voll von günstigen und individuellen Textilien. Deshalb wird kaum ein Aussteller auf unserem Markt mit Textilien gute Umsätze erwirtschaften können. Das sagen wir unseren Ausstellern immer ehrlich bevor sie sich anmelden. Denn der Erfolg hängt auch immer von der richtigen Entscheidung für oder gegen einen Markt ab. Und manchmal wird gerade DER, von dem man sich viel verspricht zum Gegenteil. Dann ist das leider so und das muss man aushalten können.

Für mich war es ein sehr entspanntes und zum Teil auch amüsantes Wochenende mit netten Ausstellern und guten Gesprächen, zumal uns auch bekannte nette Aussteller von anderen Märkten besuchten.
Wir sind wieder vom 25. – 27. August auf dem Fährplatz mit vielen interessanten Angeboten. Kurzentschlossene können sich gerne noch anmelden.

Hier wieder ein kurzer Videoclip von diesem Wochenende:

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick auf das SchlossGartenFest in der Reuterstadt Stavenhagen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte am 17. und 18. Juni vor dem Schloss und meine ganz persönlichen Veranstaltungs- Erfahrungen in den neuen Bundesländern

Holzbildhauer Tadek Golinczak in Aktion
Holzbildhauer Tadek Golinczak in Aktion

Ich kenne Ostdeutschland noch als die Mauer durch unser Land lief. Manchmal haben wir dort auch bei der Familie von dem „Mann an meiner Seite“ zehn Tage in der Nähe von Leipzig Urlaub gemacht. Was haben wir diskutiert – immer in unserem Auto damit keiner mithören konnte.

Wenn ich jetzt in die neuen Bundesländer fahre, bin ich richtig stolz auf uns Deutsche und unser Land. Vieles ist natürlich anders gelaufen als wir alle es uns vorgestellt haben – aber das meiste eben doch gelungen.

Meine Erfahrungen als Veranstalterin im Osten halten sich in Grenzen. Ich hatte auch nie vor, dort Märktemäßig sesshaft zu werden oder den ostdeutschen Veranstaltern ihre Chancen zu nehmen. Obwohl wir schon kurz nach dem Mauerfall für Trittaus Partnerschaftsstadt Gadebusch auf Bitten der damaligen Bürgermeisterin zwei Kunsthandwerkermärkte infolge auf dem Schlosshof organisiert hatten. Eigentlich die ersten überhaupt im Osten. Ich war damals total begeistert von den schönen Keramiken der ostdeutschen Töpfer, und sie stehen heute noch in meinen Regalen.

Später nach der IGA (internationalen Gartenbauausstellung) 2004 wurde ich in das Büro vom Großmarkt Rostock eingeladen. Gerne sollte ich dort eine Veranstaltung in dem IGA Park organisieren. „Das machst du nicht“, sagte „der Mann an meiner Seite“ nachdem wir die Veranstaltungsfläche besichtigt hatten. „Du nimmst den Menschen dort nicht die Arbeit“. Und dabei blieb es auch.

Das ist lange her. Der damalige langjährige Bremer Geschäftsführer der Großmarkt GmbH, Jörg Vogt, verließ 2014 nach 25 Jahren den Großmarkt Rostock und wurde Erlebnis-Chef für die gesamten Vergnügungsparks Karls.

Einen Kunsthandwerkermarkt haben wir dann 2014 auf dem Marktplatz - als Ausgleichstermin für unsere Märkte in Laboe - als dort der Hafen umgebaut wurde, in Schwerin organisiert.

Das führte zu sehr unschönen – heute noch auf Google nachzulesenden Kommentaren einer 2004 in den Norden gezogenen Veranstalterin aus Nordrhein- Westfalen die sich seitdem von uns verfolgt fühlt – obwohl dokumentiert - wir seit 1980 im Norden Märkte organisieren und ebenfalls seit 2002 kunsthandwerkliche Märkte an Nord- und Ostsee.

Wir haben anschließend 2015 ein bis auf den letzten Platz ausverkauftes Konzert mit Quadro Nuevo im Februar in der Markthalle in Wismar organisiert. Die Fans kamen sogar mit einem Bus aus Trittau beim übelsten stürmischen Winterwetter. Dann gab es wenige kleine Märkte 2015/16 in der Markthalle Wismar. Auch dort haben wir uns zurzeit zurückgezogen, weil wir nicht den Termin bekamen, an dem sich auch die Touristen in Wismar aufhalten. Ja, und unser kleiner Markt in Thiessow auf der Insel Rügen hatte es dann wirklich in sich. Die Besucher waren toll – über das ABER möchte ich jedoch nicht öffentlich resümieren.

So kann ich für mich sagen. Es gibt nur eine schnuckelige kleine attraktive Fläche in Mecklenburg- Vorpommern auf der ich gerne einen kleinen attraktiven Markt organisieren würde. Die gibt dort aber keiner frei. Das haben mir auch noch einmal die Projektleiter des Großmarktes Rostock bestätigt. Denn sie sind der eigentliche „Platzhirsch“ in Mecklenburg- Vorpommern und beginnen jetzt mit ihren Schaustellern und Ausstellern ihre Sommertour an den schönsten Küstenplätzen in Mecklenburg- Vorpommern. Allerdings organisieren sie keine kunsthandwerklichen Märkte. Bekannt für hochwertige Kunst- und Töpfermärkte in Mecklenburg-Vorpommern ist die City Agentur Schumann aus Rostock.

Aber und nun kommt das ABER. Ich habe mich lange mit dem Hotelmanager unseres Hotels „Reutereiche“ in der Reuterstadt Stavenhagen im Landkreis Mecklenburger Seenplatte unterhalten. Nach der Wende wurde alles und jedes und noch so schlechte Veranstaltung im Osten von Menschenmassen besucht und honoriert. Das ist 25 Jahre her und die Besucher von damals sind heute 25 Jahre älter. Viele von ihnen haben genug von Veranstaltungen und ziehen anderes vor. Die jüngere Generation geht über Märkte mit dem Blick auf das Handy. Sie fotografieren – posten auf Facebook was sie gerade sehen und wissen eigentlich gar nicht wo sie sind. Dann gibt es meine Generation. Die besitzen alles, suchen möglichst eine Bank, wo sie bequem „Leute gucken“ können. Vorher essen sie noch zuhause, um dann auch nichts verzehren zu müssen oder sie tragen in ihren Rucksäcken Wasserflaschen mit sich herum und besetzen die Bänke der Gastronomen. Vor den Bühnen holen sie genüsslich ihre Wasserflaschen aus ihren Rucksäcken und ein Brot aus der Tupperbrotdose.

Die Marktkultur hat sich verändert und das nicht zum Besten. Und das wird in den nächsten Jahren nicht besser, denn dann sterben die „Braunen und Beigen“ ohne Rücksäcke auch noch aus, die unbekümmert ihre guten Pensionen und Renten für Essen und Trinken oder etwas Schönes zum Verschenken ausgeben konnten.

Alles DAS ging mir durch den Kopf als ich von unserem attraktiven kleinen Markt vor dem Schloss in Stavenhagen stand und auf das 1. SchlossGartenfest in Stavenhagen und den Schlosspark hinunter blickte. Barockfeuerwerk am Freitagabend, Konzerte und Musik über drei Tage und eine Werbung vom Feinsten. Schon 20 km vor Stavenhagen hingen Plakate. Ich weiß nicht wie viele hunderte Plakate die Stadt hat aufhängen lassen, Medienberichte und Radiowerbung zusätzlich. Mehr Werbung ging wirklich nicht. Wir haben noch von den kunsthandwerklich interessierten Besuchern am Samstag profitiert, aber für den Werbeeinsatz der Stadt Stavenhagen kamen einfach zu wenige Besucher.

Unser „Star“ war natürlich Tadeusz der an einer großen Holzfigur arbeitete. „Ich komme mir vor wie in einem Käfig“, lachte er. Denn er war ständig von Besuchern umringt. Genauso wie seine Skulpturen. Er ist und bleibt ein toller Typ.
„Dem Umfeld geht es hier gut. Die Wirtschaft floriert ...", so auch der Projektleiter Jörg Lange vom Großmarkt Rostock ein wenig enttäuscht. „Es gibt einfach zu viele Veranstaltungen. Die Leute haben darauf keine Lust mehr“, so der Hotelmanager vom Hotel Reutereiche. Da kann ich ja wirklich froh sein, in Trittau geblieben zu sein. Und trotzdem – Mecklenburg- Vorpommern gefällt mir einfach nur gut. Und als Urlauber sowieso.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick auf unseren Düwelsbrücker Creativ-Markt am 10. und 11. Juni am Fähranleger Teufelsbrück in Hamburg

Düwelsbrücker Creativmarkt am Fähranleger Teufelsbrück
Düwelsbrücker Creativmarkt am Fähranleger Teufelsbrück

Kaje H. Renfert aus Hamburg schreibt auf Facebook: „Ich war gestern dort und habe jetzt mal gegoogelt, wo mein dort gekaufter Honig herkommt: https://www.imkerei-an-der-barnitz.de/. Interessant finde ich, dass der Hof auch Bienenvölker zum Bestäuben v e r m i e t e t! - Mein Lavendelsäckchen aus der Provence hängt jetzt am Kellerfenster, damit die fliegenden Ameisen im Garten bleiben, und das Schöne am Kunsthandwerkmarkt Teufelsbrück ist, dass ich von der S-Bahnstation Klein Flottbek durch den Park und dann an der Elbe dorthin spaziert bin, Vogelgezwitscher, frische Luft, Schiffe gucken, ... echt schön! Ich bin auch jedes Mal wieder dort! Und die Kinder waren t o t a l begeistert vom Drechseln!“

Unser Marktplatz direkt am Anleger Teufelsbrück zählt „Zur Perle“ von Hamburg. Nienstedten zusammen mit Blankenese gehören zu den einkommensstärksten Stadtteilen von Hamburg. Der Stadtteil Nienstedten gehört auch zu den kinderreichsten. Die Nienstedter bleiben in ihrem Stadtteil. Zum einen wohnen sie herrlich und zum anderen haben sie die Elbe mit Strand vor ihrer Haustüre. Wo könnte es für sie schöner sein. Ein Kinderprogramm ist hier ein M u s s, und der Naturpädagoge Dag Wixforth entspricht ihrem Bedürfnis nach Natur und Echtheit.

Nach unseren Anstrengungen beim Trittauer Mühlenmarkt empfinde ich diese kleinen Märkte wie Urlaub mit Freunden. Bei herrlichem Sommerwetter begannen wir am Freitag mit dem Aufbau – aber dann zog das angesagte Unwetter heran und wir entschlossen uns, am Samstagmorgen unsere Stände aufzubauen. Das ging auch sehr locker, weil wir eine schöne attraktive Marktfläche am Teufelsbrücker Anlegesteg haben.

