Elke Baum   *   Kunsthandwerker-Agentur
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Kunsthandwerker

Seit 2004 "Hamburger Herbstimpressionen der Kunsthandwerker" auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz 05. - 14. Oktober 2017 11 bis 20 Uhr

Hamburger Herbstimpressionen der Kunsthandwerker auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz
"Hamburger Herbstimpressionen der Kunsthandwerker" auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz
Kunsthandwerkermarkt im ländlichen Stil mit insgesamt 25 ausgesuchten Ausstellern und dem Holzbildhauer Tadek Golinczak

Was zu Weihnachten die festlich geschmückte Tanne, ist zum Erntedank der Kürbis. Den Sommer verabschieden, für die gute Ernte danken und die letzten warmen Sonnenstrahlen des Jahres genießen - all das bieten wir den Besuchern und internationalen Touristen zusammen mit 25 Kunsthandwerkern und Ausstellern vom 05. – 14. Oktober auf dem Gerhart - Hauptmann - Platz im Zentrum der Hamburger Innenstadt zwischen der Mönckeberg- und Rosenstraße.

Hier werden keine Kosten und Mühen gescheut, den Gerhart- Hauptmann- Platz mit frischen Herbstpflanzen und einer großen Herbstpyramide zu dekorieren, um die Besucher und Touristen auf die Herbstzeit einzustimmen.
Herbstlich rascheln die trockenen Blätter der Bäume auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz, wenn Künstler, Kunsthandwerker und Designer handgefertigte Schreibgeräte, handgearbeitete 3D Faltkarten aus Papier und Holz, Textildesign aus hochwertigen Stoffen, Textiles aus Filz und Seide, trendige Damen- und Herrenhüte, hochwertigen Schmuck aus Gold, Silber, Glas, Perlen, Edelsteinen und Bernstein, Mineralien, nach Maß angefertigte Ledergürtel und handgearbeitete Lederaccessoires, exklusive Ledertaschen, Dufthölzer, Gewürze aus aller Welt und viel Schönes mehr zum Kauf anbieten.

Bildhauer Tadek Golinczak aus Polen wird eine große Skulptur auf dem Gerhart- Hauptmann- Platz arbeiten. Eigenwilligkeit und Freude an der Form zeichnen seine Skulpturen aus. Jede Skulptur verkörpert das fröhliche oder arrogante, das neugierige oder ironische Aufbegehren in der Welt und steht dabei doch ganz im Einklang mit seinem ureigenen Werkstoff, dem Holz. So authentisch wie nur echte Kunst sein kann, stellen sich die Figuren dem Betrachter entgegen. Der Verzicht auf intellektuelle Eitelkeit lässt es zu, dass diese ihren festen Stand in der Natur - aus der und durch die sie entstanden sind - behalten.

Man muss sich das vorstellen, der Baum ist einfach nur eine Pflanze, und wenn man sein Holz betrachtet, sieht man Strukturen, und in den Strukturen erkennt man Figuren. Dann entstehen ganze Welten vor dem Auge, nicht nur äußerliche, sondern innerliche, mit Geist sprechende Erscheinungen. Und alles das wird sichtbar in Pflanzenfasern, die viele Jahre lang in Richtung des Lichts gewachsen sind. „Ich bin den Bäumen dankbar”, sagt Tadek „sie verkörpern Schönheit und Stabilität, wie sollte man daraus nicht Kunstwerke schaffen.” Kunstwerke hat Tadek schon viele erstellt. Mit einer unbändigen Schaffenskraft ausgestattet, arbeitet er Objekte, die abstrakt oder figürlich, ein Kraftfeld kreativer Energie umgibt.

Andreas Majchrzak fertigt seit 26 Jahren Kunst aus Leder. Er bewahrt die alte Fertigkeit eines Sattlers und hat sich auf Handtaschen und Accessoires aus Straußen- und Rindleder spezialisiert. Mit seinen Produkten hat er es bereits auf Ausstellungen in München, Berlin, Mailand, Frankfurt, Basel und Hamburg geschafft. Umso mehr freuen wir uns, dass er auf dem Gerhart- Hauptmann- Platz seine Handtaschen ausstellen wird. Seine Handtaschen bestehen aus einem ganzen Stück, es werden also keine Reste verarbeitet. Auch innen sind sie mit dem Leder gefüttert. Angefertigt werden sie in höchster Handwerkskunst und von Hand bemalt. Aus diesem Grund sind alle Produkte Einzelstücke. Das Luxusgut Straußenleder hat einzigartige Eigenschaften: Es ist geschmeidig, weich und anschmiegsam, gleichzeitig aber auch pflegeleicht, langlebig und strapazierfähig. Mit etwas Pflege kann so eine Straußenledertasche bis zu 40 Jahre halten. Deshalb sind die Produkte des Berliner Designers Andreas Majchrzak auf jeden Fall einzigartig.

Unter dem Label Christel Moden werden individuelle und tragbare Damen und Herrenjacken aus hochwertigen Materialien auf Maß angeboten.
Die Schreibgeräte des Kunsthandwerkers Thomas W. Dieker aus Dülmen werden aus über zwanzig Edelholzarten an der Drehbank gedrechselt. Da die natürliche Farbe und Maserung der Hölzer in Verbindung mit der Handarbeit keine Gleichheit zulassen, entstehen so unverwechselbare Einzelstücke.
In der Lederwerkstatt Holger Radke aus Stolzenau direkt an der Mönckebergstraße können sich die Besucher ihren Gürtel nach Maß aus feinstem Leder anfertigen lassen.

Die kleine historische Marktgastronomie lädt zum Verweilen ein. Das Team um Matthias Böttgers historische Getränkekutsche bedient alle Gäste an herbstlich geschmückten Tischen und abends bei romantischem Kerzenschein.

Mitten in der Stadt Hamburg auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz erwartet Sie ein buntes herbstliches Treiben. Schauen Sie doch bei Ihrem nächsten Einkaufsbummel vorbei.
Zu erreichen ist der Markt: Ab Hamburg Hauptbahnhof ca. 8 Min. Fußweg oder mit der U-Bahn (U 3) bis Mönckebergstraße

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

37. Trittauer Kunsthandwerkermarkt zum Erntedank am 30.9 + 1.10. 2017

'Der Gutenberg' Hans-Josef Altmann
"Der Gutenberg" Hans-Josef Altmann

Seit 37 Jahren gilt der Besuch des Kunsthandwerkermarktes zum Erntedank in und um die Trittauer Wassermühle für zehntausende Besucher als ein MUSS und gilt als Anziehungspunkt für Liebhaber des individuellen Kunsthandwerks und Lebensstils.

Um auf unseren Märkten zu bestehen brauchen wir Ausdauer, Begeisterung und Ideen. Wir sind Wind und Wetter ausgesetzt um unsere Marktflächen einzurichten. Viele Aussteller nehmen Strapazen und weite Wege auf sich, um Kunden und Marktfans für ihre Arbeit zu begeistern. Viele von ihnen müssen ihren Lebensunterhalt von ihrem Marktgeschäft erwirtschaften. Das Verkaufen fällt einigen Kunsthandwerkern schwer - schließlich sind sie keine Staubsaugervertreter und werden mutlos, wenn es gerade mal nicht so gut läuft.

Meine größte Aufgabe und Interesse besteht darin, unsere Märkte und Aussteller optimal zu bewerben, damit die Besucher auf unsere Märkte strömen und auch zum Kaufen verführt werden. Eine Generation, die alles hat und Tag und Nacht bestellen kann, was sie sich wünscht, können wir auf unseren Märkten nur noch verführen. Das ist vielen Kunsthandwerkern und Ausstellern nicht bewusst.

Jüngere Aussteller kamen schon mit ihren Eltern auf unsere Trittauer Märkte und stellen jetzt selber aus. Märkte mit ihren Menschen waren und bleiben meine Herzensangelegenheit. Dafür arbeite ich seit 1980. Das sind 37 Jahre, und sie sind vergangen wie ein Husch. Sie haben mich glücklicher und Trittau bekannter gemacht.

Deshalb freue ich mich, Ihnen wieder detailliert unseren traditionellen und schönsten Markt mit vielen vorführenden Handwerkern vorzustellen. Denn seit über drei Jahrzehnten gilt der Besuch des Kunsthandwerkermarktes zum Erntedank in und um die Trittauer Wassermühle für zehntausende Besucher als ein MUSS und ist Anziehungspunkt für Liebhaber des individuellen Kunsthandwerks und Lebensstils. Mit dem Außergewöhnlichen zu leben, bleibt immer etwas Besonderes.

140 Kunsthandwerker und Aussteller reisen aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland seit 1980 am ersten Oktoberwochenende an die Trittauer Wassermühle, um zwei Tage lang ihre Arbeiten zu präsentieren.
Die Besucher können dem Glasbläser, Keramiker oder Töpfer an der Drehscheibe, Stiftedrechsler, Drechsler, Spekulatiusbrettschnitzer, Buchdrucker, Bürstenmacher, Tiffany Designerin, Papetrie oder dem Schmied und vielen anderen mehr beim Arbeiten über die Schulter schauen. Traditionelles Handwerk, Kreativität, Lebenskunst und Individualität sind das Konzept dieser 140 Kunsthandwerker und Künstler in und um die historische Trittauer Wassermühle.
Sie präsentieren Ölbilder, Aquarelle, Fotografien, Lesemagnete aus selbst kreierten Aquarellen, 3D Faltkarten, Fotoarbeiten, Tiffanyarbeiten mit Bleiverglasung, Glasobjekte, Skulpturen und Objekte aus Holz, Stein und Kupfer, modellierte Steine aus Granit, Sandstein und Marmor.

Präsentiert werden weiterhin künstlerisch gestaltete Hüte für Damen aber auch wetterfeste Herrenhüte, Textilaccessoires und tragbare Mode aus Designerwerkstätten für alle Größen, Feines aus Kaschmir, Strickaccessoires und Strickdesign, maßgeschneiderte Lederkleidung und Accessoires nach Maß von höchster Qualität und Individualität, handgefertigte Lederaccessoires und Taschen, selbst genähte Kindermode, Puppen, handgefertigte Perlsacktiere, Kupferobjekte und Metallkunst, Kunstverglasungen, hochwertiger Schmuck aus Gold, Silber, Perlen, Edelsteinen und Bernstein, Mineralien, Schmuck aus Tafelsilber, Blattgold auf Naturfunden, bäuerliche Gebinde, Trockenfloristik aus Naturmaterialien und Seidenblumen, Holzspielzeug, Holzobjekte, Deko Objekte aus Treibholz, Moorwurzeln und Holzkörbe, Naturholzfiguren, Schaffelle, Keramiken für Haus und Garten, bepflanzte Aufbaukeramik, an der Töpferscheibe gedrehtes blaues Gebrauchsgeschirr, handbemalte Möbel und Wohnaccessoires, dänische Wohnartikel, selbst hergestellte Seifen und handgefertigte Stearin Kerzen, Körnerkissen, florale Trenddekorationen und viel Kunsthandwerkliches mehr.

Auf der ALDI Veranstaltungsfläche bieten Aussteller vor Ort frisch gebundene Herbstdekorationen, für Gartenliebhaber Dekorationen und Metallarbeiten für Haus und Garten, Gartenmöbel und Wohnambiente an.

Selten gewordene traditionelle Handwerke werden auf dem Trittauer Kunsthandwerkermarkt vorgeführt und einige werde ich Euch an dieser Stelle vorstellen.

Renate Hirschhoff aus Hamburg erklärt den Besuchern das Tiffany- und Bleiglashandwerk und arbeitet es in der Trittauer Wassermühle vor. Jochen Schmidt aus Berlin fertigt in seiner Schmiede neben Reparaturen und Anfertigungen für den täglichen Gebrauch Kunst- und Dekorationsgegenstände, Gastromöbel u. Einrichtungen, Bauelemente wie Fenstergitter, Geländer und Ähnliches oder auch Requisiten für Theater-, Film- und Fernsehproduktionen.

Glasbläser Hans Harder aus Petershagen führt am Ofen die Kunst des Glasblasens vor. Jugendliche und Kinder dürfen auch am Herstellen von Glasobjekten teilnehmen, ihre Farbe bestimmen und diese mit nach Hause nehmen. Anton van der Aar aus Holland schnitzt Spekulatiusmodel nach überlieferten Vorlagen und backt Spekulatius nach traditionellen Rezepten vor der Wassermühle zum Probieren.
"Der Gutenberg" nennt sich Hans-Josef Altmann. Diesen genialen Erfinder aus dem Mittelalter möchte er mitsamt Druckerpresse, Handwerkszeug, mittelalterlicher Kluft und Geschichten rund um die Erfindung des Buchdrucks in der Wassermühle vorstellen. Mit einem originalgetreuen Nachbau der historischen Gutenberg Druckerpresse erklärt er anschaulich wie dieses Handwerk im 15. Jahrhundert entstand und vor allem, welche Auswirkungen es für die Verbreitung des meistgelesenen Buches der Weltgeschichte hatte. Wer sich von dieser faszinierenden Präsentation mitnehmen lassen möchte in die Welt des Mittelalters und der ersten gedruckten Bücher, ist hier herzlich eingeladen. Zu den Glanzpunkten des Kunsthandwerkermarktes zählt ebenfalls die Ausstellung alter Bibeln und Bibelseiten aus der Zeit der Handschrift und Übergangszeit von Handschrift zu Buchdruck.

