Elke Baum   *   Kunsthandwerker-Agentur
Theodor-Storm-Straße 8   *   22946 Trittau
Tel. 04154 - 2037   *   E-Mail: info@elkebaum.de

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Was gibt es Neues?

Kunsthandwerker

Ab aufs Land !
Kunsthandwerkermarkt zum Erntedank mit 150 Ausstellern um die Trittauer Wassermühle am 06. und 07. Oktober alle Tage von 10 - 18 Uhr

Seit über drei Jahrzehnten gilt der Besuch des Kunsthandwerkermarktes zum Erntedank in und um die Trittauer Wassermühle für zehntausende Besucher als ein MUSS. Er gehört zu den ältesten traditionellen Kunsthandwerkermärkten (seit 1980) Deutschlands und wird seitdem immer noch von mir persönlich zusammengestellt und organisiert.

Der Speckgürtel von Hamburg wächst Jahr für Jahr, die Immobilienpreise steigen noch schneller. Attraktive Gemeinden wie Trittau verzeichnen einen regelrechten Ansturm. Die Nachfrage nach Bauland übersteigt das Angebot weit. Denn in 25 Minuten sind wir in Hamburg am Horner Kreisel. TRITTAU IST IN!

Auch wenn sich das Veranstaltungskarussell inzwischen immer schneller dreht, so wächst auch die Sehnsucht nach der heilen Welt mehr denn je.
Dieser Sehnsucht werden wir auf dem idyllischen Gelände rund um die Wassermühle in Trittau gerecht. Liebhaber des individuellen Kunsthandwerks und Lebensstils werden auch in diesem Jahr nicht enttäuscht. Denn 150 Kunsthandwerker und Aussteller reisen aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland am ersten Oktoberwochenende an die Trittauer Wassermühle.

Töpfer Eckart Mohr
Der Töpfer Eckart Mohr
Unsere Besucher können dem Glasbläser, Töpfer an der Drehscheibe, Stiftedrechsler, Drechsler, Spekulatiusbrett- Schnitzer, Buchdrucker, Bürstenmacher, Tiffany Designerin oder dem Schmied und vielen anderen beim Arbeiten über die Schulter schauen.

Traditionelles Handwerk, Kreativität, Lebenskunst und Individualität sind das Konzept dieser 150 Kunsthandwerker und Künstler in und um die historische Trittauer Wassermühle. Sie präsentieren Ölbilder, Aquarelle, Fotografien, Lesemagnete aus selbst kreierten Aquarellen, 3D Faltkarten, Fotoarbeiten, Tiffanyarbeiten mit Bleiverglasung, Glasobjekte, Skulpturen und Objekte aus Holz, Stein und Kupfer, modellierte Steine aus Granit, Sandstein und Marmor.

Präsentiert werden außerdem künstlerisch gestaltete Hüte für Damen aber auch wetterfeste Herrenhüte, Textilaccessoires und tragbare Mode aus Designerwerkstätten für alle Größen, Feines aus Kaschmir, Strickaccessoires und Strickdesign, handgefertigte Lederaccessoires und Taschen, selbst genähte Kindermode, handgefertigte Perlsacktiere, Kupferobjekte und Metallkunst, hochwertiger Schmuck aus Gold, Silber, Perlen, Edelsteinen und Bernstein, Mineralien, Schmuck aus Tafelsilber, Blattgold auf Naturfunden, bäuerliche Gebinde, Trockenfloristik aus Naturmaterialien und Seidenblumen, Holzspielzeug, Holzobjekte, Deko Objekte aus Treibholz, Moorwurzeln und Holzkörbe, Naturholzfiguren, Schaffelle, Keramiken für Haus und Garten, bepflanzte Aufbaukeramik, an der Töpferscheibe gedrehtes blaues Gebrauchsgeschirr, handbemalte Möbel und Wohnaccessoires, selbst hergestellte Seifen und handgefertigte Stearin Kerzen, Körnerkissen, florale Trenddekorationen und viel Kunsthandwerkliches mehr.

Auf der ALDI Veranstaltungsfläche bieten Aussteller vor Ort frisch gebundene Herbstdekorationen, für Gartenliebhaber Dekorationen und Metallarbeiten für Haus und Garten, Gartenmöbel und Wohnambiente an.

Selten gewordene traditionelle Handwerke werden auf dem Trittauer Kunsthandwerkermarkt vorgeführt und einige werden wir Ihnen an dieser Stelle vorgestellt:

Renate Hirschhoff aus Hamburg erklärt den Besuchern das Tiffany- und Bleiglashandwerk und arbeitet es in der Trittauer Wassermühle vor.