Pünktlich um 11.00 Uhr als das Fernsehteam des NDR Fernsehens kam, waren wir fertig. Gegen 15.30 Uhr wurde der Markt dann richtig gut besucht, während eine Schmuckdesignerin schon für mehrere tausend Euros exklusiven Schmuck verkauft hatte. Es muss nicht immer das große Sechs-Meter- Zelt sein, um gut zu verkaufen. Sie war an diesem Wochenende an der richtigen Stelle zur richtigen Zeit. Sie wusste gar nicht was sie zu ihrem Glück sagen sollte, denn am Sonntag ging es für sie so weiter. Ich habe mich natürlich mit ihr gefreut. „Genial“, sagte sie nur noch zum Marktende.

Aber auch Hüte wurden sehr gut gekauft, und die Modedesignerin Susi Fey aus Berlin konnte neue Kundinnen für ihre ausgefallenen Kollektionen begeistern.

Begünstigt durch die Übertragung im Fernsehen von unserem Markt im „Hamburg Journal“ am Samstagabend kurz vor 20.00 Uhr und das herrliche Sommerwetter wurde der Markt am Sonntag durchgehend sehr gut besucht.

Aber nicht nur das zählt hier. Es ist das höfliche und interessierte Publikum, das uns allen richtig gut tut. Nicht der Preis spielt eine Rolle, nein, es muss schon etwas Besonderes sein.

Unser Creativ Markt am Teufelsbrücker Anleger hat sich zum Treffpunkt von Freunden und Nachbarn aus der Umgebung herumgesprochen und soll auch unsere „Perle“ am Elbufer bleiben.
Frei nach dem Motto wie die Imkerin Sabine Haardt: „Wir lieben, was wir tun. Diese Passion leben wir jeden Tag.“ Das was man liebt, muss man jeden Tag tun, denn sonst wäre der Tag umsonst gelebt. Genau deshalb organisiere auch kleine attraktive Märkte in Hamburg und nicht nur die großen in Trittau.

Am 09. und 10. September sind wir noch einmal mit unserem Creativ Markt am Anleger Teufelsbrück. Noch können wir hier Bewerbungen annehmen.

Für alle, die nicht dabeiwaren, hier wieder unser Film:

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückschau -
Das war der Große Trittauer Mühlenmarkt zum Deutschen Mühlentag am 4. und 5. Juni

Der Trittauer Mühlenmarkt zu Pfingsten
Der Trittauer Mühlenmarkt zu Pfingsten

Der Trittauer Mühlenmarkt ist mit 150 Ausstellern unser größter Markt, weil wir die anliegende Parkfläche unseres Trittauer ALDI Discounters nutzen dürfen. Trittau ist noch ein beschauliches Örtchen und alle Besucher müssen sich ins Auto setzen, um extra zu unserem Markt zu fahren. Wir können also nicht wie auf unseren Märkten in Husum oder Travemünde zusätzlich auf Touristen setzen. Gehen wir also davon aus, dass jeder, der sich ins Auto setzt unsere Trittauer Märkte mit einer Absicht und Erwartung besucht. Viele Aussteller helfen uns zu unserer Werbung, denn die muss breit gestreut sein und vor allen Dingen die Hamburger nach Trittau ziehen. Dass uns das immer wieder im Besonderen gelingt, setzt vieles voraus.

Seit Jahren freuen sich viele unserer Aussteller über einen zahlungskräftigen Kundenkreis. Als die Schmuckdesignerin Wibke Renken rechtzeitig aus Duisburg losfuhr, gab es Probleme mit ihrem Auto. Sie ist dann zurück nach Duisburg gefahren und hat mit ihrem Partner die Ware und den Stand in zwei andere Fahrzeuge umgepackt. Anschließend haben sich beide wieder auf den Weg nach Trittau gemacht. Am Pfingstsonntag kam sie morgens um 8.00 Uhr in Trittau an. Beide waren die ganze Nacht durchgefahren. „Warum haben Sie sich diese Strapaze zugemutet,“ habe ich sie gefragt. „Die Kunden hatten bei mir Schmuck bestellt. Da muss ich doch kommen.“ In Trittau treffen viele Aussteller ihre Kunden. Und das ist ganz wichtig für Folgegeschäfte.

Die Keramikerin Ingrid Cordsen hatte neue witzige Hühner entwickelt. Als ich am Ende des Marktes noch eines kaufen wollte, waren sie ausverkauft. Viele Besucher suchen in Trittau etwas, das sie woanders nicht finden. Und das wird gut gekauft. Der Preis spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Aber, und das muss man auch wissen, nicht jeder Aussteller findet hier sein Glück. Denn er ist natürlich auch einer großen Konkurrenz ausgesetzt. Viele Aussteller haben mir an diesem Wochenende erzählt, wie sehr sie von ihren Kollegen kopiert werden. Das Problem der Erfolgreichen nimmt zu, indem ihnen die anderen hinterher reisen. „Da wo ich bin, meldet sich jetzt auch die Kollegin an“, hieß es.

Der Trittauer Mühlenmarkt zu Pfingsten

Unser Problem in Trittau nimmt auch zu, weil zu viele Aussteller Trittau dreimal mit dem gleichen Standplatz buchen möchten. Wenn sie ihn dann nicht bekommen, sind sie enttäuscht. Wir haben einfach den Platz nicht. Und es geht auch nicht, weil wir den Besuchern immer wieder NEUES bieten müssen.

Eine Besucherin sagte an der Mühlenrezeption zu mir: „Wir kommen extra nach Trittau um nicht immer die gleichen Aussteller zu treffen. Auf den anderen Märkten finden wir immer die gleichen Aussteller. Mit denen sind wir schon per DU.“ Das sollte uns eine Warnung sein.

Deshalb: Wer den Trittauer Erntedankmarkt am 30. September und 01. Oktober gebucht hat, kann ihn jetzt noch ohne Gebühren stornieren. Wir haben immer wieder erlebt, dass sich die besonderen Gewerke sehr spät anmelden. Und dann möchten wir sie gerne noch annehmen können. Unsere Besucher schätzen in Trittau die Vielfalt. Bisher sind sie uns treu geblieben. Aber wir alle müssen gemeinsam viel tun, damit es so bleibt.

Hier ist ein tolles Video von der Veranstaltung.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Trittauer Kunsthandwerkermarkt zum Erntedank im Herbst 2017

Liebe Aussteller/innen
Es zeigt sich jetzt schon, dass der Kunsthandwerkermarkt zum Erntedank in Trittau am 30. September und 1. Oktober so gut wie ausgebucht ist. Wir können Ihnen daher zurzeit Ihre Teilnahme ab 05. Juni nicht mehr bestätigen. Fest zusagen können wir Ihnen nur noch einen Tag am Sonntag auf der ALDI – Veranstaltungsfläche.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Trends Norderstedt - das war Spitze!

Der große Markt im Park trends 2017
Der große Markt im Park trends 2017

Was für ein Wochenende für Oliver Hauschildt mit Team, und was für ein Wochenende für alle 240 Aussteller im Stadtpark in Norderstedt. Schon am Samstag wurde die Trend – Messe super gut besucht. Die Besucher waren gut drauf, fröhlich und kommunikativ. Die Veranstaltungsfläche war bis auf den letzten Meter ausgebucht – an manchen Stellen auch etwas zu sehr gebucht. Norderstedt hat über 77 000 Einwohner und ist die viertgrößte Stadt des Nordens. Gestern fühlte es sich an als hätte jeder Norderstedter sich auf den Weg in den Stadtpark auf die Trends 17 gemacht.

Wie in früheren Jahren wurden auf unserer Meile die hochpreisigen Schmuckunikate gekauft. Das ging so weit, dass eine Dame zu unserer Ausstellerin meinte: „Was, 80,00 € soll das schöne Stück kosten? Viel zu günstig für die Norderstedter. Die haben Geld“. Auch unsere Norderstedter Ausstellerin bestätigte. „Die Leute haben hier Geld. Ich habe super gut verkauft.“ Überrascht bin ich immer wieder über die vielen Anbieter mit Gartensteckern und „Roststangen“ die seit mehr als zehn Jahren weiterhin emsig ohne Unterbrechung bei uns im Norden gekauft werden. Eigentlich müsste damit jeder Garten in Norddeutschland inzwischen bestückt sein.

Was für ein Tag, was für ein Erfolg und wie wunderbar, dass wir dabei sein durften. Ich freue mich für alle, die an diesem Wochenende ein gutes Geschäft gemacht haben. Bei 240 Ausstellern muss natürlich eine ganz andere Kaufkraft vorausgesetzt werden als bei dreißig. Das wissen wir alle, die es ehrlich meinen. Und so kann der Einzelne auf einer kleinen Veranstaltung vielleicht genauso gute Umsätze erwirtschaften wie auf einer so großen Messe wie der Trend. Aber erst einmal freuen wir uns über dieses gelungene Wochenende, wo selbst der Wettergott uns wohlgesonnen war.

Hier wieder unser Marktvideo:

Am 26. und 27. Mai 2018 sind wir wieder mit dabei.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick auf "Mit LiebeGemacht" Kunsthandwerk und mehr auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz in Hamburg vom 4. - 13. Mai 2017 - 11 bis 20 Uhr

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick auf unser Ostermarkt – Wochenende auf dem Fährplatz in Lübeck – Travemümde vom 15. – 17. April

Ostermarkt in Travemünde

Insgesamt wurde das schlecht vorausgesagte Wetter wesentlich besser als wir alle dachten. Es begann allerdings beim Aufbau am Karfreitag mit starken Windböen und stellte unsere Aussteller auf eine harte Geduldsprobe. Einige Aussteller konnten ihr Zelt gar nicht erst aufbauen. Doch am Samstagmorgen schien die Sonne, der Wind ließ nachmittags nach und der Markt wurde an allen Ostertagen sehr gut besucht.

Viele Urlauber, Touristen und Tagesgäste machen zurzeit Urlaub in Travemünde und schlenderten über unseren Markt. Damit war unser Drechsler Dag auch das gesamte Osterwochenende, selbst während der kurzen Regenschauer von Kindern und Jugendlichen zusammen mit ihren Eltern umringt und am Drechseln.

Ausstellung 'traveART'

Urlauber, die sich statt für Kunsthandwerk für Kunst interessierten, fanden in unmittelbarer Nähe unseres Marktes „Lust auf Kunsthandwerk“ eine Künstlerausstellung unter dem Titel „traveART“ im Kreuzfahrtterminal am Ostpreußenkai in der Vorderreihe. Vier Künstler des Nordens stellten dort Bilder, Fotografien und Skulpturen unter dem Thema „Fisch und Frau“ aus. Es lohnte sich auf jeden Fall sie zu besuchen. Der Kreuzfahrtterminal als Ausstellungslocation passte ganz wunderbar zu diesem Thema und es kostete keinen Eintritt.