Eckart Mohr zeigt an der Töpferscheibe wie blaues Alltagsgeschirr entsteht. Dagegen setzt sich Ingrid Cordsen aus Kellinghusen seit nunmehr über zehn Jahren mit dem selbst gemischten Ton auseinander. Durchzogen von feinen Farbnuancen setzt sie den in Falten modellierten Ton als Dekoration auf die vorher getöpferten Grundmodelle. Den Effekt von übergeworfenen Tüchern hat sie gezielt für ihre Gefäße gewählt um eine Leichtigkeit, einen spontanen Stoffeffekt zu bewirken. Die Holzwerkstatt von Thomas Nolte aus Satemin bringt seit 2007 immer wieder neue Getränkehalter für Bier, Wein, Champagner oder den Kaffeepott aus feinem Holz wie Buche, Ahorn, Mahaghoni, Esche, Erle und wechselnden Holzsorten hervor. Seine Getränkehalter nennen sich KaffeeTwin - KaffeeSolo - Weinhalter Romantik - Uni-Alleskönner - und beruhen samt und sonders auf Vorschlägen von Markt-Besuchern.

Der Schmied Jochen Schmidt
Der Schmied Jochen Schmidt

Seit über zwanzig Jahren arbeitet Kurt Hagedorn aus Coesfeld mit Kupfer, zunächst als autodidaktischer Hobbykünstler später als freischaffender Künstler. Das Metall Kupfer fasziniert und inspiriert ihn zu immer neuen Arbeiten. Kupfer setzt im Laufe der Zeit durch Witterungseinflüsse eine natürliche dunkel- bis schwarzbraune Patina an. Somit bedarf dieses Metall keinerlei Pflege. Kurt Hagedorn kombiniert Kupfer gern mit Glaskugeln. Auch auf Bürstenmacher Hans Wilhelm Hintz aus Marburg warten seit vielen Jahren seine Kunden in Trittau. Er stellt aus ausschließlich natürlichen Werkstoffen seine über 600 unterschiedlichen Bürsten auf historischen Maschinen her. Werner Hack aus Hamburg drechselt Schreibgeräte aus Edelholzarten an der Drehbank. Die natürliche Farbe und Maserung der Hölzer in Verbindung mit der Handarbeit lassen keine Übereinstimmung zu. So entstehen individuelle Unikate. Besucher können die "Kleine Welt der Perlsacktiere" von Uwe Stossno aus Rheurdt bewundern. Aus weichem Nicki-Stoff handgefertigt ist jedes Perlsacktier ein Unikat!
Günter Warnecke aus Hude stellt Schmuck aus Tafelsilber her. In seiner Werkstatt entstehen Kettenanhänger, Ringe, Armreifen und Ohrringe aus alten Silberbestecken. Seine Bearbeitungstechnik unterscheidet sich allerdings vom filigranen Vorgehen eines Goldschmieds. "Ich bearbeite meine Stücke im Schraubstock mit derben Hammerschlägen", erklärt er seinen Kunden.

Weiter geht es mit Mode und Accessoires. Hüte zu designen und zu fertigen ist Angelika Löberings Leidenschaft. Schon als Kind fand sie ihre Mutter mit Hut besonders schön. Ihre ersten Hüte entstanden schon als Teenager auf der alten Singer-Nähmaschine ihrer Großmutter.

"Nur Ihre eigene Fantasie setzt Ihnen Grenzen!" sagt Silvia Ketteniß aus Lemwerder und begeistert ihre Kunden mit individuellen Maßanfertigungen aus feinstem Leder. Sie arbeitet regional im Raum Bremen und Oldenburg. Inzwischen ist sie aber auch international der Inbegriff maßgeschneiderter Lederkleidung von höchster Qualität und Originalität.

Wer sich nicht mit Allerweltskleidung zufrieden gibt, besucht auch das Atelier Loulou de l'étoile - aus Hamburg. Nanette Mende aus Nordstrand bietet Selbstkreiertes aus Filz und Gestricktes in bunten Farben an. Verwendet wird nur in Deutschland gefärbte Wolle nach dem ökotex-Standard 100. Diese Wolle nimmt von vornherein das Risiko von Allergien. Aus dem Feinkostbereich verkauft Joachim von Bülow vom Forstgut Bergholz heimische Wildspezialitäten auf dem Trittauer Erntedank Markt. Seine hausgemachten Delikatessen werden nach uralten Familien-Rezepten hergestellt und gibt es in keinem Laden zu kaufen. Händler mit Gewürzen aus aller Welt, frisch geräucherten Aalen und Forellen, Wurst- und Schinken- oder Katenrauchspezialitäten, Wildspezialitäten aus der Region, verschiedene Honigsorten aus dem Bienenvolk, Käse- und Bärlauchspezialitäten, Kaffeespezialitäten, italienisches Mandelgebäck, schwedische Lakritzen, Öle und Balsamicos oder Canarische Spezialitäten "Mojo" zum Mitnehmen laden zu einem Erntedankausflug an die Wassermühle ein.

Flammkuchen von Uwe Naumann aus Leipzig
Flammkuchen von Uwe Naumann aus Leipzig

Kürbisprodukte und eigene Erzeugnisse vom Hof wie Zier - und Speisekürbisse, Zuckermais und Kartoffeln dürfen auf dem Erntedankmarkt natürlich auch nicht fehlen.
Andreas und Carola Sommers aus Hamburg setzen sich für alte Getreidesorten und Bio - Ausmahlmehle ein. Sie bedeuten eine gesunde Grundlage für unsere tägliche Ernährung. Darüber und mehr informieren sie die Besucher und backen in ihrem Holzbackkofen frische Brote. Gebacken wird natürlich nur aus den Grundzutaten: Getreide, Wasser und Salz. Das ist nicht nur für Allergiker interessant, sondern auch für Feinschmecker, die vom Bäckereinerlei mit Zusatzstoffen enttäuscht sind. Französische Spezialitäten wie frische Austern, Lachs- und Krabbenpaste zum Probieren und Weine wie Muscadet oder Cabernet, bringt die Trittauer Partnergemeinde Saint Julien aus Frankreich exklusiv zum 37. Kunsthandwerkermarkt mit. Eine kleine Marktgastronomie mit Spezialitäten sorgt für das leibliche Wohl unserer Besucher. Frisch gebackene Pfannkuchen aus der historischen Pfannkuchenkutsche, leckere Brote aus der Kräuterbäckerei, vor Ort geräucherte Aale und viele andere Köstlichkeiten erwarten unsere Gäste.

In der Wassermühle werden Kaffee und selbst gebackene Kuchen vom Gasthof Hamester aus Basthorst und an der Mühlenbar Federweißer angeboten.
Am Sonntag spielt die bekannte und beliebte Skiffle Band APPELTOWN WASHBOARD WORMS von 15.00 - 18.00 Uhr an der Napoleon Brücke. Gute Laune verbreitet auch "Bubble Bert" aus Berlin mit seiner Riesen - Seifenblasen-Show. Der Trittauer Kunsthandwerkermarkt zum Erntedank lässt keine Wünsche offen und begeistert sein Publikum seit 37 Jahren.

Der Markt ist am Samstag und Sonntag von 10.00 - 18.00 Uhr geöffnet.
Am Sonntag haben die Geschäfte von 12 - 17.00 Uhr in Trittau geöffnet.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist traditionell frei.

Mit dem Auto erreichen Sie Trittau aus Richtung Hamburg und Berlin: BAB 24, Abfahrt Witzhave, Richtung Trittau und aus Richtung Kiel: B 404, Abfahrt Trittau-Nord, in Trittau rechts in die Bahnhofstraße abbiegen. Trittau und die Wassermühle sind auch über die Buslinien des HVV erreichbar

Es tut uns ehrlich leid, dass wir viele Kunsthandwerker nicht mehr annehmen können, weil wir nicht mehr Ausstellungsfläche zur Verfügung haben. Wir können nur noch den Sonntag auf der ALDI Parkfläche für einen Tag anbieten.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Kunsthandwerkermarkt auf dem Marktplatz im Rahmen der Husumer Krabbentage am 14. + 15. Oktober 17 von 10 - 18 Uhr

Zehntausende Besucher kommen zu den Husumer Krabbentagen auf unseren Marktplatz
Zehntausende Besucher kommen zu den Husumer Krabbentagen auf unseren Marktplatz

Moin Moin und herzlich willkommen zu den Husumer Krabbentagen.. Es wird auch dieses Jahr wieder ein kulinarisches und traditionelles Erlebnis. Es erwartet Sie eine maritim-bunte Husumer Hafen-Meile mit köstlichen Krabben direkt vom Krabbenkutter, denn in Husum geht es wieder einmal um das kleine Schalentier genannt die KRABBE.

Und während in Hamburg am Samstagabend die „Hamburger Herbstimpressionen“ zu Ende gehen, bauen wir bereits am Freitag unseren Kunsthandwerkermarkt auf dem Husumer Marktplatz auf.
Wenn die Kutter im Binnenhafen liegen und frische Krabben von Bord verkauft werden, dann geht in Husum unsere letzte große Freiluft - Veranstaltung gemeinsam mit der Messe Husum & Congress in diesem Jahr zu Ende. Kulinarische Höhepunkte sind zahlreiche Kochshows und -Wettbewerbe auf der Eventbühne an der Schiffbrücke oder am Sonntag die 4. Husumer Krabbenpul-Meisterschaft.

Die kunsthandwerklich interessierten Besucher können wieder über unseren maritimen Kunsthandwerkermarkt auf dem Marktplatz an diesem Wochenende schlendern.
Anton van der Aar aus Holland schnitzt nach alten Vorbildern Spekulatiusmodells zum Backen und backt vor Ort Spekulatius.

Nanette Mende von der Insel Nordstrand darf auf dem Husumer Marktplatz natürlich nicht fehlen. Sie präsentiert Selbstkreiertes aus Filz und Gestricktes in bunten Farben. Sie verwendet nur in Deutschland gefärbte Wolle nach dem ökotex-Standard 100. Diese Wolle nimmt von vornherein das Risiko von Allergien.
Gretl Langner aus Husum verkauft ihre bewährte Aufbaukeramik.

Weitere Kunsthandwerker präsentieren gefilzte und gestrickte Accessoires, schwedische Leinen, selbst genähte Kinderkleidung, Schmuck aus Gold und Silber, Mineralien, handgegerbte Schaffelle, Fellschuhe, Aufbaukeramik, Holzspielzeug und viel Schönes mehr.
Für die Kinder hat Melanie Wilken ihre Schatztruhe wieder aufgefüllt. Wer fleißig sucht, findet hier so manchen kleinen Schatz.

Auch Axel Münster vom Obsthof Münster aus Eutin kommt auf den Marktplatz nach Husum. Seit 1965 existiert der Obsthof der Familie Münster. Neben dem Verkauf von Obst werden in der Mosterei Apfelsaft, reine Säfte, Nektare und Fruchtweine und eine breite Palette verschiedener Liköre, Eingewecktes, Gelees und fruchthaltige Brotaufstriche produziert. Eine Besonderheit sind seine selbst hergestellten Apfelbrote und Apfelchips.

Zum Mitnehmen werden außerdem aus kleinen Manufakturen Gewürze, Wildspezialitäten, österreichischer Bergkäse und Bergschinken, canarische Spezialitäten „Mojo“, Honigspezialitäten oder schwedische Lakritzen angeboten.
Wer keine frischen Krabbenbrötchen mag, kann sich von Silke Voss in ihrer Pfannkuchenkutsche einen leckeren Pfannkuchen backen lassen.

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Elke Baum

Kunsthandwerker

Der Düwelsbrücker CREATIV-Markt am Teufelsbrücker Fährplatz in Hamburg - Nienstedten – direkt an der Elbchaussee am 09. und 10. September 17 wurde für mich das Wechselbad der Gefühle

Düwelsbrücker CREATIV-Markt am Fähranleger Teufelsbrück in Hamburg
Düwelsbrücker CREATIV-Markt am Fähranleger Teufelsbrück in Hamburg

Der Teufelsbrücker Platz gehört zum Hamburger Stadtteil Altona. Altona ist einer der am dichtesten bebauten Stadtteile Hamburgs und Schmelztiegel zahlreicher Kulturen. Das bedeutet: Bunte Straßenfeste und Läden aus aller Herren Länder. Auf einer Fläche von 2,7 Quadratkilometern wohnen mehr als 28.000 Menschen, darunter viele junge Leute. Hier leben vor allem Singles und Alleinerziehende, oft auf engem Wohnraum und in öffentlich geförderten Wohnungen. Mittlerweile sind etliche Bereiche des Stadtteils verkehrsberuhigt, so dass es in Altona trotz seiner dichten Bebauung auch ruhige Gegenden gibt

Elegant und hanseatisch, aber auch dörflich und beschaulich: Das ist der Elbvorort Nienstedten, der schon lange betuchte Hamburger anzieht. Hier wohnen aber auch wohlhabende junge Familien mit vielen Kindern. Nur ein Mit-Mach-Kinderprogramm zieht auch sie auf einen Markt. Auf der anderen Elbseite vom Teufelsbrücker Fährplatz liegt Finkenwerder mit Tradition und dem Flugzeugbauer Airbus.

Zusätzlich kommen viele Touristen aus der Innenstadt mit der Fähre an die Elbchaussee – geradezu auf unseren Markt auf den Teufelsbrücker Platz. Man muss sich nur einmal dieses unterschiedliche Besucherpotential vorstellen. Alles gut und schön – nur eines – es darf nicht regnen. In dem Fall bietet Hamburg begehrenswertere Aktivitäten.

Auf unserem kleinen „Düwelsbrücker Creativ Markt“ sollten sowohl wohlhabende, alternative als auch Familien mit Migrantenhintergrund Spaß haben. Das ältere Publikum, das an unseren Ständen vorbeizieht mit dem Spruch: „Schade, aber wir haben schon alles,“ war gestern und nützt uns nichts, denn morgen sind sie gestorben. Auch wenn junge Familien zurzeit nicht so viel Geld ausgeben können, sie sind unser Publikum mit mehr Geld in den nächsten Jahren. Wir müssen unsere Märkte für die kommende Generation ganz neu aufstellen. Oder unsere Märkte sterben mit den Alten. Damit haben wir in diesem Jahr viel Erfolg gehabt. Man kann nicht immer aus einem Geschäft alles herausholen wollen, wenn man in der Zukunft davon leben will.