Schmied Jochen Schmidt aus Berlin fertigt in seiner Schmiede neben Reparaturen und Anfertigungen für den täglichen Gebrauch Kunst- und Dekorationsgegenstände, Gastromöbel u. Einrichtungen, Bauelemente wie Fenstergitter, Geländer und Ähnliches, oder auch Requisiten für Theater-, Film- und Fernsehproduktionen.

Kupferschmied Kurt Hagedorn
Kupferschmied Kurt Hagedorn

Seit über 20 Jahren arbeitet Kurt Hagedorn aus Coesfeld mit Kupfer, zunächst als autodidaktischer Hobbykünstler später als freischaffender Künstler. Das Metall Kupfer fasziniert und inspiriert ihn zu immer neuen Arbeiten. Kupfer setzt im Laufe der Zeit durch Witterungseinflüsse eine natürliche dunkel- bis schwarzbraune Patina an. Somit bedarf dieses Metall keinerlei Pflege. Kurt Hagedorn kombiniert Kupfer gern mit Glaskugeln.

Glasbläser Hans Harder aus Petershagen führt am Ofen die Kunst des Glasblasens vor. Jugendliche und Kinder dürfen auch am Herstellen von Glasobjekten teilnehmen, ihre Farbe bestimmen und diese mit nach Hause nehmen.

Anton van der Aar aus Holland schnitzt Spekulatius- Model nach überlieferten Vorlagen und backt Spekulatius nach traditionellen Rezepten vor der Wassermühle zum Probieren.

"Der Gutenberg" nennt sich Hans-Josef Altmann. Diesen genialen Erfinder aus dem Mittelalter möchte er mitsamt Druckerpresse, Handwerkszeug, mittelalterlicher Kluft und Geschichten rund um die Erfindung des Buchdrucks in der Wassermühle vorstellen. Mit einem originalgetreuen Nachbau der historischen Gutenberg Druckerpresse erklärt er anschaulich wie dieses Handwerk im 15. Jahrhundert entstand und vor allem, welche Auswirkungen es für die Verbreitung des meistgelesenen Buches der Weltgeschichte hatte. Wer sich von dieser faszinierenden Präsentation mitnehmen lassen möchte in die Welt des Mittelalters und der ersten gedruckten Bücher, ist hier herzlich eingeladen. Zu den Glanzpunkten des Kunsthandwerkermarktes zählt ebenfalls die Ausstellung alter Bibeln und Bibelseiten aus der Zeit der Handschrift und Übergangszeit von Handschrift zu Buchdruck.

Eckart Mohr und Peter Bruckhuisen zeigen an ihrer Töpferscheibe den Besuchern wie attraktives Alltagsgeschirr entsteht.

Die Holzwerkstatt von Thomas Nolte aus Satemin bringt seit 2007 immer wieder neue Getränkehalter für Bier, Wein, Champagner oder den Kaffeepott aus feinem Holz wie Buche, Ahorn, Mahaghoni, Esche, Erle und wechselnden Holzsorten hervor. Seine Getränkehalter nennen sich KaffeeTwin - KaffeeSolo - Weinhalter Romantik - Uni-Alleskönner - und beruhen samt und sonders auf Vorschlägen von Markt-Besuchern.

Auch auf Bürstenmacher Hans Wilhelm Hintz aus Marburg warten seit vielen Jahren seine Kunden in Trittau. Er stellt aus ausschließlich natürlichen Werkstoffen seine über 600 unterschiedlichen Bürsten auf historischen Maschinen her.

Werner Hack aus Hamburg drechselt Schreibgeräte aus Edelholzarten an der Drehbank. Die natürliche Farbe und Maserung der Hölzer in Verbindung mit der Handarbeit lassen keine Übereinstimmung zu. So entstehen individuelle Unikate.

Besucher können die „Kleine Welt der Perlsacktiere“ von Uwe Stossno aus Rheurdt bewundern. Aus weichem Nicki-Stoff handgefertigt ist jedes Perlsacktier ein Unikat!

Günter Warnecke aus Hude stellt Schmuck aus Tafelsilber her. In seiner Werkstatt entstehen Kettenanhänger, Ringe, Armreifen und Ohrringe aus alten Silberbestecken. Seine Bearbeitungstechnik unterscheidet sich allerdings vom filigranen Vorgehen eines Goldschmieds. "Ich bearbeite meine Stücke im Schraubstock mit derben Hammerschlägen", erklärt er seinen Kunden.

Alle Modedesigner/Innen können wir an dieser Stelle gar nicht aufzählen. Hier nur stellvertretend für viele andere:

Hüte zu designen und zu fertigen ist Angelika Löberings Leidenschaft. Schon als Kind fand sie ihre Mutter mit Hut besonders schön. Ihre ersten Hüte entstanden schon als Teenager auf der alten Singer-Nähmaschine ihrer Großmutter. Sie finden sie unten in der Wassermühle.