An der Travepromenade, direkt neben dem alten Leuchtturm hatte ein imposantes Riesenrad aufgebaut. Aber auch ansonsten bot Travemünde viel Abwechslung für einen Osterausflug. Erst einmal über unseren Markt „Lust auf Kunsthandwerk?“, dann weiter zum Kreuzfahrtterminal zur Ausstellung „traveART“, flanieren entlang der Geschäfte an der Trave - weiter über die Promenade zum Brüggmanngarten an der Nordmole und zwischendurch ein leckeres Fischbrötchen essen und Schiffe gucken. Wer es gemütlicher haben wollte, konnte es sich in den schnuckeligen kleinen Cafés oder Restaurants gut gehen lassen und dabei fast immer auf die Trave blicken. Genau DAS lieben die Urlauber und Tagesgäste in Travemünde.

Aber wie sah es nun auf unserem kleinen Markt aus? Wer kauft was und warum? Ich mag es gar nicht schreiben, denn während die einen sich trösteten, dass beim Nachbarn auch nicht viel lief - der andere meinte es wäre ein Publikum wie auf einem Wochenmarkt - verkaufte der andere an diesem Wochenende für über 30.000 € Edelstahlgrillkamine und Edelstahldesignermöbel. Zum Marktende kamen seine Kunden sogar mit einem großen schwarzen Wagen, zerlegten freudestrahlend den großen Grillkamin und bedankten sich für den guten Kauf (immerhin 4,500,00 Euro). Ich fragte den Kunden, von wem er von der Veranstaltung gewusst hätte. „Ich wohne hier“, sagte er „und habe ein Haus in Winsen“. Die anderen Grillkamine gingen nach Hamburg, Berlin, Dortmund und Lübeck. Also an Urlauber. Wochenmarktpublikum? Kaufen auf dem Wochenmarkt Menschen, die kein Geld haben und kaufen hier teure Edelstahlgrillkamine?

Selbst zum Marktende kam noch eine „angezickte“ Dame, der ihre eigene Unzufriedenheit im Gesicht stand und „meckerte“ über ihre Gartenmöbel am Teich, über die sie im Winter eine Plane ziehen müsse. Der Verkäufer von Edelstahlgrillkaminen ging gar nicht darauf ein sondern erklärte ihr gelassen die Vorzüge des Holzes seines Designertisches. Wenig später lachte die Dame herzhaft mit ihm, bestellte einen Designertisch – nur etwas kürzer als ausgestellt sollte er sein und zog lächelnd weiter über den Markt.

Ein professioneller Stand. Der Verkäufer hatte die Ausstrahlung eines erfolgreichen Menschen aus München mit charmantem bayrischen Akzent, dem es selbstverständlich gut geht, ohne sich damit wichtig zu tun. Damit traf er genau auf den Nerv seines „man gönnt sich etwas“ Publikums. Während die einen noch den Preis für Duftkugeln aushandelten, unterschrieben die anderen schon den Vertrag für eine Designer - Edelstahlsitzecke.

Noch als wir alle einpackten, drechselten die Kinder mit ihren Eltern bei Dag. Er hatte das gesamte Oster - Wochenende mit vielen Kindern und ihren Eltern gedrechselt. Besonders freute er sich über die neue Freundschaft mit dem Holzbildhauer aus dem Kreuzfahrtterminal, der auf der Künstlerausstellung „traveART“ ausgestellt hatte. Bis spät in die Abendstunden fegte Dag die Holzspäne vom Marktplatz. Wobei wir ihm natürlich halfen, die einen mehr und die anderen gar nicht.

Als wir nach Hause fuhren, sagte ich zu dem „Mann an meiner Seite“: „Ich verstehe es nicht. Da werden große Summen für Edelstahlkamine ausgegeben und bei den kleinen Preisen wollen die Leute noch einen Rabatt.“ „Das musst Du schon den Besuchern überlassen, wofür sie ihr Geld ausgeben“, antwortete er in dem Ton „nun schreibe Du mir noch vor, wofür ich mein Geld auszugeben habe“ ... Hallo, geht’s noch. Ich suchte doch nur nach einer Erklärung.

Hier können Sie einen Videoclip von der Veranstaltung sehen.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Das war der Österliche Frühlingsmarkt in Trittau am 8. und 9. April um die Trittauer Wassermühle.

Österlicher Frühlingsmarkt rund um die Wassermühle am Mühlenteich in Trittau

Die Welt ist in Aufruhr und alles in Bewegung. Kriege, Terrorismus, unkalkulierbare Regierungschefs in der Welt, Giftgaseinsätze gegen Kinder in Syrien oder unbegreiflich die rechte Szene bei uns in Deutschland. Bilder, die so schrecklich sind, dass wir sie gar nicht für real halten können, werden uns täglich in Videos und Fernsehen ins Haus oder mobil über social media in die Hand geliefert.

Wen sollte es da noch verwundern, dass sich Menschen auf den Weg machen, um ein wenig heile Welt einzuatmen und zu erleben. Dass dreimal im Jahr tausende Menschen in einen recht unbedeutenden Ort vor den Toren Hamburgs ziehen, überrascht keine anderen mehr als die Trittauer selber. Denn wir können nicht auf Touristen wie in den Urlaubsgebieten an der Nord- und Ostseeküste hoffen. Wir sind auch nicht prominent oder adelig, um Busse Neugieriger heranzuziehen. Im Gegenteil: An diesem Wochenende begannen die Osterferien in Schleswig- Holstein und bekannterweise fliegen dann viele Menschen in die Sonne. Da der Mensch eher die negativen Seiten betrachtet als die positiven, hätten wir spätestens an diesem Punkt fürchten können, dass die beginnenden Osterferien unseren Österlichen Frühlingsmarkt beeinflussen könnten.

Stattdessen hatten wir das Gefühl, Trittau wurde zum Urlaubsziel ausgewählt. An zwei Tagen schoben sich die Menschen bei bestem Wetter friedlich über unser Veranstaltungsgelände. Eine Frau war mit Bus und Bahn aus Husum gekommen, um bei Dag einen Tag lang zu drechseln. Als ich am Samstag über das Kopfsteinpflaster nach Hause ging, schlenderte vor mir ein Ausstellerpaar Hand in Hand und hinter ihnen fuhr ihr kleiner Sohn von fünf Jahren auf einem Kinderfahrrad. Er drehte sich zu mir um und strahlte: „Wir fahren nach Hause, Mama muss noch Kleider holen“. Als ich am Samstagmorgen die letzten Stände eingeteilt hatte, ging ich einfach über die Napoleon Brücke, klingelte an der Haustüre eines weißen Hauses und dort sprangen mir meine kleinen Enkelkinder mit leuchtenden Augen entgegen und riefen ins Haus: „Mama, Oma Elke ist da.“ Dann frühstückten wir alle zusammen – ein Enkelkind rechts und eines links an meiner Seite – und die Welt war so wie sie für alle sein sollte.

Doch nun zurück zu unseren Ausstellern. Ich bin immer selber wieder begeistert, wie diszipliniert unsere Trittauer Märkte ablaufen. Nicht ein Aussteller fährt vor Marktende auf das Veranstaltungsgelände. Es wurde ein Sack mit Wurstresten und anderem an einen Baum gestellt. Natürlich wissen wir wer es war. Für ein kleines Trinkgeld entsorgt unser Patrick den Müll unserer Gastronomie und Aussteller. Er prüft auch, ob das gesamte Veranstaltungsgelände sauber und ordentlich hinterlassen wird. Wer bei uns Müll hinterlässt, wird es in Trittau nie wieder tun. Das ist für mich so, als würden meine Gäste in unserem Wohnzimmer als Dank für einen netten Abend ihren Müll hinter meinem Sofa entsorgen.

Am Osterwochenende von Samstag bis Montag von 11 – 18.00 Uhr treffen Sie uns mit einem kleinen gemütlichen Markt in Lübeck-Travemünde auf dem Fährplatz fast neben der Überfahrt mit der Fähre zum Priwall. Dag wird wieder mit den Kindern drechseln und auch sonst gibt es viel Schönes bei unseren Ausstellern zu kaufen und entdecken.

Am 04. und 05. Juni laden wir wieder zum Mühlenmarkt im Rahmen des Tages der offenen Mühlen in Deutschland nach Trittau ein.

Wir wünschen Ihnen allen aber erst einmal fröhliche und entspannte Ostertage. Wir freuen uns auf Sie in Travemünde auf dem Fährplatz zwischen Vorderreihe und Trave Mündung. Dort wo die großen Schiffe sich „Gute Fahrt“ wünschen.

Hier wieder ein kurzer Videoclip von unserem Österlichen Frühlingsmarkt am Wochenende.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Frühlingsauftakt mit "Ostern Creativ" in der KULTURWERFT GOLLAN Halle 4/5, in Lübeck am 2. April 2017

Ostern Creativ in der KULTURWERFT GOLLAN
Ostern Creativ" in der KULTURWERFT GOLLAN

Das Ambiente der KULTURWERFT GOLLAN wäre fast filmreif gewesen. Unseren den Sicherheitsauflagen entsprechenden lockeren Aufbau honorierten Aussteller und Besucher mit Lob. Aussteller, die weiter angereist waren, vermissten allerdings die Kaufkraft der Touristen wie in Husum.

Einige Hamburger Aussteller waren allerdings mittags bereits fast ausverkauft. Aussteller, die in Hamburg Eppendorf zuhause sind waren mehr als zufrieden. Sehr gut verkauft wurden ebenfalls Gartenaccessoires. "Ich könnte vor Freude hüpfen", meinte der Aussteller zu Jessica. Aber es hatten auch einige schwer, ihr Angebot an die Mann oder die Frau zu bringen.

Auch besuchten uns die „Marktflüsterer“ die erst einmal spähten, was sich so tat, um dann zu fragen: „Könnte ich mich nächstes Mal auch anmelden?“ Oder die Späher anderer Veranstalter, die natürlich neugierig sind, was so vor ihrer und unserer Haustüre Neues passiert.

Es gäbe für die GOLLAN Halle ein tolles Konzept – es ist aber leider bei laufenden Stand -Meterpreisen von 25,00 € nicht zu finanzieren. „Sie arbeiten wirklich professionell“ lobte das Gollan - Management. Schon deshalb werden wir im nächsten Jahr die GOLLAN Hallen wieder für einen Sonntag anmieten. Der Reiz des NEUEN lässt mich immer noch nicht los.