Kleine Stände, traditionelle vorführende Handwerker so weit möglich und ein anspruchsvolles Kinderprogramm. Das alles auf einem kleinen Markt an der Hamburger Elbchaussee sollte begeistern. Vielleicht war ich von dem Gedanken so beseelt, weil meine Tochter bis vor kurzem in der Neustadt mit ihren Kindern gewohnt hatte und ich erlebt habe wie vorbildlich die Stadt Hamburg junge Familien mit Kindern und geringem Einkommen unterstützt.

Doch nun kam es wie es kommen musste, wenn man sich so begeistert in eine Sache hineinsteigert. Der Samstag begann mit Dauerregen. Es regnete bis zum Spätnachmittag und meine Vorfreude endete in großer Enttäuschung. Selbst Dag stand neben seinen Wippdrehbänken und blickte traurig auf die Elbe mit ihren vorbeiziehenden Schiffen. Natürlich tröstete es mich nicht als unser Huthändler Uwe Rathje erzählte, dass es auf anderen Märkten auch nicht anders aussah. Was interessieren mich andere Märkte: Hier an der Elbchaussee hatten sich meine Visionen zu erfüllen. „Es kann doch nicht jedes Wochenende das passende Marktwetter sein“, versuchte auch „der Mann an meiner Seite“ mich aufzuheitern. „Und, wenn es morgen auch regnet? Was dann?“ Nur der Inhaber vom Hausboot des Restaurants „Dübelsbrücker Kajüt“ meinte: „Morgen scheint die Sonne. Und dann wird es hier brechend voll. Wirst Du sehen!“ Seine Gäste kommen auch mit der Fähre. Er ist fast immer ausgebucht und total nett mit seinem Team. Und er sollte Recht behalten.

Düwelsbrücker CREATIV-Markt am Fähranleger Teufelsbrück in Hamburg
Am Sonntag Sonnenschein

Am Sonntagmorgen schien tatsächlich die Sonne. Ich konnte es kaum fassen. Als wir gegen 10.30 Uhr auf dem Teufelsbrücker Fährplatz ankamen, kamen schon die ersten Besucher. Gegen 12.00 Uhr strömten die Familien mit ihren Kindern aus Nienstedten, Altona und aus Othmarschen. Viele Kinder mit ihren Vätern stürzten sich regelrecht auf die Wippdrehbänke von Dag Wixforth. Dicht von Zuschauern umringt wurden Kerzenleuchter gedrechselt was die Wippdrehbänke nur hergaben – begeistert diskutiert und das Marktleben nahm seinen Lauf so wie ich es mir vorgestellt hatte. Zusätzlich kamen in kurzen Abständen Touristen und Gäste aus Finkenwerder oder aus der Innenstadt mit der Fähre.

Ab 12.00 Uhr bis nach 18.00 Uhr standen an unserem Crêpesstand durchgehend ca. fünfunddreißig Besucher geduldig Schlange und auch unser Grillprinz war ausverkauft. Man hört ab und zu: „Den Tag holen wir nicht mehr ein“, aber an diesem Tag war alles ausverkauft, was für zwei Tage gedacht war: das will bei einem Profi schon was heißen, der eher mehr Ware vorrätig hat als zu wenig. Selbst die vielen Fahrradfahrer hielten an und oft hörte ich: „Lass uns mal eine Wurst essen.“ Die beiden „Grillprinzesssinnen“ haben da schon etwas geleistet um die Schlangen zu bedienen.

„Also, hier ist viel zu wenig zu essen“, meinte eine Besucherin. „Wieso“, meinte der Mann „das ist ein Kunsthandwerkermarkt und keine Fressmeile“. Das Ehepaar kam aus Wohldorf/Ohlstedt. Nein, eine Fressmeile sieht anders aus. „Dann hätten Sie gestern einmal kommen sollen - gähnende Leere“, klärte ich das Ehepaar auf und lud sie gleich zum großen Erntedankmarkt nach Trittau ein. „Da kommen die Besucher auch im Regen“.

Was diesen Markt aber auszeichnete war die Freude des Publikums, ob wohlhabend, alternativ oder mit Migrantenhintergrund. Es kamen viele junge Familien mit ihren Kindern. Genau so hatte ich den Markt beworben. Das Marktpublikum fern ab von kleinbürgerlicher Spießigkeit würde ich zu gerne weiter einfangen. Und genau das bietet Hamburg. Im Vergleich dazu ist Trittau kleinbürgerlich und manchmal auch ein wenig spießig. Meine Tochter wollte nie mit ihrer Familie nach Trittau ziehen, und ich kann sie verstehen. Doch letztendlich wohnt man mit kleinen Kindern bevorzugt in einem Haus auch in Trittau, wenn das Wohnen in Hamburg in größeren Räumlichkeiten unbezahlbar wird.

Der Sonntag hat natürlich auch unsere Aussteller zum größten Teil wieder auf die Haben- Seite gebracht. Frau Rathje hatte übrigens schon am Sonnabend im Regen Hüte verkauft. Ihre Kunden kamen durch unsere Werbung. Aber sie verkauft immer gut auf unserem Markt am Fähranleger Teufelsbrück. Die Leute kommen von der Fähre und kaufen wie selbstverständlich einen Hut. Manchmal frage ich mich, wie das angehen kann? Dazu meinte unser Hamburger Aussteller Mattuch: „Elke, wo findest Du heute noch einen passenden Hut in guter Qualität?“ Muss so ja wohl sein.

Meine heute etwas längeren Ausführungen möchte ich mit denen von der Veranstalterin der weltweiten größten und erfolgreichen Cruise Days an diesem Wochenende im Hamburger Hafen beenden. „Wir werden die Cruise Days nur alle zwei Jahre ausrichten. Die Leute sollen sich darauf freuen und nicht sagen: „Ach, schon wieder die Cruise Days. Dann ist es nichts Besonderes mehr.“


Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick auf das 20. Fest der Kunsthandwerker in Hamburg Wohldorf/Ohlstedt am Wohldorfer Mühlenteich am 2. und 3. Sept. 2017

20. Fest der Kunsthandwerker in Hamburg Wohldorf
20. Fest der Kunsthandwerker in Hamburg Wohldorf

"Dieses ist noch einer der wenigen Märkte, die funktionieren", sagen die Aussteller. "Elke, was hast Du nur gemacht? Das waren ja Umsätze wie vor zehn Jahren", strahlte die Schmuckhandwerkerin Ulrike Fenske, die seit fünfzehn Jahren zum "Fest der Kunsthandwerker" an den Wohldorfer Mühlenteich kommt und ganz in der Nähe wohnt.

"Weißt Du, Elke, ich bin schon mit meiner Mutter zu Deinen Märkten gegangen und heute stehe ich hier selber. Unglaublich.“ „Elke Baum“ kennt jeder, sagen die Hamburger Aussteller. Frau Frucht – Ehefrau von Herrn Gemüse. "Ich werde immer gefragt. Du gehst zu Elke Baum? Kommst Du mit der klar?" „Na klar“, komme ich mit der klar“. Wie sollte es auch anders sein.

Unternehmerin Yasmine von Rumohr stellte fest: "Sie sind so erfolgreich, weil Sie alles alleine machen. Weil alles über Ihren Tisch geht und weil Sie bei den Menschen sind und nicht abgehoben." Nein, abgehoben bin ich wirklich nicht. Manchmal zupfen mir die Aussteller meine Jacke zurecht, damit ich auch gut aussehe oder bringen mir homöopathische Globulis für alle Fälle mit.

Hinter jedem Veranstalter wird natürlich geratscht und getratscht. Auch über mich – das gehört einfach zum Marktgeschehen dazu. Ich habe selber 40 Jahre als Angestellte in einem Büro gearbeitet. Auch wir haben im Büro über unsere Chefs geratscht und getratscht. Wer mich kennt, und das sind seit 1980 viele, könnten mich so beschreiben: Elke Baum? Die ist norddeutsch geradeaus und ehrlich. Ich bin immer auf der Seite der Aussteller, der Erfolgreichen und derjenigen, die mit meiner Hilfe noch erfolgreicher werden könnten.

Oft auch auf der Seite der Schwachen. Das allerdings hat noch nie etwas gebracht. Deshalb muss ich mich natürlich immer wieder fragen, ob ich die Anerkennung der Schwachen brauche um mich selber besser zu fühlen.

Man muss verstehen, dass, wenn man 100 € minus auf dem Konto hat, 100 % arbeiten muss, um nichts = 0 zu haben und dann 200 % arbeiten muss um 100 Euro im Plus zu stehen. Das ist natürlich symbolisch gemeint.

Ich kenne viele sehr erfolgreiche Kunsthandwerker und Aussteller. Sie handeln immer nach dem gleichen Prinzip. Ebenso wie die Verlierer nach dem gleichen Prinzip mittelmäßig bleiben. Über die Erfolgreichen habe ich am Jahresbeginn in dem Veranstaltungsmagazin Public Events „ Märkte, Messen, Feste“ ausführlich berichtet. Und man muss wissen: Wo Geld ist, da sind auch neidische Menschen. Aber es ist nie zu spät, um Geld zu verdienen, denn dem Mutigen gehört das Geld. Wo könnte das besser gelingen als auf unseren Märkten. Für mich gilt immer: „Verneigst du dich vor dem Geld, wirst du auch vor ihm kriechen“. Ich krieche weder vor dem Geld noch vor jemand anderem, denn dann müsste ich mich verbiegen und genau das wäre mittelmäßig. Meine Stärke ist meine Unabhängigkeit. Auch wer glaubt, er könnte seine Probleme mit Alkohol oder Drogen lösen, wird nie erfolgreich sein können. Erfolg braucht einen klaren Durchblick und der Misserfolg ebenso. Alkohol benebelt nur, und dann erkennt man die Fakten nicht mehr. Damit sind keine Probleme zu lösen.

Wer in Wohldorf/Ohlstedt wohnt, hat es geschafft. Dieses Publikum ist natürlich und höflich. Es interessiert sich für die ausgestellte Ware und für die Menschen, die hinter ihren Ständen stehen. Die Besucher lieben diesen idyllischen Markt und kommen jedes Jahr wieder. Vor zehn Jahren waren sie um die 30 Jahre alt – heute sind sie Mitte vierzig. Die jungen Leute von damals kaufen heute. Am Sonntag kamen wieder viele junge Familien mit ihren Kindern – auch sie werden unsere Kunden von morgen sein.

Aber nicht nur das höfliche und nette Publikum, auch das strahlende Spätsommerwetter und unsere „Werbung hinter den Kulissen“ und damit meine ich natürlich keine Plakatwerbung, die wir selbstverständlich für den gesamten Kreis Stormarn in Auftrag gegeben hatten, haben zu diesem außerordentlich guten Ergebnis geführt.

„Dieser Wohldorfer Markt war fast so gut wie in Trittau“, meinte unser Käsespezialist Rudi Hoffmann.
Ehrlich, ich habe zum Schluss noch einmal alle Trittauer Aussteller in Wohldorf gefragt, ob sie wirklich nach Trittau kommen wollten. Ich würde keine Stornogebühren abrechnen. Man hat sogar bei Ausstellern angerufen von denen man meinte, sie seien gesundheitlich nicht so gut drauf. Nichts zu machen.

Wo sind jetzt die Stimmen: „Elke Baum ist so teuer. Elke Baum ist so diktatorisch. Trittau ist nicht mehr so wie es einmal war. Elke Baum? Furchtbar!“

Leute, bitte meldet Euch – ich bin Euch nicht böse. Nicht jeder erlebt in Trittau ein gutes Geschäft.
Unseren Besuchern verspreche aber ich einen Markt, den es anderswo noch nicht einmal für 7,00 € Eintritt zu sehen gibt. Natürlich bei uns in Trittau am 30. September und 01. Oktober rund um die Wassermühle: Und zwar ohne Eintritt.

Ihre

Elke Baum

Was sagen Aussteller über unsere Märkte?
Wohldorf
„Liebe Elke
Zum Wohldorfer Markt, es hat wieder alles gestimmt. Die Atmosphäre im Kundenkontakt, das Wetter, der Umsatz und nicht zuletzt die Umgebung. Günther und ich schicken Dir ein Foto, was im wahrsten Sinne der schönen Markteindruck widerspiegelt. Die Bäume und Sträucher stehen quasi auf dem Kopf. Der obere Teil des Bildes ist die Spiegelung, der untere das Original.“
Herzliche Grüße und auf Wiedersehen in Düvelsbrück
Beate
Kunsthandwerker

Rückblick auf unseren Sommermarkt „Lust auf Kunsthandwerk“ vom 25. – 27. August auf dem kleinen Fährplatz in Lübeck-Travemünde und unsere Husumer „Kunsthandwerker Tage“ vom 04. – 06. August (Sonntag bis Dienstag).

EL SHURUK S. Salama
EL SHURUK S. Salama mit 'Schätzen des Orients'

Wir freuen uns über den Erfolg unserer erfolgreichen kleinen kunsthandwerklichen und familienfreundlichen Sommermärkte im August. Alle Märkte wurden sehr gut besucht. Hier ein kurzer Videoclip von den Kunsthandwerkertagen in Husum vom 04. – 06. August.

Hinter unseren Märkten steht eine kontinuierliche durchdachte Werbung an der wir täglich arbeiten. Das durchschnittliche Sommerwetter wurde für unsere Märkte der Garant, dass die Urlauber über unsere Märkte schlenderten statt in der Sonne am Strand zu brutzeln. Viele Deutsche bevorzugten wieder neu unsere attraktiven Urlaubsgebiete an der Nord- und Ostseeküste in Zeiten der Unruhen und des Terrorismus. Die Ost- und Nordseebäder waren total ausgebucht.