Jetzt freuen wir uns weiter auf den traditionellen Österlichen Frühlingsmarkt in Trittau am Samstag und Sonntag. Für alle die uns am Sonntag in Lübeck nicht besucht haben an dieser Stelle ein kurzer Videoclip.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Eine kleine Rückschau auf den Kunsthandwerkermarkt zum Krokusblütenfest in Husum am 18. + 19. März 2017

Das war schon ein Husumer Wochenende für gestandene, erfahrene Marktleute. Während wir am Freitagnachmittag bei gemäßigtem Wind und trockenem Wetter den Marktaufbau entspannt beginnen konnten, brach nachts das erste Zelt einer Ausstellerin durch Sturm zusammen. Dank der Töpferei Cordsen aus Husum stellten sie ein Zelt aus vergangenen Zeiten für die Kollegin auf, dass dann auch - weil markterprobt - richtig gut hielt. Wo ein Wille ist, ist schließlich auch immer ein Weg. Die nächste Ausstellerin baute ihr Zelt am Samstagmorgen mit Hilfe anderer auf, um dann genervt festzustellen, dass dies nicht ihr Wochenende werden könne und fuhr unverrichteter Dinge wieder nach Hause. Mein Einwand, dass immerhin 50 Zelte auf dem Schlosshof inzwischen fest standen, konnte sie nicht überzeugen. Dass man - wie auch in allen meinen Verträgen immer vermerkt - Gewichte für die Zelte mitbringen muss und das nicht nur an Nord- und Ostsee, scheint leider immer noch nicht bei allen angekommen zu sein. So zog die Ausstellerin es vor, an einem kleinen Stand vor der Herrentoilette auf Käufer zu warten statt sich Gewichte für ihr Zelt zu besorgen.

Alle anderen Aussteller freuten sich dann am Samstag als der Wind nachließ, die Sonne schien und eine kauffreudige Kundschaft auf unseren Markt strömte. Durch ganz Husum schoben sich die Menschenmassen. Sie kamen mit Bussen und Bahn, und es schien kein Ende zu nehmen. Wir hatten Toilettenpersonal für das Schloss und unseren Seitenflügel des Schlosses gestellt wie in den Jahren zuvor auch, und das Team war super organisiert, schließlich hielten die vielen Busse direkt vor unserem Markt.

Wunderschön leuchteten die Millionen Krokusse. Wobei – und das muss auch einmal gesagt werden, einige Besucher es nicht lassen können, in die Krokusse zu treten – sie kaputt zu treten, nur um direkt in der Krokusblütenpracht ein Foto zu machen. „Warum treten Sie die schönen Krokusse jetzt kaputt, wo Sie doch extra hierhergekommen sind, um sie zu bewundern?“, habe ich einige gefragt. Ich kann diese zerstörerische Gedankenlosigkeit einfach nicht ertragen. Das aber nur am Rande.

Das Fernsehen und die schlechten Wetterprognosen für den Sonntag führten an diesem Samstag zu einem Menschauflauf in Husum. Sonntag hat es dann auch wie vorausgesagt geregnet – aber so richtig! Natürlich wurde Husum und unser Markt auch am Sonntag wieder besucht, doch wer einen Regenschirm halten muss, greift nicht so gerne in die Tasche zum Portemonnaie. Das ist einfach so. Hätte es am Sonntag nicht so stark geregnet, wäre es ein Traummarktwochenende geworden. Wenn das Wörtchen „wenn“ nicht wäre. Hier für alle, die nicht dabei waren ein kleiner Videoclip. Für alle die dabei waren: „Ihr wart Klasse trotz des verregneten Sonntags. Wir Marktleute lassen uns die Laune nicht verderben!“

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Elke Baum

Kunsthandwerker

Lüneburger Kunsthandwerkermarkt im Glockenhaus vom 10. - 12. März

Lüneburger Kunsthandwerkermarkt im Glockenhaus vom 10. - 12. März

Mit dem Lüneburger Kunsthandwerkermarkt ging am Sonntagabend ein an zwei Tagen sehr gut besuchter und erfolgreicher Kunsthandwerkermarkt zu Ende. Wir zeigen wieder für alle, die nicht dabei sein konnten einen kurzen Videoausschnitt und freuen uns jetzt am kommenden Wochenende auf das Husumer Krokusblütenfest auf dem Schlosshof im Schloss vor Husum inmitten von 4 Millionen lila farbener Krokusblüten.

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Elke Baum

Elke Baum

Liebe Ausstellerinnen und Aussteller

Märkte sind fast wie eine Familie. Auch eine Familie ist nicht immer einer Meinung, und das ist auch gut so. Aber es gibt immer einen Weg, den man Kompromiss nennt. Hier könnt Ihr lesen, was unser Aussteller Lothar Röpke dazu schreibt. Er verkauft auf unseren Märkten Wildspezialitäten.
Hier seine Zuschrift:

Für das Jahr 2017 wünsche ich dir, deinem lieben Otto, sowie deiner Familie alles Liebe, alles Schöne und Gute, vor allen Dingen aber Gesundheit.
Dein Artikel vom 31.12.2016 hat mal wieder gezeigt, dass du die Dinge beim Namen nennst, diese Art gefällt mir. Was ich besonders an dir schätze, ist dein Einsatz bei Problemen auf dem Markt. Du kümmerst dich umgehend um diese Angelegenheiten. Auch wenn wir in 2016 nicht immer einer Meinung waren, nach ruhigen Gesprächen haben wir immer einen Weg gefunden.
Auf deinen Märkten fühle ich mich sehr wohl, denn es gibt ganz viele nette und hilfsbereite Kolleginnen und Kollegen die ich im Lauf der Jahre kennengelernt habe. Aber auch die Gespräche mit den Besuchern deiner Märkte und der Erfolg, den ich mit meinen selbst hergestellten Produkten erziele, macht mir einfach Spaß.
Auch wenn mal ein Markt nicht gut gelaufen ist - es gibt eine schöne Aussage von Phil Bosmans:
Heute ist der Tag, um glücklich zu sein! Gestern: schon vorbei! Morgen: kommt erst noch. Heute: der einzige Tag, den du in der Hand hast. Mach daraus deinen besten Tag! Das ist auch mein Lebensmotto.
In diesem Sinne, liebe Grüsse aus dem schönen Naturpark Solling in Südniedersachsen von Lothar Röpke

Ihre

Elke Baum

Elke Baum

Liebe Ausstellerinnen und Aussteller

Nun haben wir das Jahr 16 mit Raketen und Böllern aus unseren Fenstern gejagt! Wir beginnen wieder von vorne und voller Erwartungen. Ich habe meinen kreativen Akku in den letzten Wochen neu aufgeladen ... und ein „immer weiter so“ unterbrochen. Bevor uns der Büroalltag fest im Griff hat, bedanke ich mich ganz herzlich bei allen unseren Ausstellern für die wunderschönen und zum Teil witzigen Grußkarten zum Jahreswechsel, die Mut machenden Worte und Mails stellvertretend wie diese für viele von Ihnen. Danke!

Hallo, liebe Elke Baum,
bin gerade dabei 2016 Revue passieren zu lassen....
war wieder ein sehr aufregendes, sehr turbulentes und anstrengendes Jahr....mit vielen, wunderschönen Highlights und auch schmerzenden Ereignissen....
Das neues Jahr 2017 begrüßen wir heute Nacht.....was wird da geschehen, auf uns zukommen...?
Wir werden sehen.....
Toll ist, dass/wenn wir Menschen um uns haben, auf die wir uns verlassen dürfen, die uns stützen und schützen.....da kann kommen, was will, es werden Lösungen gefunden werden....
dies im Bewusstsein zu haben tut gut....
In diesem Zusammenhang, möchte ich ihnen sehr gerne das Kompliment machen, dass ich sie sehr bewundere, für ihre unerschütterliche Energie und ihren offenen, innovativen Geist, immer wieder, seit schon so langer Zeit, ihre Veranstaltungen zu wuppen...!...Das muss ihnen erst mal jemand nachmachen!...dabei auch immer besonderes zu tragen, von ihren Ausstellern, die sie damit auch noch unterstützen....
Deshalb bin ich auch immer wieder gerne mit ihnen unterwegs, fühle mich bei Ihnen und Ihrem Team sehr gut aufgehoben, organisatorisch wie zwischenmenschlich...
einen guten Rutsch, alles Liebe und Gute für Sie, Ihre Familie und Ihr Team, bleiben sie weiterhin so fit und gesund!
Herzlichst, Ihre Loulou Etoile.

Ihre

Elke Baum

Elke Baum

Liebe Künstler, Kunsthandwerker und Aussteller!

Es geht ein sehr schwieriges Jahr 2016 für Deutschland zu Ende. Für manche von uns auch. Wir wollen es hinter uns lassen in der Hoffnung ein neues Jahr beginnt unberührt und frisch - ohne Ballast. Aber das ist ein Trugschluss. Denn wir nehmen uns und die Fortsetzung des alten Jahres im Rucksack mit. Und so werden unsere Märkte neu organisiert mit den Erfahrungen vom letzten Jahr. Die Veranstaltungsbranche wird buhlen um Aussteller und Besucher.

Unsere Aussteller werden weiter um Umsätze kämpfen – die einen um ein besseres Ergebnis als in diesem Jahr – die anderen nehmen sich vor, das gute Ergebnis von diesem Jahr im neuen wieder zu erreichen. Die einen halten eine stabile Gesundheit für selbstverständlich, die anderen halten einfach nur durch. Die Lebenszeit wird uns auch 2017 zerrinnen, ohne dass wir dahinter kommen warum so schnell, denn schließlich sind wir doch immer dabei.

Mehr Märkte und Umsatz um jeden Preis führen auch 2017 nicht zwangsläufig zu mehr Gewinn. Doch die finanzielle Not raubt einigen Ausstellern auch 2017 die notwendige Gelassenheit des Abwartens auf günstige Jahreszeiten. Sie stehen lieber auf einem Markt, zusammen mit Gleichgesinnten, als in der Werkstatt oder zuhause alleine. Es treibt sie die Hoffnung auf ein besseres Wochenende als das vergangene. Auf dem Markt geht es vielen ähnlich und hier fühlen sie sich unter Kollegen verstanden.

Was nur in dieser Rechnung auch 2017 fehlt? Die Kunden. Denn welchen Nutzen haben die Kunden von dem, was die Aussteller anbieten? Was ist den Kunden das Produkt wert? Bei der Definition eines Preises sollten unsere Aussteller nicht mit den Kosten argumentieren – sondern den Kundennutzen herausstellen. Wer nicht weiß, worum es den Kunden geht, wer nicht die unterschiedlichsten Kundenwünsche kennt, wird weniger verkaufen als ein anderer.

Für mich ist z.B. das Material immer wichtig. Edle Materialien wie Seide, Kaschmire oder Leinen fühlen sich auf meiner Haut eben einfach nur gut an. Sie haben ihren Preis – doch das Argument „Billig“ ist für mich zu teuer. Ich werde im privaten Freundeskreis oft für verschwenderisch gehalten: Nein, billig ist mir einfach zu teuer. Billig brauchen wir auf unseren Märkten doch nicht. Billig sind die Kunden woanders besser aufgehoben. Dafür brauchen sie nicht unsere Märkte zu füllen, sondern können ganz bequem im Onlinehandel vom Küchentisch zuhause bestellen. Ohne zu wissen, wie das Material aussieht, ohne zu wissen wie es sich anfühlt, ohne zu wissen, ob das ankommt, was sie bestellt haben und ohne ein freundliches Wort, ohne „Danke“ und die persönliche Beratung des Händlers und ohne jegliches Kauferlebnis. Toll????

Immer wenn besondere Anlässe wie Geburtstage, Weihnachten etc. anstehen, bekomme ich von Gaby ausgefallene, wunderschöne Karten – gekauft auf Kunsthandwerkermärkten. Die kann man im Onlinehandel nicht bestellen. Ihr Papier muss man erfassen, sie öffnen, und oft springen kleine liebevoll gearbeitete Überraschungen aus ihrer Mitte. Sie zeigen mir, dass ich geschätzt werde, dass sich jemand Mühe gibt, mir mit seiner Karte eine Freude zu bereiten. Ich hebe Gabys Karten alle auf.

Wir sollten dankbar für die Menschen sein, die mit viel Liebe und Geduld etwas dazu beitragen, dass wir uns im Alltag einfach angenommener fühlen. Oft sind es die Kleinigkeiten auf die es ankommt – genau DIE auf unseren Märkten angeboten werden, die uns die Sicherheit geben, dass unser Alltag für uns MEHR bereit hält als „BILLIG“.

Wer von uns will schon billig sein: In Wort, in Schrift und im ganz normalen Alltag. Wenn das Feuerwerk heute Nacht am Himmel erloschen ist, die Raketen verstummt, dann stehen unsere Aussteller morgen – spätestens übermorgen wieder auf und gehen in ihre Werkstätten und arbeiten für alles das, was unser Leben wertvoller erscheinen lässt – ohne Böller, Knaller und Raketen, ohne Champagner mit Hummer – einfach, damit wir die Welt auch 2017 leichter aushalten.

In diesem Sinne „danke“ an alle unsere Künstler, Kunsthandwerker und Aussteller ALLER Märkte, dass es Euch gibt und dass Ihr nicht verzagt... und wenn doch, dann nur bis zum nächsten Wochenende ...... bis 2017.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückschau auf den Lüneburger Kunsthandwerkermarkt im Glockenhaus vom 18. - 20. November 2016

Lüneburger Kunsthandwerkermarkt im Glockenhaus

Mit dem Lüneburger Kunsthandwerker- Markt im Glockenhaus ging am Wochenende unser Marktjahr 16 zu Ende. Viele unserer Kunsthandwerker konnten sich über supergute Umsätze freuen wie Thomas Nolte mit Getränkehaltern aus Lüchow, Petra Fischer mit Glasaccessoires und Astrid Voss mit exklusivem Schmuck.

Hier die Zuschrift einer Ausstellerin:

Sehr geehrte Frau Baum,
vielen Dank für die nette Mail. Ich habe den Markt in Lüneburg wieder sehr genossen. Er machte mir sehr viel Freude, und ich war auch mit dem Umsatz sehr zufrieden. Wünsche Ihnen eine besinnliche Advent-und Weihnachtszeit und freue mich auf nächstes Jahr mit Ihren tollen Märkten, vielen Dank.
Mit besten Grüßen aus dem Weserbergland
Sylvia Reck -kleine schererereien-

Eindrucksvoll auch der edle Kunsthandwerkermarkt in der Handwerkskammer am gleichen Wochenende in Lüneburg. Freunde des anspruchsvollen Kunsthandwerks kamen an diesem Wochenende in Lüneburg voll auf ihre Kosten.

Hier für alle, die nicht dabei sein konnten wieder ein kurzer Videoclip.

Kunsthandwerkermärkte bedeuten für mich etwas zu organisieren, was den Alltag bereichert. Was ihn schöner, abwechslungsreicher, vielfältiger und sinnlicher macht. Nirgendwo gelingt uns das besser als auf unseren Trittauer Märkten um die Wassermühle. Nicht irgendeinen austauschbaren Markt zu organisieren, sondern Raum und Kulisse für individuelle Märkte zu geben, über die sich ein ganzer Ort freut. Unsere Besucher stimmen mit den Füßen ab, öffnen ihre Herzen und dann auch ihre Portemonnaies, wenn wir eine ehrliche Veranstaltungskultur und romantische Wohlfühlatmosphäre schaffen.

2017 haben wir einige Märkte weniger im Programm. Trotzdem weiß ich genau, was wir erreichen wollen. Nämlich eine Zeit-Reduzierung nach der 20:80 Regel. 20 % der Arbeit können 80 % Erfolg bringen, denn den überwiegenden Teil von 80 % der Arbeit verschleudert der arbeitende Mensch für Tätigkeiten, die nur 20 % zu seinem Umsatz und Erfolg beitragen.

Bei erfolgreichen Menschen, Lebenskünstlern und Künstlern habe ich in den letzten Jahren immer wieder beobachtet, dass sie intuitiv nur 40 % Arbeitszeit einsetzen, um auf 160 % Erfolg zu kommen. Die restliche Zeit nutzen sie für sich, zur Inspiration oder um Zeit mit ihrer Familie und echten Freunden zu verbringen.

Daran werden wir 2017 verstärkt arbeiten – man nennt es neu – deutsch auch „entschleunigen“.

Ihre

Elke Baum

Elke Baum

Liebe Aussteller/Innen meiner Märkte und die es noch werden wollen ...

Wie Sie alle inzwischen wissen, erwartet meine langjährige Mitarbeiterin Mareike Pietz Anfang November Nachwuchs. Das kam für mich überraschend und hat uns im Planen für neue Märkte natürlich zeitlich etwas zurückgeworfen. Wir gehen aber Mitte November mit einer neuen Mitarbeiterin ins neue Jahr 2017, und ich bin ganz sicher, dass wir noch so einige Überraschungen für Sie bereithalten werden, denn meine Liebe für das Kunst- und Handwerk ist ungebrochen. So schreibt die Künstlerin Ines Wiese auf der Messe „Hamburg zeigt Kunst“ hier auf dem Foto:
„Hallo und guten Abend, liebe Frau Baum,
ach wie war das herrlich erfrischend gestern mit Ihnen - danke für das tolle Kennenlernen!
Unsere erste Begegnung - ich hoffe sehr, nicht die letzte ... „

Nein, es wird mit Sicherheit nicht die letzte sein, und ich werde weiterhin dort sein, wo man mich nicht vermutet. Mehr über die Künstlerin Ines Wiese können Sie auf meiner Facebook Seite lesen.
Bis bald

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Sehr geehrte Besucher meiner Homepage und liebe Markt - Freunde

Wenn die Nachberichte auf meiner Homepage jetzt etwas spärlicher als gewohnt ausfallen, liegt es daran, dass meine langjährige Mitarbeiterin Mareike Pietz für längere Zeit in meiner Agentur ausfällt, weil sie im November Nachwuchs erwartet. Damit fehlt mir die nächste Zeit eine absolut eingearbeitete Fachfrau in meinem Büro. Das stellt mich im Moment vor ungelöste Probleme. Es ist viel schwerer eine geeignete Nachfolgerin für Mareike zu finden als ich dachte. Immerhin arbeiteten wir seit meiner Selbständigkeit 1997 zusammen. Wir werden deshalb auch weiterhin 2017 alle unsere Märkte mit kurzen Videoclips von Michael Lukowski aus Lübeck für alle die nicht dabei sein können dokumentieren.

Holzbildhauer Tadek Golinczak
Holzbildhauer Tadek Golinczak

Unsere „Hamburger Herbstimpressionen“ auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz in Hamburgs City wurden wieder sehr gut besucht. Die wunderschönen herbstlichen Dekorationen und unser polnischer Bildhauer Tadek Golinczak zogen wieder viele Touristen und Besucher in ihren Bann. Unsere gepflegte und freundliche Gastronomie lud die Besucher des Marktes zum Verweilen ein. Ein großes Lob fand das Team um Matthias Böttger von den internationalen Touristen, weil das gesamte Team englisch und zum Teil auch spanisch spricht. Hamburg ist eben Weltstadt.

NDR Fernsehteam

So ist es nicht verwunderlich, dass am Freitagabend das NDR Fernsehen den Wetterbericht für das Abendprogramm "Hamburg Journal" von unserem Markt sendete und für unsere Kunsthandwerker mit „Guten Abend Hamburg“ am Samstag für sehr gute Umsätze sorgte. Hamburg und unser Markt war am letzten Veranstaltungstag noch einmal rappelvoll.

Hier sehen Sie ein Video von der Veranstaltung.

Am Wochenende des 15. und 16. Oktober waren wir parallel mit einem Kunsthandwerkermarkt im Rahmen der Husumer Krabbentage auf dem Marktplatz um den "Tine Brunnen" vertreten. Während sich unsere Kunsthandwerker in Hamburg am Samstag über bestes Herbstwetter freuen konnten, pfiff uns in Husum ein eisiger Wind um die Nasen. Die Besucher hielten wärmend ihre Hände in den Taschen, und man wusste nicht so genau, ob man sie heraus nehmen sollte oder auch nicht. Am Sonntag wurde es dann wärmer und die Besucher strömten zu Tausenden. So konnten sich Kunsthandwerkerinnen wie die Töpferin Ingrid Cordsen oder der Spekulatiusbrettschnitzer Anton van der Aar über gute Umsätze freuen während sie bei dem Verkäufer von hochwertigen Ledertaschen zurück blieben.

Hier sehen Sie das Video von der Husumer Veranstaltung.

Wie in den letzten Jahren wurde auch von den Husumer Krabbentagen im Fernsehen berichtet. Über alle unsere letzten Herbstveranstaltungen berichtete das NDR Fernsehen. Darüber freuen wir uns natürlich sehr.
Neunzehn Tage war ich nun durchgängig mit unseren Märkten unterwegs. Jetzt geht es ab sofort mit dem Kulturprogramm im Kulturzentrum Wassermühle in Trittau weiter.
Unsere Aussteller können ab sofort die ihnen bekannten und gängigen Märkte 2017 per Mail anfordern.

Das Ostseebad Laboe bieten wir in diesem Jahr nicht mehr an. Aber dafür werden wir noch einen neuen Markt aufnehmen. Hier bitte ich noch um ein wenig Geduld.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Der Hit des Jahres - Trittauer Erntedank Markt vom 1.- 3. Oktober 2016

Trittau war an diesem Wochenende im Ausnahmezustand. Natürlich glauben alle schon beim Namen „Trittauer Märkte“ die Besucherfüße würden sich automatisch in Richtung Trittauer Wassermühle bewegen. Es sieht auch tatsächlich so aus. Morgens um 10.00 Uhr strömen Menschenmassen von Mitte Ort Richtung Trittauer Wassermühle. Mit 170 Ausstellern war es in diesem Jahr der größte Erntedankmarkt seit 1980. Zu verdanken hatten wir es dem gesetzlichen Vereinigungstag am Montag und damit dem ALDI –Discounter, der uns mit der freien Parkfläche für zwei Tage unterstützte. Ein ernstes Problem wäre bei einem kleineren Markt, dass die zigtausend Besucher schon gar nicht mehr Platz auf dem Mühlengelände hätten. Unser ALDI – Discounter ist für uns somit ein unverzichtbarer Kulturträger. Trotz der 170 Aussteller konnten wir längst nicht alle Bewerbungen berücksichtigen – der Ausstellerzuspruch für den Trittauer Erntedankmarkt war in diesem Jahr riesig.