Unsere Ausstellerzahlen auf unseren Sommermärkten bewegten sich zwischen 30 und 40 Ausstellern plus vorführender Kunsthandwerker wie der Naturpädagoge Dag Wixforth, der mit den Kindern und Eltern drechselte oder der Glasbläser Hans Harder, der auch mit Fans der Glaskunst unter großem Beifall der Zuschauer zusammen bunte Objekte herstellte. Die Schatztruhe für Kinder von Melanie Wilkens oder das nostalgische kleine Kinderkarussell zogen viele junge Familien zusätzlich auf unsere Märkte.

In unserer Arbeit steckt viel Herzblut und Engagement, denn die Zukunft gehört unseren Kindern mit ihren Eltern. Wer wüsste das nicht besser als ich, denn meine Enkelkinder sind drei und fünf Jahre alt. Ich erlebe hautnah mit, wie junge Familien denken und rechnen müssen. Wer kein Geld auf unseren Märkten ausgeben kann, soll mit seiner Familie trotzdem willkommen sein und sich über das bunte Treiben freuen und an den kostenlosen „Mitmachaktionen“ teilnehmen dürfen.

Bei der Größenordnung unserer Sommermärkte hatte jeder Aussteller eine reelle Chance gut zu verkaufen, und wir konnten ihnen fast immer die von ihnen gewünschten Standplätze zuweisen.
Aussteller, die bevorzugt große Märkte buchen, dürfen sich im Nachhinein dann auch nicht beschweren, dass es zu viele Mitbewerber gab. Das Geld kann immer nur einmal ausgegeben werden.

Wer sich auf den großen Märkten wie um die Trittauer Wassermühle durchsetzen möchte, muss schon etwas Besonders anbieten. Das mag für manche Aussteller böse klingen, erspart ihnen aber eine spätere Enttäuschung. Es geht uns nicht um das schnelle Standgeld, sondern darum, unseren Ausstellern eine reelle Chance zu bieten.

Hier eine Mail von Susann-Katrin & Syedhom Salama:
„Hallo und Guten Abend,
wir möchten uns noch einmal ganz, ganz herzlich bedanken für den Artikel in der Lübecker Zeitung, der über uns schon im Vorwege veröffentlicht wurde und natürlich auch über den schönen Rasenstandplatz! Das war eine tolle Idee!! Unser Stand ist oft in der Presse, aber immer nach einer Veranstaltung, weil der Journalist eben erst beim Besuch des jeweiligen Marktes auf uns aufmerksam wird. Viele Kunden haben uns in Travemünde erzählt, dass sie extra aufgrund des Artikels den Markt besucht haben, das haben wir dann natürlich auch kräftig in unserer Kasse gespürt. Der Markt war sehr erfolgreich für uns und wir würden gerne wieder im nächsten Jahr, wenn es terminlich passt, daran teilnehmen.
Herzliche Grüße und ein Dankeschön aus Schönberg
von
Susann-Katrin & Syedhom Salama

Hier ein kurzer Videoclip vom Sommermarkt in Lübeck Travemünde.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick auf unseren Markt „CREATIVLUST – SCHÖNES VOM MARKT AM MEER – am 12. und 13. August in Dahme

Creativ Lust im Ostseebad Dahme
Creativ Lust im Ostseebad Dahme

In der idyllischen Landschaft Wagriens und der Holsteinischen Schweiz lockt zwischen Grube und Kellenhusen der Ostsee-Küstenort Dahme mit seinem Sand-Strand, den kleinen Fischerhäusern und mondänen Stadtvillen. In Dahme findet der Gast kein Schicki – Micki Publikum, sondern Familien mit Kindern und oft auch Hunden aller Rassen. Das Klientel liebt die Ruhe und auch die familienfreundlichen Übernachtungspreise in Dahme. 4000 Camper machen Urlaub in Dahme und 4000 Touristen wohnen im anderen Teil von Dahme, so dass insgesamt ca. 8.000 – 10.000 Gäste zusammen mit Einwohnern in der Ferienzeit in Dahme verweilen.

Wir haben schon einmal 2014 insgesamt vier Märkte unter dem Motto „CREATIVLUST – SCHÖNES VOM MARKT AM MEER – in Dahme organisiert. Als die Veranstaltungsleiterin Ulrike Dallmann Ende Juni mit der Bitte um einen kleinen Markt in Dahme anrief, blieb uns natürlich wenig Zeit, zumal die meisten Aussteller ihre Termine bereits im Januar das gesamte Jahr durch buchen. Aber auf dem Nystedtplatz kann man selbst mit zwölf Ausstellern einen attraktiven kleinen Markt aufbauen.

Wir hatten das Logo noch von 2014. Ich habe mich sehr gefreut, dass wir dann doch mit einer kleinen Mannschaft von 22 Ausstellern nach Dahme gehen konnten. Meine Sorge, dass der große und bekannte Klostermarkt in Cismar uns Kunden nehmen könnte, erwies sich als unbegründet. Überhaupt – alle meine Sorgen aus den vergangenen Märkten 2014 erwiesen sich als überholt. Denn selbst am Samstag bei durchwachsenem Wetter freuten sich schon viele Aussteller über gute Verkäufe. Nettes Publikum, tolle Location und marktfreundliche Marktzeiten fanden große Zustimmung bei allen Beteiligten.

Am Sonntagmorgen schien die Sonne – Urlaubsstimmung pur. Erst läpperte es sich so dahin – aber dann ... aber dann!!!!! Dann strahlten viele Gesichter. Wieder hatten die Schmuckanbieter das große Los gezogen. Aber auch Mode für starke Frauen und Kinderkleidung kamen sehr gut an – und natürlich unsere Schatztruhe für Kinder.

Sehr positiv erwies sich für uns, dass neben unserer Fläche eine große Hüpfburglandschaft aufgebaut war. Die Eltern wussten ihre Kinder bespaßt und konnten sich in Ruhe auf unserem kleinen Markt umsehen. Nun muss man aber auch fairnesshalber sagen, dass wir nur 22 Aussteller waren, und das ist natürlich ein Unterschied zu sechzig oder noch mehr Anbietern. So bleibt für den Einzelnen eben mehr übrig. Doch so war es auch gedacht. Mehr als 30 Stände haben auf dem Nystedplatz auch keinen Platz.

Natürlich war ich auch am Samstag auf dem Klosterfest in Cismar und habe beim Künstler und Grafiker Hans Blödorn anspruchsvolle Karten gekauft. Viele Jahre hatte ich den Klostermarkt nicht besucht. So war ich über die gewaltige Gastronomiestraße überrascht. Aber die Besucher mögen dort auch essen und trinken was der Appetit hergibt. Es waren irre viele Besucher dort– und am Sonntag ging gar nichts mehr.

Viele Kunsthandwerker kenne ich seit dreißig Jahren. Aus ihren kleinen Ständen von damals sind heute 4,5 Meter Zelte geworden und die können wir leider auf dem Mühlengelände nicht stellen. Doch auch auf dem Klosterfest in Cismar fehlen inzwischen viele vorführende traditionelle Kunsthandwerker wie z.B. die große Schmiede. Diese Kunsthandwerker der ersten Stunde fahren die weiten Strecken nicht mehr oder sind eben auch zu alt für die enormen Anstrengungen des Aufbaus geworden. Nachdem ich in diesem Jahr nach langer Zeit Kunsthandwerkermärkte besucht habe, die auch den Anspruch erfüllen, freue ich mich sehr, dass wir unseren Besuchern auf unserem Erntedankmarkt am 30. Sept. und 01. Oktober in Trittau eine Reihe von vorführenden Kunsthandwerkern präsentieren werden.

Gut gefallen haben mir in Cismar die attraktiven Holzstände der Gastronomie und dass der Boden gegen Matsch mit Mulch ausgelegt war. Vier Tage wurde auf dem Veranstaltungsgelände Rindenmulch gestreut, und vier Tage wird er wieder abgetragen, damit anschließend wieder Rasen gesät werden kann.

Cismar ist seit achtunddreißig Jahren der umsatzstärkste Markt in Norddeutschland an der Ostseeküste – neben dem Kunsthandwerkermarkt in Süderschmedeby zu Pfingsten. Schön anzusehen ist auch immer wieder, dass die Händler in Trachten ihre Ware feilbieten. Das gibt dem Markt eine unverwechselbare ganz besondere Atmosphäre. Witziges Kleinkunstprogramm, Livemusik und viele Kunsthandwerker - DAS ist Cimar heute noch. CISMAR und die Besuchermassen wissen es zu schätzen. Und selbstverständlich alles ohne Eintritt.

Insgesamt ging für uns wieder ein sehr erfolgreiches und schönes Marktwochenende zu Ende, obwohl wir eigentlich nur eine Lücke füllen wollten. An dieser Stelle ein „Herzliches Dankeschön an alle unsere Aussteller in Dahme.“

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Husumer Kunsthandwerkertage mit Drechseln für Erwachsene und Kinder auf dem Marktplatz in Husum vom 20. - 22. August 2017

Sonntag 11.00 Uhr - 18.00 Uhr
Montag und Dienstag 10.00 Uhr - 18.00 Uhr
Husumer Kunsthandwerkertage
Husumer Kunsthandwerkertage

Ca. 40 Kunsthandwerker haben sich zu den Husumer Kunsthandwerkertagen auf dem Marktplatz vom 20. - 22. August angemeldet und präsentieren handgearbeitete hochwertige Lederwaren, selbst genähte Kindermode, alles rund um den Filz, Schmuckunikate aus Gold, Silber, Edelsteinen, Perlen und Bernstein, Keramiken und Holzobjekte für Haus & Garten, Schaffelle, Holzspielzeug, aus der Lederwerkstatt handgearbeitete und nach Maß angefertigte Ledergürtel, schwedisches Leinen, und viel Schönes mehr.

Auch Nanette Mende aus Nordstrand darf auf dem Husumer Marktplatz nicht fehlen. Sie bietet Selbstkreiertes aus Filz und Gestricktes in bunten Farben an. Verwendet wird nur in Deutschland gefärbte Wolle nach dem ökotex-Standard 100. Diese Wolle nimmt von vornherein das Risiko von Allergien.

Gretl Langner aus Husum präsentiert Aufbaukeramik.

Naturpädagoge Dag Wixforth bringt vom Hof Balm aus Munkbrarup seine Wippdrehbänke mit, auf der Jugendliche und Kids wie im Mittelalter mit dem Antrieb eines Fußpedals nach Herzenslust drechseln können. Unter seiner Anleitung werden Holz und Holzstämme gesägt, gespalten, behauen und rund geschnitzt, bevor die Kids mit dem Drechseln von Kerzenständern, Baseballkeulen oder Nudelhölzern beginnen können. Das Wippdrechseln ist eine uralte Handwerkskunst, an der sich Eltern und Kinder handwerklich versuchen können.

Zum Mitnehmen bieten aus kleinen Manufakturen Aussteller österreichischen Bergkäse, Ziegenkäse und Bergschinken, canarische Spezialitäten „Mojo“, Dips von Gallone, Honigspezialitäten oder schwedische Lakritzen an.

Eine kleine MARKT - GASTRONOMIE verwöhnt die Urlauber mit Spezialitäten vom Grill und anderen Köstlichkeiten.

Aufgrund der Interessen des am Samstag stattfindenden Wochenmarktes müssen wir leider auf die Wochentage Montag und Dienstag ausweichen.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick Kunsthandwerkermarkt auf dem Schlosshof im Rahmen der Husumer Hafentage vom 04. – 06. August

Kunsthandwerk am Schloss zu den Hafentagen
Kunsthandwerk am Schloss zu den Hafentagen

Was für ein Top - Wochenende auf dem Schlosshof in Husum. Es tut mir für alle anderen leid, aber der Südflügel zum Krokusblütenfest am 24. und 25. März 18 ist mit heute bereits ausgebucht. Wir haben dort nur Platz für sechs Aussteller. Und die sollen auch alle genügend Platz zum Verkauf haben.

Dass es von jetzt auf heute ging – und nicht beabsichtigt war - ist dem Umstand zu verdanken, dass alle Aussteller schon an diesem Wochenende ihre Unterkünfte 18 buchen mussten, und deshalb von mir die verbindliche Zusage brauchten. Bezahlbare Unterkünfte werden in dem nächsten/übernächsten Jahr in Husum knapp, weil ein großes Einkaufszentrum in der Innenstadt gebaut wird und viele Monteure bereits Unterkünfte für das gesamte Jahr 18 gebucht haben.

Marion Eggert aus Lüdinghausen mit DAVIDAN Mode konnte sich über Kunden aus der Schweiz und von der Insel Sylt freuen. Auch Maike Tietz fand ihr Publikum. Claudia Dölling hat viele Kunden in Husum, und so ließe sich die Liste weiter fortsetzen. Sie alle haben an diesem Wochenende sehr gut verkauft und viel Lob von den Besuchern bekommen.

Unsere Anbieter mit exzellentem Bernsteinschmuck auf dem Schlosshof waren vom Verkauf am Sonntag total erschöpft und fahren heute zur Belohnung erst einmal auf die Insel Sylt und kommen dann wieder zurück am nächsten Wochenende auf den Nystedplatz nach Dahme an die Ostsee.

Auf dem Schlosshof wurden weiterhin Schmuck gut gekauft, Kinderkleidung, Modedesign und Hüte aus Leinen oder Gartendekorationen. Auch unsere Filzerin Nanette Mende war sehr zufrieden mit ihren Umsätzen. Am Freitag hatten Kunden viele große Stücke gekauft.

Wir übernachten seit 15 Jahren ausschließlich im Theodor-Storm-Hotel - direkt am Schlosspark gelegen. Das Hotel ist das ganze Jahr ausgebucht. Es waren an diesem Wochenende Reisegruppen aus Österreich und Bayern im Hotel, und die haben natürlich auch Geld auf unserem Markt ausgegeben. Noch kein Jahr war der Freitag im Sommer so umsatzstark und gut besucht wie in diesem.

Worüber ich aber total glücklich bin, ist unsere Pfannkuchen Kutsche von Silke Voss. Als sie mich im Februar anrief, ob ich einen Platz für sie hätte, war es keine Frage des Standgeldes. Denn ich stehe immer …wirklich immer mitten im Leben. Ich backe noch selber Pfannkuchen und wusste, dass Standmieten von 800,00 € oder mindestens 600,00 € mit selbstgebackenen Pfannkuchen nicht zu erwirtschaften sind. Dazu muss man nicht Betriebswirtschaft studiert haben. Das sagt einem schon der ganz normale Hausfrauenverstand.
Silke Voss war auf einer Veranstaltung in Büsum. Es kamen Kunden und fragten, ob sie auch wieder in Trittau zum Erntedankmarkt kommt. „Natürlich“, antworte Silke. Da hätten die Kunden - nämlich aus Trittau - sie vor Freude fast umarmt. Ja, wir Trittauer lieben das Gediegene und ich im Besonderen. Silkes Kutsche wird uns auch im nächsten Jahr erhalten bleiben. Sie passte auf den Schlosshof wie gemalt aus alten Filmen.

Ich habe lange draußen im Schlosscafé gesessen. Dort habe ich eine Verkäuferin aus einem Geschäft in Husum kennengelernt. Sie wohnt seit sieben Jahren in Husum und kommt aus der Uckermark/Ostdeutschland. Ihre Freundinnen sind mit Angela Merkel zum Gymnasium gegangen. Sie hat erzählt, dass Angela Merkel selbst noch zu Klassentreffen gefahren ist, während ihre Sicherheitsmannschaft vor der Lokalität stand. Sie hat berichtet wie Angela Merkel aufgewachsen ist. Sie sagt eigentlich ist sie privat immer noch Angela Merkel von damals. Nur ihre Frisur – ja, die war seinerzeit wirklich zum Lachen.

Die Verkäuferin hat aber auch berichtet, dass Husum voller Touristen ist, dass ein sehr kauffreudiges Potential Husum besucht und dass ihre Chefin ein Jahresumsatzplus von 12 % verzeichnen konnte. Es läuft auch außerhalb der Ferienzeit super, freute sie sich. Sorgen, nein Sorgen müsse ich mir nicht machen, dass unsere Kunsthandwerkertage vom 20. – 22. August auf den Montag und Dienstag verschoben wurden. Die Stadt ist voller Urlauber. Auch der Montag/Dienstag ist nach ihrer Einschätzung ein sehr guter Verkaufstag.

Wir nehmen deshalb auch Aussteller an die nur am Sonntag kommen können, weil sie in der Woche wieder arbeiten müssen, und zusätzliche die von ihren Wochenendveranstaltungen kommen und noch den Montag und Dienstag bei uns verkaufen können. Wir haben die Meile um Optiker Fielmann auf dem Husumer Marktplatz frei gelassen, damit keine Lücken auf dem Marktplatz entstehen.

Zum eigentlichen Hafenfest kamen bei idealem Wetter Menschenmassen.Trotzdem hatten wir zusätzlich zu der Werbung der Messe Husum GmbH für unseren Kunsthandwerkermarkt auf dem Schlosshof in Husum und Umgebung plakatieren lassen. Die Plakate haben es mit Sicherheit nicht gebracht – sondern das kauffreudige Urlaubsklientel und die gute Urlaubsstimmung. Viele Urlauber bleiben in diesem Jahr auch wegen der Unruhen im Ausland (z.B. Türkei) in Deutschland und geben hier ihr Urlaubsgeld aus. Die Nordseeküste hat eine andere Urlaubsklientel als das an der Ostsee. Viele Gäste aus der Schweiz, aus Österreich - einfach aus dem gut betuchten Süden kommen an die Nordseeküste und wollen nicht am Strand liegen, sondern auch Kultur und Kunst mit der frischen Nordseeluft einatmen. Sie können sich das Reisen leisten und nehmen auch gerne das etwas erlesenere Geschenk mit nach Hause. Ich nehme an, dass am Freitag viele Urlauber nach Hause gefahren sind und dann noch einmal so richtig für Freunde und zurückgebliebene Familienmitglieder auch auf unserem Markt eingekauft haben.

Sonntag lachte das schönste Sommerwetter vom Himmel, viele Besucher – in der Innenstadt und am Hafen kam man kaum noch durch - aber alle unsere Aussteller hatten bei weniger Besuchern und schlechterem Wetter am Freitag die besseren Umsätze als am Sonntag bei strahlender Sonne erwirtschaftet.

Privat gefeiert haben wir dann im sehr kleinen Kreis meine zwanzig Jahre Selbständigkeit seit 1997 im Theodor-Storm-Hotel am Samstagabend. Meine Gäste hatten mir „Tausend Geschenke 2018“ - einen wunderschönen Jahreskalender - mitgebracht. Eigentlich hätte darauf stehen müssen „Tausend Geschenke bis 2028“. Mindestens zehn weitere Jahre möchte ich noch nach Husum mit unseren Märkten fahren. Alle anderen Wünsche habe ich mir schon erfüllt. Ich habe an diesem Wochenende wieder so kleine und schnuckelige Läden in Husum und ein kleines Café in der Neustadt mit selbstgebackenen Kuchen entdeckt.

Hier wieder ein kurzer Videoclip von unserem Sommermarkt auf dem Husumer Schlosshof.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick auf „Lust auf Kunsthandwerk“ auf dem Fährplatz in Travemünde vom 07. – 09. Juli 2017

Besucher auf dem Fährplatz
Auf dem Fährplatz in Travemünde

Während an diesem Wochenende in Hamburg der linke Mob Stadteile in Schutt und Asche legte und im Schanzenviertel kriegsähnliche Verwüstungen anrichtete, reihenweise Autos in Brand steckte, Läden zerstörte, plünderte und die Polizeieinsätze mit Steinen, Molotow-Cocktails und Stahlgeschossen beim Hamburger G20-Gipfel angriff, erlebten wir mit dreißig Ausstellern einen fröhlichen und gut besuchten Sommermarkt mit maritimen Flair auf dem kleinen Fährplatz in Lübeck-Travemünde.

Frühsommerliche Temperaturen - aber noch kein Badewetter - bescherte einigen Ausstellern an drei Tagen in Travemünde an diesem Wochenende Traumumsätze. Die Betonung liegt hier auf einige. So hat der Stiftedrechsler in Travemünde bereits einen festen Kundenstamm, der auch gerne einmal einen teuren Füllhalter kauft. Urlauber aus Düsseldorf oder Hessen zählten zu seinen kauffreudigen Kunden. So auch unsere Ausstellerin mit selbst genähter Kinderkleidung die gerne nach Travemünde kommt, weil sie auf unserem Markt die einzige Anbieterin mit Kinderkleidung ist. Sehr gut gekauft wurde hier gezielt an Schmuckständen mit hochwertigem Schmuck oder Gartenaccessoires. Auch unser Anbieter mit Heilseife von der Insel Rügen freute sich über seine Kunden aus Travemünde und hatte interessante Neuigkeiten von der Marktszene auf der Insel Rügen zu erzählen. Seinen Berichten nach läuft es dort zurzeit nicht so gut, und die Menschen geben kein Geld aus. Nun beginnen die Ferien ja auch erst.

Die kleinen Läden an der Vorderreihe sind voll von günstigen und individuellen Textilien. Deshalb wird kaum ein Aussteller auf unserem Markt mit Textilien gute Umsätze erwirtschaften können. Das sagen wir unseren Ausstellern immer ehrlich bevor sie sich anmelden. Denn der Erfolg hängt auch immer von der richtigen Entscheidung für oder gegen einen Markt ab. Und manchmal wird gerade DER, von dem man sich viel verspricht zum Gegenteil. Dann ist das leider so und das muss man aushalten können.

Für mich war es ein sehr entspanntes und zum Teil auch amüsantes Wochenende mit netten Ausstellern und guten Gesprächen, zumal uns auch bekannte nette Aussteller von anderen Märkten besuchten.
Wir sind wieder vom 25. – 27. August auf dem Fährplatz mit vielen interessanten Angeboten. Kurzentschlossene können sich gerne noch anmelden.

Hier wieder ein kurzer Videoclip von diesem Wochenende:

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick auf das SchlossGartenFest in der Reuterstadt Stavenhagen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte am 17. und 18. Juni vor dem Schloss und meine ganz persönlichen Veranstaltungs- Erfahrungen in den neuen Bundesländern

Holzbildhauer Tadek Golinczak in Aktion
Holzbildhauer Tadek Golinczak in Aktion

Ich kenne Ostdeutschland noch als die Mauer durch unser Land lief. Manchmal haben wir dort auch bei der Familie von dem „Mann an meiner Seite“ zehn Tage in der Nähe von Leipzig Urlaub gemacht. Was haben wir diskutiert – immer in unserem Auto damit keiner mithören konnte.

Wenn ich jetzt in die neuen Bundesländer fahre, bin ich richtig stolz auf uns Deutsche und unser Land. Vieles ist natürlich anders gelaufen als wir alle es uns vorgestellt haben – aber das meiste eben doch gelungen.

Meine Erfahrungen als Veranstalterin im Osten halten sich in Grenzen. Ich hatte auch nie vor, dort Märktemäßig sesshaft zu werden oder den ostdeutschen Veranstaltern ihre Chancen zu nehmen. Obwohl wir schon kurz nach dem Mauerfall für Trittaus Partnerschaftsstadt Gadebusch auf Bitten der damaligen Bürgermeisterin zwei Kunsthandwerkermärkte infolge auf dem Schlosshof organisiert hatten. Eigentlich die ersten überhaupt im Osten. Ich war damals total begeistert von den schönen Keramiken der ostdeutschen Töpfer, und sie stehen heute noch in meinen Regalen.

Später nach der IGA (internationalen Gartenbauausstellung) 2004 wurde ich in das Büro vom Großmarkt Rostock eingeladen. Gerne sollte ich dort eine Veranstaltung in dem IGA Park organisieren. „Das machst du nicht“, sagte „der Mann an meiner Seite“ nachdem wir die Veranstaltungsfläche besichtigt hatten. „Du nimmst den Menschen dort nicht die Arbeit“. Und dabei blieb es auch.

Das ist lange her. Der damalige langjährige Bremer Geschäftsführer der Großmarkt GmbH, Jörg Vogt, verließ 2014 nach 25 Jahren den Großmarkt Rostock und wurde Erlebnis-Chef für die gesamten Vergnügungsparks Karls.

Einen Kunsthandwerkermarkt haben wir dann 2014 auf dem Marktplatz - als Ausgleichstermin für unsere Märkte in Laboe - als dort der Hafen umgebaut wurde, in Schwerin organisiert.

Das führte zu sehr unschönen – heute noch auf Google nachzulesenden Kommentaren einer 2004 in den Norden gezogenen Veranstalterin aus Nordrhein- Westfalen die sich seitdem von uns verfolgt fühlt – obwohl dokumentiert - wir seit 1980 im Norden Märkte organisieren und ebenfalls seit 2002 kunsthandwerkliche Märkte an Nord- und Ostsee.

Wir haben anschließend 2015 ein bis auf den letzten Platz ausverkauftes Konzert mit Quadro Nuevo im Februar in der Markthalle in Wismar organisiert. Die Fans kamen sogar mit einem Bus aus Trittau beim übelsten stürmischen Winterwetter. Dann gab es wenige kleine Märkte 2015/16 in der Markthalle Wismar. Auch dort haben wir uns zurzeit zurückgezogen, weil wir nicht den Termin bekamen, an dem sich auch die Touristen in Wismar aufhalten. Ja, und unser kleiner Markt in Thiessow auf der Insel Rügen hatte es dann wirklich in sich. Die Besucher waren toll – über das ABER möchte ich jedoch nicht öffentlich resümieren.

So kann ich für mich sagen. Es gibt nur eine schnuckelige kleine attraktive Fläche in Mecklenburg- Vorpommern auf der ich gerne einen kleinen attraktiven Markt organisieren würde. Die gibt dort aber keiner frei. Das haben mir auch noch einmal die Projektleiter des Großmarktes Rostock bestätigt. Denn sie sind der eigentliche „Platzhirsch“ in Mecklenburg- Vorpommern und beginnen jetzt mit ihren Schaustellern und Ausstellern ihre Sommertour an den schönsten Küstenplätzen in Mecklenburg- Vorpommern. Allerdings organisieren sie keine kunsthandwerklichen Märkte. Bekannt für hochwertige Kunst- und Töpfermärkte in Mecklenburg-Vorpommern ist die City Agentur Schumann aus Rostock.

Aber und nun kommt das ABER. Ich habe mich lange mit dem Hotelmanager unseres Hotels „Reutereiche“ in der Reuterstadt Stavenhagen im Landkreis Mecklenburger Seenplatte unterhalten. Nach der Wende wurde alles und jedes und noch so schlechte Veranstaltung im Osten von Menschenmassen besucht und honoriert. Das ist 25 Jahre her und die Besucher von damals sind heute 25 Jahre älter. Viele von ihnen haben genug von Veranstaltungen und ziehen anderes vor. Die jüngere Generation geht über Märkte mit dem Blick auf das Handy. Sie fotografieren – posten auf Facebook was sie gerade sehen und wissen eigentlich gar nicht wo sie sind. Dann gibt es meine Generation. Die besitzen alles, suchen möglichst eine Bank, wo sie bequem „Leute gucken“ können. Vorher essen sie noch zuhause, um dann auch nichts verzehren zu müssen oder sie tragen in ihren Rucksäcken Wasserflaschen mit sich herum und besetzen die Bänke der Gastronomen. Vor den Bühnen holen sie genüsslich ihre Wasserflaschen aus ihren Rucksäcken und ein Brot aus der Tupperbrotdose.

Die Marktkultur hat sich verändert und das nicht zum Besten. Und das wird in den nächsten Jahren nicht besser, denn dann sterben die „Braunen und Beigen“ ohne Rücksäcke auch noch aus, die unbekümmert ihre guten Pensionen und Renten für Essen und Trinken oder etwas Schönes zum Verschenken ausgeben konnten.