Wir haben uns deshalb im Vorfeld auf die größte Werbeaktion für diesen Markt konzentriert, die es je gab. Schon ab Juli wurden alleine 30 000 Flyer in Hamburg auf den Wochenmärkten verteilt. Auf jedem unserer kleinen Märkte habe ich noch einmal zusätzlich Flyer an unsere Aussteller verteilt. Wir versenden zwar Flyer mit der Post an unsere Aussteller, aber oft sehe ich sie nicht auf den Tischen liegen „vergessen“ … „zuhause gelassen“ ... Übrigens: Bei uns dürfen die Aussteller alle Flyer von anderen Veranstaltungen auslegen – selbst von Veranstaltern, die uns nicht gut gesonnen sind. Verpflichtungen nach dem Motto „Wer nach Trittau kommen möchte, der muss auch im Laufe des Jahres an kleineren Märkten teilnehmen“, gibt es bei uns aus eigenem Interesse nicht. Von Anfang an habe ich diese Dinge anders gehandhabt und der Erfolg in Trittau gibt uns recht.

Denn auch ich möchte keinem Aussteller verpflichtet sein, ihn in Trittau nehmen zu MÜSSEN, weil er auch die kleineren Märkte gebucht hat. Dann wäre ich nicht mehr frei in meiner Ausstellerauswahl. Man stelle sich nur einmal vor, es kämen alle Aussteller mit einem austauschbaren Warenangebot, das man Woche um Woche auf den Märkten in unserer näheren Umgebung kaufen kann.

Wir werden an dieser Stelle nicht preisgeben, wie wir unsere Werbung geschaltet haben. Nur so viel: Gigantisch! Aber wir wurden auch belohnt. Schon am Freitag sendete das Schleswig-Holstein Magazin im NDR unseren Erntedankmarkt als Veranstaltungstipp bei Carsten Prehn im Fernsehen. Am Samstag wurde der Wetterbericht vom Trittauer Erntedankmarkt im Schleswig-Holstein Magazin gesendet. Und am Montag (Vereinigungstag) durfte ich im Radio gegen 10.00 Uhr live von unserem Erntedankmarkt berichten. An allen drei Veranstaltungstagen schien in Trittau die Sonne und die angekündigten Regenwolken zogen über Trittau hinweg.

Wir haben uns so gefreut, dass ich die Skiffle Band APPELTOWN WASHBOARD WORMS zusätzlich am Vereinigungstag für ein zweites Konzert engagierte. Sie haben so toll gespielt. Auf dem Film kommt es leider nicht ganz so rüber. Unser Film beginnt mit der ALDI – Veranstaltungsfläche.

Hier können Sie eine 15-Minütige Video-Rückschau sehen.


Trotz der Absperrung im unteren Mühlenbereich, auf der am Wochenende der Stand unseres Bürstenmachers stand, lief der Auf- und Abbau reibungslos und ohne Probleme. Auf der gesamten großen Veranstaltung waren alle Stände rechtzeitig geschmückt. Kein noch so kleiner Hänger stand irgendwo oder irgendwie auf der Veranstaltungsfläche – kein Aussteller fuhr vorzeitig ins Veranstaltungsgelände. Es begeistert mich immer wieder wie diszipliniert und trotzdem entspannt bei dem großen Gelände die Trittauer Märkte ablaufen im Vergleich zu den oft kleineren.

Wenn wir dann Mails wie diese bekommen: „Guten Morgen Frau Baum, ich war zum ersten Mal in Trittau und kann nur sagen : Tolle Veranstaltung. Und ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg und dass wir gemeinsam wieder in 2017 zusammen arbeiten.“ - freuen wir uns auf die Hamburger Herbstimpressionen jetzt beginnend vom 05. – 15. Oktober auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz mitten in Hamburgs City.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

19. Fest der Kunsthandwerker in Hamburg Wohldorf/Ohlstedt am Wohldorfer Mühlenteich vom 10. und 11. Sept. 2016

Dieser Mail von Beate Fohn-Schenk konnten sich viele Kunsthandwerker und Aussteller nur anschließen:

"Liebe Frau Baum,
ich hoffe, Sie konnten den gestrigen Markt gut abschließen. Ich war ziemlich alle. Gestern war ein sehr erfolgreicher Markt für mich. Das Publikum war zusätzlich auch noch sehr wertschätzend, und es haben sich viele nette Gespräche ergeben. Ganz schön, eine tolle Atmosphäre."

Trotz der hochsommerlichen Temperaturen wurde unser "Fest der Kunsthandwerker" in Wohldorf/Ohlstedt bereits ab Samstagmorgen sehr gut besucht und ein großer Erfolg für viele. Am Sonntag wurde es richtig voll. Wir haben es in Wohldorf einfach mit einem wunderbaren, interessiertem und kaufkräftigem Publikum zu tun. Zu den liebevoll dekorierten Ständen unserer Kunsthandwerker und Aussteller passt natürlich auch die idyllische Veranstaltungsfläche rund um den Mühlenteich im Hamburger Alstertal.

Landwirt Bernd Adolph
Landwirt Bernd Adolph

Unser Landwirt Bernd Adolph mit Kürbissen stand vor unserer Trittauer Plane. "Ich musste sie ein wenig abdecken", meinte Bernd Adolph. Die Leute fragen ständig: "Sind Sie auch in Trittau? " „Wenn ich "ja" sage, antworten sie“ "dann kaufe ich in Trittau."

Total nett fand ich die Situation als unser Glasbläser Hans Harder von einem Besucher nach seinem nächsten Markt gefragt wurde. Hans Harder nannte dann den Ort mit dem Zusatz: „Ein besonders schöner Markt“. Da antwortete der Besucher mit bestimmender Überzeugung: "Wir haben TRITTAU". Darauf antwortete Hans Harder: "Da bin ich auch". "Dann ist ja alles gut", erwiderte der Besucher und es war alles gut.

Manchmal sagen auch Besucher zu mir: „Ein schöner Markt. Aber Sie müssten einmal DEN in Trittau sehen“. Ja, und bis ich den sehen kann, gibt es noch viel zu tun.

Hier eine Video-Rückschau auf unseren Hochsommermarkt am Mühlenteich. (Die Musikvorschau im Kopf der Seite können Sie durch einfaches Anklicken zum Schweigen bringen!)

Bis bald.
Ihre

Elke Baum

Kulturzentrum

Kulturprogramm der Trittauer Wassermühle

Gerne schicken wir Ihnen ab sofort das Herbst/Winter Progamm 2016/17 der Gemeinde Trittau per Post oder Mail zu. Kulturprogramm darf alles sein – nur nicht langweilig. Lassen Sie sich überraschen.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Kunsthandwerkermarkt "Lust auf Kunsthandwerk" auf dem Travemünder Platz an der Priwallfähre in Lübeck-Travemünde vom 26. bis 28. August 2016

Hier eine Video-Rückschau auf unseren Hochsommermarkt am Meer.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückschau auf die Husumer Kunsthandwerkertage auf dem Marktplatz in Husum vom 19. - 21. August 2016

Husumer Kunsthandwerkertage

In Husum geht es maritim, kulturell oder typisch nordfriesisch zu. Das Veranstaltungsprogramm ist prall gefüllt und regelmäßig mit Events gespickt, die Anlass für eine Reise nach Husum bieten. Seit 2002 füllen auch wir den Veranstaltungskalender mit vier kunsthandwerklichen Märkten im Jahr. Die Zusammenarbeit mit dem Tourismus- und Stadtmarketing Husum GmbH hat sich in den vierzehn Jahren immer als konstruktiv und in freundschaftlicher Atmosphäre erwiesen. Denn auch wir werben mit unseren familienfreundlichen Märkten für Husum und ziehen viele Besucher zusätzlich in diese schöne nordfriesische Theodor- Storm- Stadt.

Glasbläser Hans Harder
Glasbläser Hans Harder

Unsere kostenlosen Mitmach- Aktionen für Kinder und Jugendliche begeisterten unsere Besucher und Urlauber immer wieder. Ob Drechseln für Kinder und Jugendliche oder das gemeinsame Glasblasen zusammen mit Glasbläser Hans Harder: Hier waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Doch auch viele unserer Kunsthandwerker und Aussteller konnten sich über sehr gute Umsätze freuen. Das ideale Marktwetter, familienfreundliches Mitmach- Programm und kundenfreundliche Aussteller hielten unseren Kunsthandwerkermarkt an drei Tagen in Schwung.

Hier wieder ein kurzer Videoclip von unseren Kunsthandwerkertagen in Husum.


Wir haben uns in diesem Jahr auf unseren Märkten besonders um junge Familien bemüht. Junge Familien sind unsere Markt– Zukunft – ob wir es einsehen wollen oder nicht. Dass wir es hier mit einer neuen anderen Generation und uns manchmal fremder Wertevorstellung zu tun haben, sollte allen klar sein. Gerade in den Lebensabschnitten zwischen 30 – 50 brauchen die Familien das meiste Geld für ihre Karriere, Wohnen und Schulausbildungen ihrer Kinder.

Selbstverständlich können junge Familien oft nicht so viel Geld auf den Märkten ausgeben wie eine ältere Generation, die bereits ihre Kinder aus dem Haus hat und oft in hypothekenfreien Häusern wohnt. Wir wollten gezielt junge Familien mit ins Marktgeschehen einbinden. Dass uns dies sehr gut in diesem Jahr gelungen ist, freut mich besonders. Schließlich habe ich auch eine Tochter und Schwiegersohn von fünfunddreißig Jahren mit zwei Kleinkindern und kenne ihre Wünsche und Träume als wären es meine.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick auf den Kunsthandwerkermarkt auf dem Hafenplatz in Laboe vom 12. bis 14. August 2016

Kunsthandwerkermarkt auf dem Hafenplatz in Laboe

Einige Aussteller konnten es nicht fassen: Katja Harders mit Lichtobjekten aus Alu-Draht und die Kinder-Mit-Mach-Aktion waren am Sonntagabend so gut wie ausverkauft. So erging es auch unserer Ausstellerin mit wunderschönem Bernstein- oder Claudia Dölling mit Silberschmuck. Ab Freitagmorgen bis Sonntagabend strömten Urlauber und Besucher über unsere kleine Hafenmeile.

Tolle Mitmach-Aktionen für Kinder
Tolle Mitmach-Aktionen für Kinder

Gesetzt hatten wir auf kostenlose Kinder-Mitmach-Aktionen für junge Familien. Viele Besucher aus Laboe und Umgebung besuchten den Kunsthandwerkermarkt aus Kiel mit der Förde-Fährlinie oder dem Bus, der genau vor unserer Hafeneventfläche hielt. Sogar große Busse standen vor unserem Markt. Ideales Marktwetter, familienfreundliches Programm und dekorative Stände ließen auch die Kassen unserer Aussteller klingeln. Ab und zu brachten sogar Vermieterinnen von Ferienwohnungen unseren Ausstellern Kaffee und leckeren selbstgebackenen Kuchen.