Alles DAS ging mir durch den Kopf als ich von unserem attraktiven kleinen Markt vor dem Schloss in Stavenhagen stand und auf das 1. SchlossGartenfest in Stavenhagen und den Schlosspark hinunter blickte. Barockfeuerwerk am Freitagabend, Konzerte und Musik über drei Tage und eine Werbung vom Feinsten. Schon 20 km vor Stavenhagen hingen Plakate. Ich weiß nicht wie viele hunderte Plakate die Stadt hat aufhängen lassen, Medienberichte und Radiowerbung zusätzlich. Mehr Werbung ging wirklich nicht. Wir haben noch von den kunsthandwerklich interessierten Besuchern am Samstag profitiert, aber für den Werbeeinsatz der Stadt Stavenhagen kamen einfach zu wenige Besucher.

Unser „Star“ war natürlich Tadeusz der an einer großen Holzfigur arbeitete. „Ich komme mir vor wie in einem Käfig“, lachte er. Denn er war ständig von Besuchern umringt. Genauso wie seine Skulpturen. Er ist und bleibt ein toller Typ.
„Dem Umfeld geht es hier gut. Die Wirtschaft floriert ...", so auch der Projektleiter Jörg Lange vom Großmarkt Rostock ein wenig enttäuscht. „Es gibt einfach zu viele Veranstaltungen. Die Leute haben darauf keine Lust mehr“, so der Hotelmanager vom Hotel Reutereiche. Da kann ich ja wirklich froh sein, in Trittau geblieben zu sein. Und trotzdem – Mecklenburg- Vorpommern gefällt mir einfach nur gut. Und als Urlauber sowieso.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick auf unseren Düwelsbrücker Creativ-Markt am 10. und 11. Juni am Fähranleger Teufelsbrück in Hamburg

Düwelsbrücker Creativmarkt am Fähranleger Teufelsbrück
Düwelsbrücker Creativmarkt am Fähranleger Teufelsbrück

Kaje H. Renfert aus Hamburg schreibt auf Facebook: „Ich war gestern dort und habe jetzt mal gegoogelt, wo mein dort gekaufter Honig herkommt: https://www.imkerei-an-der-barnitz.de/. Interessant finde ich, dass der Hof auch Bienenvölker zum Bestäuben v e r m i e t e t! - Mein Lavendelsäckchen aus der Provence hängt jetzt am Kellerfenster, damit die fliegenden Ameisen im Garten bleiben, und das Schöne am Kunsthandwerkmarkt Teufelsbrück ist, dass ich von der S-Bahnstation Klein Flottbek durch den Park und dann an der Elbe dorthin spaziert bin, Vogelgezwitscher, frische Luft, Schiffe gucken, ... echt schön! Ich bin auch jedes Mal wieder dort! Und die Kinder waren t o t a l begeistert vom Drechseln!“

Unser Marktplatz direkt am Anleger Teufelsbrück zählt „Zur Perle“ von Hamburg. Nienstedten zusammen mit Blankenese gehören zu den einkommensstärksten Stadtteilen von Hamburg. Der Stadtteil Nienstedten gehört auch zu den kinderreichsten. Die Nienstedter bleiben in ihrem Stadtteil. Zum einen wohnen sie herrlich und zum anderen haben sie die Elbe mit Strand vor ihrer Haustüre. Wo könnte es für sie schöner sein. Ein Kinderprogramm ist hier ein M u s s, und der Naturpädagoge Dag Wixforth entspricht ihrem Bedürfnis nach Natur und Echtheit.

Nach unseren Anstrengungen beim Trittauer Mühlenmarkt empfinde ich diese kleinen Märkte wie Urlaub mit Freunden. Bei herrlichem Sommerwetter begannen wir am Freitag mit dem Aufbau – aber dann zog das angesagte Unwetter heran und wir entschlossen uns, am Samstagmorgen unsere Stände aufzubauen. Das ging auch sehr locker, weil wir eine schöne attraktive Marktfläche am Teufelsbrücker Anlegesteg haben.

Pünktlich um 11.00 Uhr als das Fernsehteam des NDR Fernsehens kam, waren wir fertig. Gegen 15.30 Uhr wurde der Markt dann richtig gut besucht, während eine Schmuckdesignerin schon für mehrere tausend Euros exklusiven Schmuck verkauft hatte. Es muss nicht immer das große Sechs-Meter- Zelt sein, um gut zu verkaufen. Sie war an diesem Wochenende an der richtigen Stelle zur richtigen Zeit. Sie wusste gar nicht was sie zu ihrem Glück sagen sollte, denn am Sonntag ging es für sie so weiter. Ich habe mich natürlich mit ihr gefreut. „Genial“, sagte sie nur noch zum Marktende.

Aber auch Hüte wurden sehr gut gekauft, und die Modedesignerin Susi Fey aus Berlin konnte neue Kundinnen für ihre ausgefallenen Kollektionen begeistern.

Begünstigt durch die Übertragung im Fernsehen von unserem Markt im „Hamburg Journal“ am Samstagabend kurz vor 20.00 Uhr und das herrliche Sommerwetter wurde der Markt am Sonntag durchgehend sehr gut besucht.

Aber nicht nur das zählt hier. Es ist das höfliche und interessierte Publikum, das uns allen richtig gut tut. Nicht der Preis spielt eine Rolle, nein, es muss schon etwas Besonderes sein.

Unser Creativ Markt am Teufelsbrücker Anleger hat sich zum Treffpunkt von Freunden und Nachbarn aus der Umgebung herumgesprochen und soll auch unsere „Perle“ am Elbufer bleiben.
Frei nach dem Motto wie die Imkerin Sabine Haardt: „Wir lieben, was wir tun. Diese Passion leben wir jeden Tag.“ Das was man liebt, muss man jeden Tag tun, denn sonst wäre der Tag umsonst gelebt. Genau deshalb organisiere auch kleine attraktive Märkte in Hamburg und nicht nur die großen in Trittau.

Am 09. und 10. September sind wir noch einmal mit unserem Creativ Markt am Anleger Teufelsbrück. Noch können wir hier Bewerbungen annehmen.

Für alle, die nicht dabeiwaren, hier wieder unser Film:

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückschau -
Das war der Große Trittauer Mühlenmarkt zum Deutschen Mühlentag am 4. und 5. Juni

Der Trittauer Mühlenmarkt zu Pfingsten
Der Trittauer Mühlenmarkt zu Pfingsten

Der Trittauer Mühlenmarkt ist mit 150 Ausstellern unser größter Markt, weil wir die anliegende Parkfläche unseres Trittauer ALDI Discounters nutzen dürfen. Trittau ist noch ein beschauliches Örtchen und alle Besucher müssen sich ins Auto setzen, um extra zu unserem Markt zu fahren. Wir können also nicht wie auf unseren Märkten in Husum oder Travemünde zusätzlich auf Touristen setzen. Gehen wir also davon aus, dass jeder, der sich ins Auto setzt unsere Trittauer Märkte mit einer Absicht und Erwartung besucht. Viele Aussteller helfen uns zu unserer Werbung, denn die muss breit gestreut sein und vor allen Dingen die Hamburger nach Trittau ziehen. Dass uns das immer wieder im Besonderen gelingt, setzt vieles voraus.

Seit Jahren freuen sich viele unserer Aussteller über einen zahlungskräftigen Kundenkreis. Als die Schmuckdesignerin Wibke Renken rechtzeitig aus Duisburg losfuhr, gab es Probleme mit ihrem Auto. Sie ist dann zurück nach Duisburg gefahren und hat mit ihrem Partner die Ware und den Stand in zwei andere Fahrzeuge umgepackt. Anschließend haben sich beide wieder auf den Weg nach Trittau gemacht. Am Pfingstsonntag kam sie morgens um 8.00 Uhr in Trittau an. Beide waren die ganze Nacht durchgefahren. „Warum haben Sie sich diese Strapaze zugemutet,“ habe ich sie gefragt. „Die Kunden hatten bei mir Schmuck bestellt. Da muss ich doch kommen.“ In Trittau treffen viele Aussteller ihre Kunden. Und das ist ganz wichtig für Folgegeschäfte.

Die Keramikerin Ingrid Cordsen hatte neue witzige Hühner entwickelt. Als ich am Ende des Marktes noch eines kaufen wollte, waren sie ausverkauft. Viele Besucher suchen in Trittau etwas, das sie woanders nicht finden. Und das wird gut gekauft. Der Preis spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Aber, und das muss man auch wissen, nicht jeder Aussteller findet hier sein Glück. Denn er ist natürlich auch einer großen Konkurrenz ausgesetzt. Viele Aussteller haben mir an diesem Wochenende erzählt, wie sehr sie von ihren Kollegen kopiert werden. Das Problem der Erfolgreichen nimmt zu, indem ihnen die anderen hinterher reisen. „Da wo ich bin, meldet sich jetzt auch die Kollegin an“, hieß es.

Der Trittauer Mühlenmarkt zu Pfingsten

Unser Problem in Trittau nimmt auch zu, weil zu viele Aussteller Trittau dreimal mit dem gleichen Standplatz buchen möchten. Wenn sie ihn dann nicht bekommen, sind sie enttäuscht. Wir haben einfach den Platz nicht. Und es geht auch nicht, weil wir den Besuchern immer wieder NEUES bieten müssen.

Eine Besucherin sagte an der Mühlenrezeption zu mir: „Wir kommen extra nach Trittau um nicht immer die gleichen Aussteller zu treffen. Auf den anderen Märkten finden wir immer die gleichen Aussteller. Mit denen sind wir schon per DU.“ Das sollte uns eine Warnung sein.

Deshalb: Wer den Trittauer Erntedankmarkt am 30. September und 01. Oktober gebucht hat, kann ihn jetzt noch ohne Gebühren stornieren. Wir haben immer wieder erlebt, dass sich die besonderen Gewerke sehr spät anmelden. Und dann möchten wir sie gerne noch annehmen können. Unsere Besucher schätzen in Trittau die Vielfalt. Bisher sind sie uns treu geblieben. Aber wir alle müssen gemeinsam viel tun, damit es so bleibt.

Hier ist ein tolles Video von der Veranstaltung.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Trittauer Kunsthandwerkermarkt zum Erntedank im Herbst 2017

Liebe Aussteller/innen
Es zeigt sich jetzt schon, dass der Kunsthandwerkermarkt zum Erntedank in Trittau am 30. September und 1. Oktober so gut wie ausgebucht ist. Wir können Ihnen daher zurzeit Ihre Teilnahme ab 05. Juni nicht mehr bestätigen. Fest zusagen können wir Ihnen nur noch einen Tag am Sonntag auf der ALDI – Veranstaltungsfläche.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Trends Norderstedt - das war Spitze!

Der große Markt im Park trends 2017
Der große Markt im Park trends 2017

Was für ein Wochenende für Oliver Hauschildt mit Team, und was für ein Wochenende für alle 240 Aussteller im Stadtpark in Norderstedt. Schon am Samstag wurde die Trend – Messe super gut besucht. Die Besucher waren gut drauf, fröhlich und kommunikativ. Die Veranstaltungsfläche war bis auf den letzten Meter ausgebucht – an manchen Stellen auch etwas zu sehr gebucht. Norderstedt hat über 77 000 Einwohner und ist die viertgrößte Stadt des Nordens. Gestern fühlte es sich an als hätte jeder Norderstedter sich auf den Weg in den Stadtpark auf die Trends 17 gemacht.

Wie in früheren Jahren wurden auf unserer Meile die hochpreisigen Schmuckunikate gekauft. Das ging so weit, dass eine Dame zu unserer Ausstellerin meinte: „Was, 80,00 € soll das schöne Stück kosten? Viel zu günstig für die Norderstedter. Die haben Geld“. Auch unsere Norderstedter Ausstellerin bestätigte. „Die Leute haben hier Geld. Ich habe super gut verkauft.“ Überrascht bin ich immer wieder über die vielen Anbieter mit Gartensteckern und „Roststangen“ die seit mehr als zehn Jahren weiterhin emsig ohne Unterbrechung bei uns im Norden gekauft werden. Eigentlich müsste damit jeder Garten in Norddeutschland inzwischen bestückt sein.

Was für ein Tag, was für ein Erfolg und wie wunderbar, dass wir dabei sein durften. Ich freue mich für alle, die an diesem Wochenende ein gutes Geschäft gemacht haben. Bei 240 Ausstellern muss natürlich eine ganz andere Kaufkraft vorausgesetzt werden als bei dreißig. Das wissen wir alle, die es ehrlich meinen. Und so kann der Einzelne auf einer kleinen Veranstaltung vielleicht genauso gute Umsätze erwirtschaften wie auf einer so großen Messe wie der Trend. Aber erst einmal freuen wir uns über dieses gelungene Wochenende, wo selbst der Wettergott uns wohlgesonnen war.

Hier wieder unser Marktvideo:

Am 26. und 27. Mai 2018 sind wir wieder mit dabei.

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Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick auf "Mit LiebeGemacht" Kunsthandwerk und mehr auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz in Hamburg vom 4. - 13. Mai 2017 - 11 bis 20 Uhr

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Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick auf unser Ostermarkt – Wochenende auf dem Fährplatz in Lübeck – Travemümde vom 15. – 17. April

Ostermarkt in Travemünde

Insgesamt wurde das schlecht vorausgesagte Wetter wesentlich besser als wir alle dachten. Es begann allerdings beim Aufbau am Karfreitag mit starken Windböen und stellte unsere Aussteller auf eine harte Geduldsprobe. Einige Aussteller konnten ihr Zelt gar nicht erst aufbauen. Doch am Samstagmorgen schien die Sonne, der Wind ließ nachmittags nach und der Markt wurde an allen Ostertagen sehr gut besucht.

Viele Urlauber, Touristen und Tagesgäste machen zurzeit Urlaub in Travemünde und schlenderten über unseren Markt. Damit war unser Drechsler Dag auch das gesamte Osterwochenende, selbst während der kurzen Regenschauer von Kindern und Jugendlichen zusammen mit ihren Eltern umringt und am Drechseln.

Ausstellung 'traveART'

Urlauber, die sich statt für Kunsthandwerk für Kunst interessierten, fanden in unmittelbarer Nähe unseres Marktes „Lust auf Kunsthandwerk“ eine Künstlerausstellung unter dem Titel „traveART“ im Kreuzfahrtterminal am Ostpreußenkai in der Vorderreihe. Vier Künstler des Nordens stellten dort Bilder, Fotografien und Skulpturen unter dem Thema „Fisch und Frau“ aus. Es lohnte sich auf jeden Fall sie zu besuchen. Der Kreuzfahrtterminal als Ausstellungslocation passte ganz wunderbar zu diesem Thema und es kostete keinen Eintritt.

An der Travepromenade, direkt neben dem alten Leuchtturm hatte ein imposantes Riesenrad aufgebaut. Aber auch ansonsten bot Travemünde viel Abwechslung für einen Osterausflug. Erst einmal über unseren Markt „Lust auf Kunsthandwerk?“, dann weiter zum Kreuzfahrtterminal zur Ausstellung „traveART“, flanieren entlang der Geschäfte an der Trave - weiter über die Promenade zum Brüggmanngarten an der Nordmole und zwischendurch ein leckeres Fischbrötchen essen und Schiffe gucken. Wer es gemütlicher haben wollte, konnte es sich in den schnuckeligen kleinen Cafés oder Restaurants gut gehen lassen und dabei fast immer auf die Trave blicken. Genau DAS lieben die Urlauber und Tagesgäste in Travemünde.

Aber wie sah es nun auf unserem kleinen Markt aus? Wer kauft was und warum? Ich mag es gar nicht schreiben, denn während die einen sich trösteten, dass beim Nachbarn auch nicht viel lief - der andere meinte es wäre ein Publikum wie auf einem Wochenmarkt - verkaufte der andere an diesem Wochenende für über 30.000 € Edelstahlgrillkamine und Edelstahldesignermöbel. Zum Marktende kamen seine Kunden sogar mit einem großen schwarzen Wagen, zerlegten freudestrahlend den großen Grillkamin und bedankten sich für den guten Kauf (immerhin 4,500,00 Euro). Ich fragte den Kunden, von wem er von der Veranstaltung gewusst hätte. „Ich wohne hier“, sagte er „und habe ein Haus in Winsen“. Die anderen Grillkamine gingen nach Hamburg, Berlin, Dortmund und Lübeck. Also an Urlauber. Wochenmarktpublikum? Kaufen auf dem Wochenmarkt Menschen, die kein Geld haben und kaufen hier teure Edelstahlgrillkamine?

Selbst zum Marktende kam noch eine „angezickte“ Dame, der ihre eigene Unzufriedenheit im Gesicht stand und „meckerte“ über ihre Gartenmöbel am Teich, über die sie im Winter eine Plane ziehen müsse. Der Verkäufer von Edelstahlgrillkaminen ging gar nicht darauf ein sondern erklärte ihr gelassen die Vorzüge des Holzes seines Designertisches. Wenig später lachte die Dame herzhaft mit ihm, bestellte einen Designertisch – nur etwas kürzer als ausgestellt sollte er sein und zog lächelnd weiter über den Markt.

Ein professioneller Stand. Der Verkäufer hatte die Ausstrahlung eines erfolgreichen Menschen aus München mit charmantem bayrischen Akzent, dem es selbstverständlich gut geht, ohne sich damit wichtig zu tun. Damit traf er genau auf den Nerv seines „man gönnt sich etwas“ Publikums. Während die einen noch den Preis für Duftkugeln aushandelten, unterschrieben die anderen schon den Vertrag für eine Designer - Edelstahlsitzecke.

Noch als wir alle einpackten, drechselten die Kinder mit ihren Eltern bei Dag. Er hatte das gesamte Oster - Wochenende mit vielen Kindern und ihren Eltern gedrechselt. Besonders freute er sich über die neue Freundschaft mit dem Holzbildhauer aus dem Kreuzfahrtterminal, der auf der Künstlerausstellung „traveART“ ausgestellt hatte. Bis spät in die Abendstunden fegte Dag die Holzspäne vom Marktplatz. Wobei wir ihm natürlich halfen, die einen mehr und die anderen gar nicht.

Als wir nach Hause fuhren, sagte ich zu dem „Mann an meiner Seite“: „Ich verstehe es nicht. Da werden große Summen für Edelstahlkamine ausgegeben und bei den kleinen Preisen wollen die Leute noch einen Rabatt.“ „Das musst Du schon den Besuchern überlassen, wofür sie ihr Geld ausgeben“, antwortete er in dem Ton „nun schreibe Du mir noch vor, wofür ich mein Geld auszugeben habe“ ... Hallo, geht’s noch. Ich suchte doch nur nach einer Erklärung.

Hier können Sie einen Videoclip von der Veranstaltung sehen.

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Elke Baum

Kunsthandwerker

Das war der Österliche Frühlingsmarkt in Trittau am 8. und 9. April um die Trittauer Wassermühle.

Österlicher Frühlingsmarkt rund um die Wassermühle am Mühlenteich in Trittau

Die Welt ist in Aufruhr und alles in Bewegung. Kriege, Terrorismus, unkalkulierbare Regierungschefs in der Welt, Giftgaseinsätze gegen Kinder in Syrien oder unbegreiflich die rechte Szene bei uns in Deutschland. Bilder, die so schrecklich sind, dass wir sie gar nicht für real halten können, werden uns täglich in Videos und Fernsehen ins Haus oder mobil über social media in die Hand geliefert.

Wen sollte es da noch verwundern, dass sich Menschen auf den Weg machen, um ein wenig heile Welt einzuatmen und zu erleben. Dass dreimal im Jahr tausende Menschen in einen recht unbedeutenden Ort vor den Toren Hamburgs ziehen, überrascht keine anderen mehr als die Trittauer selber. Denn wir können nicht auf Touristen wie in den Urlaubsgebieten an der Nord- und Ostseeküste hoffen. Wir sind auch nicht prominent oder adelig, um Busse Neugieriger heranzuziehen. Im Gegenteil: An diesem Wochenende begannen die Osterferien in Schleswig- Holstein und bekannterweise fliegen dann viele Menschen in die Sonne. Da der Mensch eher die negativen Seiten betrachtet als die positiven, hätten wir spätestens an diesem Punkt fürchten können, dass die beginnenden Osterferien unseren Österlichen Frühlingsmarkt beeinflussen könnten.

Stattdessen hatten wir das Gefühl, Trittau wurde zum Urlaubsziel ausgewählt. An zwei Tagen schoben sich die Menschen bei bestem Wetter friedlich über unser Veranstaltungsgelände. Eine Frau war mit Bus und Bahn aus Husum gekommen, um bei Dag einen Tag lang zu drechseln. Als ich am Samstag über das Kopfsteinpflaster nach Hause ging, schlenderte vor mir ein Ausstellerpaar Hand in Hand und hinter ihnen fuhr ihr kleiner Sohn von fünf Jahren auf einem Kinderfahrrad. Er drehte sich zu mir um und strahlte: „Wir fahren nach Hause, Mama muss noch Kleider holen“. Als ich am Samstagmorgen die letzten Stände eingeteilt hatte, ging ich einfach über die Napoleon Brücke, klingelte an der Haustüre eines weißen Hauses und dort sprangen mir meine kleinen Enkelkinder mit leuchtenden Augen entgegen und riefen ins Haus: „Mama, Oma Elke ist da.“ Dann frühstückten wir alle zusammen – ein Enkelkind rechts und eines links an meiner Seite – und die Welt war so wie sie für alle sein sollte.

Doch nun zurück zu unseren Ausstellern. Ich bin immer selber wieder begeistert, wie diszipliniert unsere Trittauer Märkte ablaufen. Nicht ein Aussteller fährt vor Marktende auf das Veranstaltungsgelände. Es wurde ein Sack mit Wurstresten und anderem an einen Baum gestellt. Natürlich wissen wir wer es war. Für ein kleines Trinkgeld entsorgt unser Patrick den Müll unserer Gastronomie und Aussteller. Er prüft auch, ob das gesamte Veranstaltungsgelände sauber und ordentlich hinterlassen wird. Wer bei uns Müll hinterlässt, wird es in Trittau nie wieder tun. Das ist für mich so, als würden meine Gäste in unserem Wohnzimmer als Dank für einen netten Abend ihren Müll hinter meinem Sofa entsorgen.

Am Osterwochenende von Samstag bis Montag von 11 – 18.00 Uhr treffen Sie uns mit einem kleinen gemütlichen Markt in Lübeck-Travemünde auf dem Fährplatz fast neben der Überfahrt mit der Fähre zum Priwall. Dag wird wieder mit den Kindern drechseln und auch sonst gibt es viel Schönes bei unseren Ausstellern zu kaufen und entdecken.

Am 04. und 05. Juni laden wir wieder zum Mühlenmarkt im Rahmen des Tages der offenen Mühlen in Deutschland nach Trittau ein.

Wir wünschen Ihnen allen aber erst einmal fröhliche und entspannte Ostertage. Wir freuen uns auf Sie in Travemünde auf dem Fährplatz zwischen Vorderreihe und Trave Mündung. Dort wo die großen Schiffe sich „Gute Fahrt“ wünschen.

Hier wieder ein kurzer Videoclip von unserem Österlichen Frühlingsmarkt am Wochenende.

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Elke Baum

Kunsthandwerker

Frühlingsauftakt mit "Ostern Creativ" in der KULTURWERFT GOLLAN Halle 4/5, in Lübeck am 2. April 2017

Ostern Creativ in der KULTURWERFT GOLLAN
Ostern Creativ" in der KULTURWERFT GOLLAN

Das Ambiente der KULTURWERFT GOLLAN wäre fast filmreif gewesen. Unseren den Sicherheitsauflagen entsprechenden lockeren Aufbau honorierten Aussteller und Besucher mit Lob. Aussteller, die weiter angereist waren, vermissten allerdings die Kaufkraft der Touristen wie in Husum.

Einige Hamburger Aussteller waren allerdings mittags bereits fast ausverkauft. Aussteller, die in Hamburg Eppendorf zuhause sind waren mehr als zufrieden. Sehr gut verkauft wurden ebenfalls Gartenaccessoires. "Ich könnte vor Freude hüpfen", meinte der Aussteller zu Jessica. Aber es hatten auch einige schwer, ihr Angebot an die Mann oder die Frau zu bringen.

Auch besuchten uns die „Marktflüsterer“ die erst einmal spähten, was sich so tat, um dann zu fragen: „Könnte ich mich nächstes Mal auch anmelden?“ Oder die Späher anderer Veranstalter, die natürlich neugierig sind, was so vor ihrer und unserer Haustüre Neues passiert.

Es gäbe für die GOLLAN Halle ein tolles Konzept – es ist aber leider bei laufenden Stand -Meterpreisen von 25,00 € nicht zu finanzieren. „Sie arbeiten wirklich professionell“ lobte das Gollan - Management. Schon deshalb werden wir im nächsten Jahr die GOLLAN Hallen wieder für einen Sonntag anmieten. Der Reiz des NEUEN lässt mich immer noch nicht los.

Jetzt freuen wir uns weiter auf den traditionellen Österlichen Frühlingsmarkt in Trittau am Samstag und Sonntag. Für alle die uns am Sonntag in Lübeck nicht besucht haben an dieser Stelle ein kurzer Videoclip.

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Elke Baum

Kunsthandwerker

Eine kleine Rückschau auf den Kunsthandwerkermarkt zum Krokusblütenfest in Husum am 18. + 19. März 2017

Das war schon ein Husumer Wochenende für gestandene, erfahrene Marktleute. Während wir am Freitagnachmittag bei gemäßigtem Wind und trockenem Wetter den Marktaufbau entspannt beginnen konnten, brach nachts das erste Zelt einer Ausstellerin durch Sturm zusammen. Dank der Töpferei Cordsen aus Husum stellten sie ein Zelt aus vergangenen Zeiten für die Kollegin auf, dass dann auch - weil markterprobt - richtig gut hielt. Wo ein Wille ist, ist schließlich auch immer ein Weg. Die nächste Ausstellerin baute ihr Zelt am Samstagmorgen mit Hilfe anderer auf, um dann genervt festzustellen, dass dies nicht ihr Wochenende werden könne und fuhr unverrichteter Dinge wieder nach Hause. Mein Einwand, dass immerhin 50 Zelte auf dem Schlosshof inzwischen fest standen, konnte sie nicht überzeugen. Dass man - wie auch in allen meinen Verträgen immer vermerkt - Gewichte für die Zelte mitbringen muss und das nicht nur an Nord- und Ostsee, scheint leider immer noch nicht bei allen angekommen zu sein. So zog die Ausstellerin es vor, an einem kleinen Stand vor der Herrentoilette auf Käufer zu warten statt sich Gewichte für ihr Zelt zu besorgen.

Alle anderen Aussteller freuten sich dann am Samstag als der Wind nachließ, die Sonne schien und eine kauffreudige Kundschaft auf unseren Markt strömte. Durch ganz Husum schoben sich die Menschenmassen. Sie kamen mit Bussen und Bahn, und es schien kein Ende zu nehmen. Wir hatten Toilettenpersonal für das Schloss und unseren Seitenflügel des Schlosses gestellt wie in den Jahren zuvor auch, und das Team war super organisiert, schließlich hielten die vielen Busse direkt vor unserem Markt.

Wunderschön leuchteten die Millionen Krokusse. Wobei – und das muss auch einmal gesagt werden, einige Besucher es nicht lassen können, in die Krokusse zu treten – sie kaputt zu treten, nur um direkt in der Krokusblütenpracht ein Foto zu machen. „Warum treten Sie die schönen Krokusse jetzt kaputt, wo Sie doch extra hierhergekommen sind, um sie zu bewundern?“, habe ich einige gefragt. Ich kann diese zerstörerische Gedankenlosigkeit einfach nicht ertragen. Das aber nur am Rande.