Schön finde ich in Laboe immer wieder, dass sich die Urlauber und auch Einwohner über unsere Märkte freuen und nicht einfach gelangweilt vorbeischlendern.
Hier wieder ein kurzer Videoclip für alle, die nicht dabei sein konnten.


Einige Familien reisen Dag inzwischen schon hinterher. Wir treffen uns alle wieder am Wochenende auf dem Marktplatz in Husum vom 19. – 21. August. Ich freue mich auf unsere kreative Ausstellerfamilie und viele Besucher.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick auf unseren Kunsthandwerkermarkt im Schloss vor Husum und auf dem Schlosshof im Rahmen der Husumer Hafentage vom 5. bis 7. August 2016

Kunsthandwerkermarkt im Schloss vor Husum und auf dem Schlosshof
Kunsthandwerkermarkt im Schloss vor Husum und auf dem Schlosshof

Nun sind wir wieder von Husum zurück. Es war ein schönes und für viele Aussteller umsatzstarkes Marktwochenende. Ideales Marktwetter, ein abwechslungsreiches Marktangebot und unsere gezielte zusätzliche „Extrawerbung“ zogen an drei Tagen durchgängig viele Besucher und Urlauber auf den Schlosshof.

Jörg Rudolf konnte es selbst kaum fassen. Schon im letzten Jahr hatte er auf unserem Kunsthandwerkermarkt im Seitenflügel des Schlosses super gut an die Husumer Damenwelt verkauft. Doch die Szenen, die sich an diesem Wochenende an seinem Stand abspielten, wären filmreif gewesen.

Jörg Rudolf mit trendsetzender Mode
Jörg Rudolf mit trendsetzender Mode

An allen drei Tagen wuselten seine Husumer Stammkundinnen vom letzten Jahr und Urlauberinnen in und um seinen Stand. Es wurden bevorzugt gleich mehrere Stücke gekauft. Er hätte selbst mit einer Verkäuferin gut zu tun gehabt. Genau DAS sind die Emotionen, die uns auf den Märkten in Schwung halten. An diesem Wochenende hatte Jörg den Modepuls der Zeit genau getroffen. Mit seiner auffallenden und trotzdem tragbaren Mode hatten seine Kundinnen die neuen Trends erkannt. Wir alle haben uns mit ihm gefreut als er am Sonntagabend glücklich erschöpft seine Restkollektion einpackte.

Doch auch viele andere Aussteller waren mit der Kaufkraft in Husum sehr zufrieden. Der Markt wurde durchgehend gut besucht. Marktwetter, Urlaub, gute Laune und ein interessanter Angebotsmix hat für viele Aussteller in Husum die Marktkasse klingeln lassen.

Für alle die uns nicht besuchen konnten hier wieder ein kurzer Videoclip.


Ihre

Elke Baum

Was sagen Aussteller über unsere Märkte?
Zuschrift von Uwe Kobrink

Liebe Elke,
vielen Dank für Deinen Einsatz und den schönen Markt.
Es war wirklich so, dass die Kunden morgens und abends zum Kaufen kamen. Habe sehr schöne neue Kontakte gehabt, und nachdem ich wieder zuhause angekommen bin ( 8 Stunden Fahrzeit) habe ich weitere Bestellungen in meinem Internetshop bekommen. Nach wie vor sind viele meiner Kunden von den FILZIS begeistert und bestellen diese dann auch später, denn sie werden gerne auch als Geburtstages-Geschenk bestellt. Immer wieder höre ich am Stand "Schatz das ist super die wünsche ich mir zum Geburtstag.“ Ach ein Bild von mir geht nun zur Schweiz, und dieses wurde knapp vor offiziellen Ende des Marktes gekauft.
Hoffe es geht Dir wieder besser.
Liebe Grüße aus dem Ruhrpott
Uwe

Kunsthandwerker

Rückblick Kunsthandwerkermarkt auf der Hafeneventfläche 24235 Laboe/Ostsee vom 22. - 24. Juli 2016

Sommermarkt am Hafen
Sommermarkt am Hafen

In Laboe gibt es zwei Yachthäfen mit über 700 Liegeplätzen, einen Fischereihafen sowie einen Gewerbehafen mit einem Museumssteg. Neben den Hochseeangelfahrten gibt es die Möglichkeit, Segelschiffe zu chartern, oder verschiedene Segelscheine in Segelschulen zu erwerben. Eine Surf- und Kiteschule komplettiert das Angebot. Vom Gewerbehafen aus starten im Sommer auch Ausflugsschiffe ihre Fahrten in See.

Der Laboeer Hafen wurde seit 1988 in jedem Jahr mit der blauen Umweltflagge für saubere Meere ausgezeichnet. Diese Auszeichnung, die von der Stiftung für Umwelterziehung vergeben und in der Bundesrepublik Deutschland durch die Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung verliehen wird, erhalten Hafenträger, die sich in besonderem Maße für den Umweltschutz und die Aufklärung verdient gemacht haben.

Seit 2008 organisieren wir Kunsthandwerkermärkte im Yachthafen. Viele Jahre im Rosengarten und jetzt, nachdem das Hafengelände für viele Millionen neu umgestaltet wurde, auf der Hafeneventfläche. Laboe war an diesem Wochenende voll von Urlaubern, denn für Familien mit Kindern ist Laboe ein Urlaubsparadies. Unsere Kunsthandwerkermärkte sind sehr beliebt in Laboe. So freuten sich unsere Aussteller, dass viele Kunden von den Märkten vergangener Jahre wieder kamen und sich auch viele Besucher extra für diesen Markt trotz der extremen Hitze auf den Weg gemacht hatten. Viele Kunden unserer Aussteller kamen aus Laboe und Umgebung und mit ihnen altbekannte „Abwerber“. Über diese Resonanz habe ich mich sehr gefreut, weil hier genau auch unsere gezielte Werbung in Kiel und Umgebung zum Erfolg geführt hatte.

Trotz der fast unerträglichen Hitze strömten die Besucher am Freitagmorgen ab 11.00 Uhr über unsere Meile bis am Sonntagabend am Veranstaltungsende. Die Betreiber unseres kleinen Crêpes – Standes wollten am Ende gar nicht aufhören, so gut lief das Geschäft. Aber auch für viele unserer Kunsthandwerker war dieser Markt topp. Britta Marquardt hatte im letzten Jahr in Laboe schon gut verkauft. Doch bei diesen heißen Sommertemperaturen waren ihre handgenähten Boxershorts aus 100 % Baumwolle der Renner. „Das war unser bester Umsatz aller Zeiten“, strahlte ihr Mann Christian.

Frau Herentin mit selbst hergestellten Windspielen
Frau Herentin mit selbst hergestellten Windspielen

Auch unsere Schmuck- Designerinnen wie Astrid Voss aus Faßberg oder Claudia Dölling bedankten sich am Veranstaltungsende für diesen umsatzstarken Markt im Yachthafen. Kathja Harders Stand mit Schmuck und Lichtobjekten aus Aludraht war an allen drei Tagen von Kunden umlagert. Janina Bockmeier freute sich über die vielen Kunden mit Kindern in Laboe und war auch sehr zufrieden. Frau Herenthin aus Körle mit selbst hergestellten Windspielen buchte gleich noch einmal unseren Folgemarkt in Laboe vom 12. – 14. August. Für alle die nicht dabei waren, haben wir wieder einen kurzen Videoclip am Samstagmittag drehen lassen.


Nur mir ging es am Wochenende mies. Ich hatte die Stärke der Sonne an der Ostsee am Aufbautag unterschätzt und musste eine schlimme Sonnenallergie im Gesicht ertragen. Mit verquollenem puderrotem Gesicht fühlte ich mich wie eine zerquetschte Tomate. Während unsere Keramikerin Gretl Langner aus Husum an allen drei Tagen ins Meer zu einem abkühlenden Bad sprang, versuchte ich mein Gesicht zu kühlen, was aber nicht half.

Nun freuen wir uns auf unseren Kunsthandwerkermarkt auf dem Schlosshof in Husum vom 05. – 07. August. Auch hier werden wir wieder gezielt Werbung an die Husumer und in der Umgebung schalten in der Hoffnung, dass dieser Markt genauso erfolgreich wie in Laboe wird.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick „Lust auf Kunsthandwerk“ in Lübeck-Travemünde auf dem Fährplatz vom 01. – 03. Juli

Imposante Nachbarschaft - Luxus-Kreuzfahrer
Imposante Nachbarschaft - Luxus-Kreuzfahrer

Travemünde war an diesem Wochenende voll von Touristen und Urlaubern. Am Aufbaunachmittag am Donnerstag lag ein riesiger britischer Luxusliner vor unserer Veranstaltungsfläche, und in den Geschäften in der Vorderreihe hörte man die Engländer einkaufen. So manche Verkäuferin musste ihren Chef holen. Schade, dass wir unseren Markt nicht schon geöffnet hatten.

Bis auf wenige kurze Schauer hatten wir insgesamt Glück mit dem Wetter auf unserem kleinen kunsthandwerklichen „Touristenmarkt“ auf dem Fährplatz in Lübeck-Travemünde.

Imposante Nachbarschaft - Luxus-Kreuzfahrer
Foto: Helge Normann

Selbst am Samstag überraschte uns erst gegen 16.45 Uhr ein kurzer Schauer. Unser Markt "Lust auf Kunsthandwerk" wurde durchgehend sehr gut besucht. Zusätzlich legte am Samstag ein Luxus - Kreuzfahrtschiff mit ausländischen Passagieren vor unserer Veranstaltungsfläche an und blieb den ganzen Tag bis 19.00 Uhr. Unsere kleine Zeltstadt wirkte im Vergleich zum Luxusliner geradezu wie eine Miniatur. Viele Amerikaner kauften dieses Mal an den Ständen unserer Aussteller Souvenirs. Leider benutzen nicht alle ein EC-Kartengerät, doch dann wurde schon einmal mit Dollar bezahlt.

Am Sonntag schien fast bis zum Marktende durchgehend die Sonne. Nach einem kurzen Regenschauer verließen wir alle bei Sonnenschein die Marktfläche.

Wir verkaufen in den Sommerferien dort, wo andere Urlaub machen, und das zahlt sich für viele Aussteller aus, wenn sie Urlaub mit Märkten verbinden. Im Urlaub wird gelacht, geliebt und gelebt. Die schönsten Tage im Jahr flattern wie die zarten Loops unserer Aussteller an ihren Ständen im Sonnenschein dahin. So fühlte sich auch unser Markt direkt an der Travemündung an. Fröhlich – entspannt – mit netten Menschen.
Hier wieder für alle die nicht dabei waren eine kurze Videodokumentation.


Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick auf unseren Düwelsbrücker CREATIV-Markt am Fähranleger Teufelsbrück am 18. und 19. Juni 2016

Claudia Dölling hat auf dem Düwelsbrücker Creativ Markt sehr gut verkauft

Einen kurzen Rückblick auf unseren Düwelsbrücker CREATIV-Markt am Fähranleger Teufelsbrück am 18. und 19. Juni an der Hamburger Elbchaussee möchte ich Ihnen, wenn auch etwas verspätet, nicht vorenthalten. Es war schon ein selten schönes Gefühl, als wir Samstagmorgen gegen 6.00 Uhr bei Sonnenschein am Hamburger Hafen vorbeifuhren, der Hafen mit seinen Schiffen in der Sonne glitzerte und ein spannendes Marktwochenende vor uns lag.

Unser Veranstaltungstermin über Himmelfahrt im letzten Jahr war unglücklich gewählt, da zeitgleich das Deutsche Spring-und Dressurderby in Klein-Flottbek stattfand und der Veranstalter alle Parkplätze um uns herum für seine Aussteller angemietet hatte. Außerdem war Himmelfahrt mit vier Markttagen einfach zu lang für unseren kleinen Markt. Dass im angrenzenden einkommensstärksten Stadtteil Nienstedten die meisten Kinder in Hamburg wohnen und ihre Eltern ohne sie nicht aus dem Haus gehen, war uns bis dahin unbekannt. Daraus hatten wir natürlich gelernt.

So wunderte es uns nicht, dass Dag von den Kindern mit ihren Eltern dicht umlagert wurde. Freude leuchtete den Vätern und Kindern in den Augen als sie gemeinsam drechseln durften. Eine Besucherin erzählte mir, dass der Naturpädagoge Dag mit den Kindern der in der Nähe liegenden Rudolf- Steiner- Schule gedrechselt hatte und ihn daher sehr viele Kinder kennen würden und sich sehr auf ihn gefreut hätten. Aber auch unser Glasbläser Hans Harder freute sich über größere Aufträge der einkommensstarken Kundschaft.

Marokkanische Küche
Marokkanische Küche mit S. Salama EL SHURUK

Der Marokkaner S. Salama EL SHURUK bereitete auf unserem Markt eine typische und ursprüngliche Mahlzeit mit orientalischen Zutaten in der sogenannten Tajine, einem runden unglasierten Topf mit kegelförmigen Deckel, zu. Geheizt wurde auf Wüstensand mit Eierbriketts. In der Tajine wurden Gemüse, Kartoffeln und alle Gewürze zusammen schonend im Dampf gegart und entwickelten darin einen unvergleichlichen Geschmack. Die Tajine kann auf dem Herd, im Backofen oder auf speziellen Holzkohlestäbchen verwendet werden. Eine Kostprobe bekamen unsere Besucher direkt am Stand.
„ Stellen Sie Ihr Kamel doch einfach hier her“, empfahl S. Salama EL SHURUK einer Besucherin mit Fahrrad während er erklärte, dass er sein Gericht auf Wüstensand mit einigen Eierbriketts vollständig ohne Fett zubereitete.

Die glasierten Tajinen konnten die Besucher in 3 verschiedenen Größen erwerben. Hier einmal ein Rezept für Interessierte von Ihnen. Couscous mit Gemüse auf eine schnelle europäische Art.
Zutaten:

Couscous mit Gemüse
Couscous mit Gemüse
  • 400g Instant-Couscous
  • Salz
  • 1 Tl Butter
  • 3 kl. Zucchini
  • 4 Tomaten
  • 150g Kürbis
  • 1 kl. Aubergine
  • 100g grüne Bohnen
  • 100g Weißkohl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 getr. Chilischote
  • 3 El Öl
  • 3 Fäden Safran
  • 1/4 l Gemüsebrühe
  • 100g Kichererbsen (a.d.Dose)
  • Pfeffer a. d. Mühle
  • Korianderblätter

1. Couscous in einer Schüssel mit 400ml kochendem Salzwasser übergießen. 5 Minuten quellen lassen, dann mit einer Gabel auflockern und ein Tl. Butter zufügen und unterheben. Warm halten.
2. Gemüse putzen und waschen. Zucchini in dicke Stifte schneiden, Tomaten halbieren, entkernen und in Stücke schneiden. Aubergine u Kürbis in mundgerechte Stücke schneiden. Weißkohl in Streifen schneiden, Bohnen nur putzen und ganz lassen, alles dazugeben.
3. Knoblauch in feine Würfel schneiden. Chilischoten zerstoßen. Das Öl in die Tagine geben, Kürbis, Bohnen und Weißkohl hineinschichten und ca .10 Minuten garen. Dann auch Zuchini und Aubergine dazugeben und weitere 10 Minuten garen.
4. Safran in der Brühe auflösen und zum Gemüse gießen und Tomaten dazugeben und noch weitere 8 Minuten garen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
5. Couscous auf einem großen Teller in der Mitte anrichten und das Gemüse drum herum schichten oder verteilen. Mit frischem Koriander bestreut servieren.

Susi Fey mit dem Label Clamotti aus Berlin
Susi Fey mit dem Label Clamotti aus Berlin

"Es ist für mich der schönste Kunsthandwerkermarkt am Anleger Teufelsbrück den ich besucht habe - außer dem Kunsthandwerkermarkt im Völkerkundemuseum. Für alle ist etwas dabei." meinte eine Besucherin begeistert, und kaufte noch einige Glasobjekte bei Hans Harder.

Das Angebot unserer Aussteller bekam von sehr vielen Marktbesuchern großen Zuspruch, so dass wir den Düwelsbrücker CREATIV-Markt für nächstes Jahr wieder beantragen werden.
Für alle die nicht dabei waren, haben wir wieder einen kurzen Videoclip von Michael Lukowski drehen lassen.

Selbst aus Trittau kamen noch Besucher um Schmuck zu kaufen. Gefreut habe ich mich aber auch über den Besuch des alten „Markthasen“ Jürgen Maßow. Wir kennen uns seit 2000 von einigen Märkten. Jürgen Maßow hat früher Märkte für die damalige Töpferei Abraxas aus Nordrhein- Westfalen gefahren bis diese Freundschaft samt Töpferei zerbrach. Es gab viel zu erzählen, was in den Marktjahren damals und anschließend passiert ist. Märkte sind ein kollektives Miteinander und nehmen ihre Menschen lange Zeit mit, wenn sie so wie ich wohl mit zu den ältesten Marktveranstaltern Deutschlands gehören.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick Lüneburger Kunsthandwerkermarkt vom 10. – 12. Juni im Glockenhaus in der Lüneburger Innenstadt

Leniana Mochkina mit Taschen, Hüten und Kleidung
Leniana Mochkina mit Taschen, Hüten und Kleidung aus 100 % ökologischem Leinen

„Wir durften ja am letzten Wochenende auf dem Kunsthandwerker-Markt in Lüneburg dabei sein, und es hat uns sehr gut gefallen. Tolles Ambiente, nette Markt-Gemeinschaft, viele Besucher. Vielen Dank und viele Grüße“, schreibt Ausstellerin Karin Müller mit selbst hergestellten Glückwunschkarten, und dem schließen wir uns an.

Während die Aussteller mit Schmuck nicht an die immer noch Jahr für Jahr steigenden Umsätze des Lüneburger Novembermarktes anschließen konnten, erlebte Leniana Mochkina geradezu einen Kaufrausch auf ihre Hüte und Kleidung aus 100 % ökologischem Leinen. Das ist es, was unsere Märkte so spannend macht. Man weiß nie so genau wie es läuft. Ich bekam den Besuch einer Ausstellerin, die mir erzählte, dass sie vor drei Jahren bei uns in Ammersbek war. Von dem Umsatz damals träumt sie heute. Wenn ein Trend vorbei ist, sollte man sich etwas Neues einfallen lassen. So einfach wie gesagt, ist dies natürlich nicht. Denn einen Trend muss man erkennen, bevor er zum Trend gekürt wird. Wenn ihn alle anderen entdeckt haben, ist es fast schon zu spät. Wer kreativ sein will, muss den anderen immer ein Stück voraus sein. Da darf man sich nicht entmutigen und vor allen Dingen nicht in die Karten gucken lassen. Sie können allerdings wieder in unseren kurzen Videoclip gucken und sich selber ein Bild davon machen.

Diese Woche konzentrieren wir uns ganz auf unseren „Düwelsbrücker CREATIV-MARKT -Kunsthandwerk & MEHR" am 17. und 18. Juni am Fähranleger Teufelsbrück. Wir haben an der Elbchaussee einen kleinen schönen Markt mit ausgesuchten Kunsthandwerkern und Ausstellern zusammengestellt und hoffen, dass uns die Fußball Europameisterschaft nicht zu sehr dazwischen spielt.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick „Ammersbeker Impressiona“ am 04. und 05. Juni in Ammersbek auf dem Gutshof

Es war ein heißes Wochenende für unsere Besucher und Aussteller auf der „Ammersbeker Impressiona“ auf dem Gutshof in Ammersbek. Trotz der teilweise unerträglichen Schwüle kamen viele kauffreudige Kunden zu uns nach Ammersbek. Sehr gut wurden Gartenmöbel bestellt und Gartenaccessoires gekauft.

Doch die Besucher kamen aufgrund der hohen Sommertemperaturen nur gezielt nach Ammersbek zum Kaufen. Es gab viele Folgekäufe nach unserer Teilnahme an der „Trends 16“ am 21. und 22. Mai im Nordersteder Stadtpark. Sehr gelobt wurde von den Besuchern immer wieder, dass wir in Ammersbek keinen Einritt nehmen. Ich frage mich allerdings auch wofür? Mit vorausgegangenen eintrittsfreien Märkten in Trittau und der „Trend 16“ in Norderstedt begeistern wir viele Besucher und Kunden. Warum sollte man jetzt Eintritt für die „Ammersbeker Impressiona“ zahlen für das was man woanders eintrittsfrei zu sehen und kaufen bekommt??

Kühler als auf dem Gutshof war es im „Pferdestall“. Hier strömten die Besucher durchgängig. Hier wieder eine kurze Dokumentation.

Auf dem Gutshof war es für unsere Aussteller unter den schattigen blühenden Kastanien auch noch in der Hitze gut zu ertragen. Allerdings fehlte auf dem Gutshof die sogenannte „Laufkundschaft“, die dann doch vielleicht die eine oder andere Kleinigkeit mitgenommen hätte. Oft wird sie von den Ausstellern ignoriert oder unterschätzt. Doch wenn die „Schaulustigen“ es dann vorziehen im Garten zu grillen und sich nur das anspruchsvolle und gezielte Publikum bei der Hitze auf den Weg macht, fehlen sie den Ausstellern als Kulisse auf dem Gutshof doch.

Heute bekommen wir von Besuchern viele Anrufe, die Aussteller vom letzten Jahr in Ammersbek vermisst haben wie z.B. Sandra Leibner aus Syke mit exklusiven Taschen. Manchmal wird eben erst auch ein Jahr später Edles gekauft.

Für mich war es ein entspanntes Marktwochenende mit vielen netten Ausstellern und guten Gesprächen.
Ich freue mich schon auf den Kunsthandwerkermarkt am nächsten Wochenende im Lüneburger Glockenhaus.

Ihre

Elke Baum