Das Fernsehen und die schlechten Wetterprognosen für den Sonntag führten an diesem Samstag zu einem Menschauflauf in Husum. Sonntag hat es dann auch wie vorausgesagt geregnet – aber so richtig! Natürlich wurde Husum und unser Markt auch am Sonntag wieder besucht, doch wer einen Regenschirm halten muss, greift nicht so gerne in die Tasche zum Portemonnaie. Das ist einfach so. Hätte es am Sonntag nicht so stark geregnet, wäre es ein Traummarktwochenende geworden. Wenn das Wörtchen „wenn“ nicht wäre. Hier für alle, die nicht dabei waren ein kleiner Videoclip. Für alle die dabei waren: „Ihr wart Klasse trotz des verregneten Sonntags. Wir Marktleute lassen uns die Laune nicht verderben!“

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Elke Baum

Kunsthandwerker

Lüneburger Kunsthandwerkermarkt im Glockenhaus vom 10. - 12. März

Lüneburger Kunsthandwerkermarkt im Glockenhaus vom 10. - 12. März

Mit dem Lüneburger Kunsthandwerkermarkt ging am Sonntagabend ein an zwei Tagen sehr gut besuchter und erfolgreicher Kunsthandwerkermarkt zu Ende. Wir zeigen wieder für alle, die nicht dabei sein konnten einen kurzen Videoausschnitt und freuen uns jetzt am kommenden Wochenende auf das Husumer Krokusblütenfest auf dem Schlosshof im Schloss vor Husum inmitten von 4 Millionen lila farbener Krokusblüten.

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Elke Baum

Elke Baum

Liebe Ausstellerinnen und Aussteller

Märkte sind fast wie eine Familie. Auch eine Familie ist nicht immer einer Meinung, und das ist auch gut so. Aber es gibt immer einen Weg, den man Kompromiss nennt. Hier könnt Ihr lesen, was unser Aussteller Lothar Röpke dazu schreibt. Er verkauft auf unseren Märkten Wildspezialitäten.
Hier seine Zuschrift:

Für das Jahr 2017 wünsche ich dir, deinem lieben Otto, sowie deiner Familie alles Liebe, alles Schöne und Gute, vor allen Dingen aber Gesundheit.
Dein Artikel vom 31.12.2016 hat mal wieder gezeigt, dass du die Dinge beim Namen nennst, diese Art gefällt mir. Was ich besonders an dir schätze, ist dein Einsatz bei Problemen auf dem Markt. Du kümmerst dich umgehend um diese Angelegenheiten. Auch wenn wir in 2016 nicht immer einer Meinung waren, nach ruhigen Gesprächen haben wir immer einen Weg gefunden.
Auf deinen Märkten fühle ich mich sehr wohl, denn es gibt ganz viele nette und hilfsbereite Kolleginnen und Kollegen die ich im Lauf der Jahre kennengelernt habe. Aber auch die Gespräche mit den Besuchern deiner Märkte und der Erfolg, den ich mit meinen selbst hergestellten Produkten erziele, macht mir einfach Spaß.
Auch wenn mal ein Markt nicht gut gelaufen ist - es gibt eine schöne Aussage von Phil Bosmans:
Heute ist der Tag, um glücklich zu sein! Gestern: schon vorbei! Morgen: kommt erst noch. Heute: der einzige Tag, den du in der Hand hast. Mach daraus deinen besten Tag! Das ist auch mein Lebensmotto.
In diesem Sinne, liebe Grüsse aus dem schönen Naturpark Solling in Südniedersachsen von Lothar Röpke

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Elke Baum

Elke Baum

Liebe Ausstellerinnen und Aussteller

Nun haben wir das Jahr 16 mit Raketen und Böllern aus unseren Fenstern gejagt! Wir beginnen wieder von vorne und voller Erwartungen. Ich habe meinen kreativen Akku in den letzten Wochen neu aufgeladen ... und ein „immer weiter so“ unterbrochen. Bevor uns der Büroalltag fest im Griff hat, bedanke ich mich ganz herzlich bei allen unseren Ausstellern für die wunderschönen und zum Teil witzigen Grußkarten zum Jahreswechsel, die Mut machenden Worte und Mails stellvertretend wie diese für viele von Ihnen. Danke!

Hallo, liebe Elke Baum,
bin gerade dabei 2016 Revue passieren zu lassen....
war wieder ein sehr aufregendes, sehr turbulentes und anstrengendes Jahr....mit vielen, wunderschönen Highlights und auch schmerzenden Ereignissen....
Das neues Jahr 2017 begrüßen wir heute Nacht.....was wird da geschehen, auf uns zukommen...?
Wir werden sehen.....
Toll ist, dass/wenn wir Menschen um uns haben, auf die wir uns verlassen dürfen, die uns stützen und schützen.....da kann kommen, was will, es werden Lösungen gefunden werden....
dies im Bewusstsein zu haben tut gut....
In diesem Zusammenhang, möchte ich ihnen sehr gerne das Kompliment machen, dass ich sie sehr bewundere, für ihre unerschütterliche Energie und ihren offenen, innovativen Geist, immer wieder, seit schon so langer Zeit, ihre Veranstaltungen zu wuppen...!...Das muss ihnen erst mal jemand nachmachen!...dabei auch immer besonderes zu tragen, von ihren Ausstellern, die sie damit auch noch unterstützen....
Deshalb bin ich auch immer wieder gerne mit ihnen unterwegs, fühle mich bei Ihnen und Ihrem Team sehr gut aufgehoben, organisatorisch wie zwischenmenschlich...
einen guten Rutsch, alles Liebe und Gute für Sie, Ihre Familie und Ihr Team, bleiben sie weiterhin so fit und gesund!
Herzlichst, Ihre Loulou Etoile.

Ihre

Elke Baum

Elke Baum

Liebe Künstler, Kunsthandwerker und Aussteller!

Es geht ein sehr schwieriges Jahr 2016 für Deutschland zu Ende. Für manche von uns auch. Wir wollen es hinter uns lassen in der Hoffnung ein neues Jahr beginnt unberührt und frisch - ohne Ballast. Aber das ist ein Trugschluss. Denn wir nehmen uns und die Fortsetzung des alten Jahres im Rucksack mit. Und so werden unsere Märkte neu organisiert mit den Erfahrungen vom letzten Jahr. Die Veranstaltungsbranche wird buhlen um Aussteller und Besucher.

Unsere Aussteller werden weiter um Umsätze kämpfen – die einen um ein besseres Ergebnis als in diesem Jahr – die anderen nehmen sich vor, das gute Ergebnis von diesem Jahr im neuen wieder zu erreichen. Die einen halten eine stabile Gesundheit für selbstverständlich, die anderen halten einfach nur durch. Die Lebenszeit wird uns auch 2017 zerrinnen, ohne dass wir dahinter kommen warum so schnell, denn schließlich sind wir doch immer dabei.

Mehr Märkte und Umsatz um jeden Preis führen auch 2017 nicht zwangsläufig zu mehr Gewinn. Doch die finanzielle Not raubt einigen Ausstellern auch 2017 die notwendige Gelassenheit des Abwartens auf günstige Jahreszeiten. Sie stehen lieber auf einem Markt, zusammen mit Gleichgesinnten, als in der Werkstatt oder zuhause alleine. Es treibt sie die Hoffnung auf ein besseres Wochenende als das vergangene. Auf dem Markt geht es vielen ähnlich und hier fühlen sie sich unter Kollegen verstanden.

Was nur in dieser Rechnung auch 2017 fehlt? Die Kunden. Denn welchen Nutzen haben die Kunden von dem, was die Aussteller anbieten? Was ist den Kunden das Produkt wert? Bei der Definition eines Preises sollten unsere Aussteller nicht mit den Kosten argumentieren – sondern den Kundennutzen herausstellen. Wer nicht weiß, worum es den Kunden geht, wer nicht die unterschiedlichsten Kundenwünsche kennt, wird weniger verkaufen als ein anderer.

Für mich ist z.B. das Material immer wichtig. Edle Materialien wie Seide, Kaschmire oder Leinen fühlen sich auf meiner Haut eben einfach nur gut an. Sie haben ihren Preis – doch das Argument „Billig“ ist für mich zu teuer. Ich werde im privaten Freundeskreis oft für verschwenderisch gehalten: Nein, billig ist mir einfach zu teuer. Billig brauchen wir auf unseren Märkten doch nicht. Billig sind die Kunden woanders besser aufgehoben. Dafür brauchen sie nicht unsere Märkte zu füllen, sondern können ganz bequem im Onlinehandel vom Küchentisch zuhause bestellen. Ohne zu wissen, wie das Material aussieht, ohne zu wissen wie es sich anfühlt, ohne zu wissen, ob das ankommt, was sie bestellt haben und ohne ein freundliches Wort, ohne „Danke“ und die persönliche Beratung des Händlers und ohne jegliches Kauferlebnis. Toll????

Immer wenn besondere Anlässe wie Geburtstage, Weihnachten etc. anstehen, bekomme ich von Gaby ausgefallene, wunderschöne Karten – gekauft auf Kunsthandwerkermärkten. Die kann man im Onlinehandel nicht bestellen. Ihr Papier muss man erfassen, sie öffnen, und oft springen kleine liebevoll gearbeitete Überraschungen aus ihrer Mitte. Sie zeigen mir, dass ich geschätzt werde, dass sich jemand Mühe gibt, mir mit seiner Karte eine Freude zu bereiten. Ich hebe Gabys Karten alle auf.

Wir sollten dankbar für die Menschen sein, die mit viel Liebe und Geduld etwas dazu beitragen, dass wir uns im Alltag einfach angenommener fühlen. Oft sind es die Kleinigkeiten auf die es ankommt – genau DIE auf unseren Märkten angeboten werden, die uns die Sicherheit geben, dass unser Alltag für uns MEHR bereit hält als „BILLIG“.

Wer von uns will schon billig sein: In Wort, in Schrift und im ganz normalen Alltag. Wenn das Feuerwerk heute Nacht am Himmel erloschen ist, die Raketen verstummt, dann stehen unsere Aussteller morgen – spätestens übermorgen wieder auf und gehen in ihre Werkstätten und arbeiten für alles das, was unser Leben wertvoller erscheinen lässt – ohne Böller, Knaller und Raketen, ohne Champagner mit Hummer – einfach, damit wir die Welt auch 2017 leichter aushalten.

In diesem Sinne „danke“ an alle unsere Künstler, Kunsthandwerker und Aussteller ALLER Märkte, dass es Euch gibt und dass Ihr nicht verzagt... und wenn doch, dann nur bis zum nächsten Wochenende ...... bis 2017.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückschau auf den Lüneburger Kunsthandwerkermarkt im Glockenhaus vom 18. - 20. November 2016

Lüneburger Kunsthandwerkermarkt im Glockenhaus

Mit dem Lüneburger Kunsthandwerker- Markt im Glockenhaus ging am Wochenende unser Marktjahr 16 zu Ende. Viele unserer Kunsthandwerker konnten sich über supergute Umsätze freuen wie Thomas Nolte mit Getränkehaltern aus Lüchow, Petra Fischer mit Glasaccessoires und Astrid Voss mit exklusivem Schmuck.

Hier die Zuschrift einer Ausstellerin:

Sehr geehrte Frau Baum,
vielen Dank für die nette Mail. Ich habe den Markt in Lüneburg wieder sehr genossen. Er machte mir sehr viel Freude, und ich war auch mit dem Umsatz sehr zufrieden. Wünsche Ihnen eine besinnliche Advent-und Weihnachtszeit und freue mich auf nächstes Jahr mit Ihren tollen Märkten, vielen Dank.
Mit besten Grüßen aus dem Weserbergland
Sylvia Reck -kleine schererereien-

Eindrucksvoll auch der edle Kunsthandwerkermarkt in der Handwerkskammer am gleichen Wochenende in Lüneburg. Freunde des anspruchsvollen Kunsthandwerks kamen an diesem Wochenende in Lüneburg voll auf ihre Kosten.

Hier für alle, die nicht dabei sein konnten wieder ein kurzer Videoclip.

Kunsthandwerkermärkte bedeuten für mich etwas zu organisieren, was den Alltag bereichert. Was ihn schöner, abwechslungsreicher, vielfältiger und sinnlicher macht. Nirgendwo gelingt uns das besser als auf unseren Trittauer Märkten um die Wassermühle. Nicht irgendeinen austauschbaren Markt zu organisieren, sondern Raum und Kulisse für individuelle Märkte zu geben, über die sich ein ganzer Ort freut. Unsere Besucher stimmen mit den Füßen ab, öffnen ihre Herzen und dann auch ihre Portemonnaies, wenn wir eine ehrliche Veranstaltungskultur und romantische Wohlfühlatmosphäre schaffen.

2017 haben wir einige Märkte weniger im Programm. Trotzdem weiß ich genau, was wir erreichen wollen. Nämlich eine Zeit-Reduzierung nach der 20:80 Regel. 20 % der Arbeit können 80 % Erfolg bringen, denn den überwiegenden Teil von 80 % der Arbeit verschleudert der arbeitende Mensch für Tätigkeiten, die nur 20 % zu seinem Umsatz und Erfolg beitragen.

Bei erfolgreichen Menschen, Lebenskünstlern und Künstlern habe ich in den letzten Jahren immer wieder beobachtet, dass sie intuitiv nur 40 % Arbeitszeit einsetzen, um auf 160 % Erfolg zu kommen. Die restliche Zeit nutzen sie für sich, zur Inspiration oder um Zeit mit ihrer Familie und echten Freunden zu verbringen.

Daran werden wir 2017 verstärkt arbeiten – man nennt es neu – deutsch auch „entschleunigen“.

Ihre

Elke Baum