"Nur Ihre eigene Fantasie setzt Ihnen Grenzen!" sagt Silvia Ketteniß aus Lernwerder und begeistert ihre Kunden mit individuellen Maßanfertigungen aus feinstem Leder.

Nanette Mende aus Nordstrand bietet Selbstkreiertes aus Filz und Gestricktes in bunten Farben an. Verwendet wird nur in Deutschland gefärbte Wolle nach dem ökotex-Standard 100. Diese Wolle nimmt von vornherein das Risiko von Allergien.

Aus dem Feinkostbereich verkauft Joachim von Bülow vom Forstgut Bergholz heimische Wildspezialitäten auf dem Trittauer Mühlenmarkt. Seine hausgemachten Delikatessen werden nach uralten Familien-Rezepten hergestellt und gibt es in keinem Laden zu kaufen.

Händler mit Gewürzen aus aller Welt, frisch geräucherten Aalen und Forellen, Wurst- und Schinken- oder Katenrauchspezialitäten, Wildspezialitäten aus der Region, verschiedene Honigsorten aus dem Bienenvolk, Käse- und Bärlauchspezialitäten, Kaffeespezialitäten, italienisches Mandelgebäck, schwedische Lakritzen, Öle und Balsamicos oder Canarische Spezialitäten „Mojo“ zum Mitnehmen laden zu einem Erntedankausflug an die Wassermühle ein.

Kürbisprodukte und eigene Erzeugnisse vom Hof wie Zier - und Speisekürbisse, Zuckermais und Kartoffeln dürfen auf dem Erntedankmarkt natürlich auch nicht fehlen.

Andreas und Carola Sommers aus Hamburg setzen sich für alte Getreidesorten und Bio – Ausmahlmehle ein. Sie bedeuten eine gesunde Grundlage für unsere tägliche Ernährung. Darüber und mehr informieren sie die Besucher und backen in ihrem Holzbackkofen frische Brote. Gebacken wird natürlich nur aus den Grundzutaten: Getreide, Wasser und Salz. Das ist nicht nur für Allergiker interessant, sondern auch für Feinschmecker, die vom Bäckereinerlei mit Zusatzstoffen enttäuscht sind.

Aalräucherei Peter Siemsen
Aalräucherei Peter Siemsen

An der Trittauer Fischräucherei Peter Siemen kommt keiner vorbei. Peter Siemen räuchert frische Forellen und Aale vor Ort. Am Sonntagmittag muss man schnell sein. Sonst bekommt man keine Forelle mehr ab.

Französische Spezialitäten wie frische Austern, Lachs- und Krabbenpaste zum Probieren, dazu das besondere grobe Salz von den französischen Salzfeldern Fleur de sel und Weine wie Muscadet oder Cabernet bringt die Trittauer Partnergemeinde aus dem Canton Le Loroux Bottereau aus Frankreich zum 38. Kunsthandwerkermarkt exklusive mit. Auch ihr Winzer Clemence Lefeuvre, der eine Goldmedaille mit seinen Weinen in Frankreich gewonnen hat, kommt nach Trittau zum Erntedankwochenende.

Eine kleine Marktgastronomie mit Spezialitäten sorgt für das leibliche Wohl unserer Besucher. Frisch gebackene Pfannkuchen erhalten Sie aus der historischen Pfannkuchenkutsche – ebenso ein frisch gezapftes Bier aus Matthias Böttgers historischer Getränkekutsche.


In der Wassermühle werden Kaffee und selbst gebackene Kuchen vom Gasthof Hamester aus Basthorst und an der Mühlenbar Federweißer angeboten.

Am Sonntag erweitern große Stände mit einer zusätzlichen Holzbackofenbäckerei, Wohndekorationen, individuellen Gartenmöbeln und mehr den Erntedankmarkt auf der ALDI Veranstaltungsfläche.

Am Sonntag spielt die bekannte und beliebte Skiffle Band APPELTOWN WASHBOARD WORMS von 15.00 - 18.00 Uhr an der Napoleon Brücke.

Der Trittauer Kunsthandwerkermarkt zum Erntedank lässt keine Wünsche offen und begeistert sein Publikum seit 38 Jahren.
Der Markt ist am Samstag und Sonntag von 10.00 – 18.00 Uhr geöffnet.
Am Sonntag haben die Geschäfte von 12 - 17.00 Uhr in Trittau geöffnet.

Parken und Eintritt sind frei.

Mit dem Auto erreichen Sie Trittau aus Richtung Hamburg und Berlin: BAB 24, Abfahrt Witzhave, Richtung Trittau und aus Richtung Kiel: B 404, Abfahrt Trittau-Nord, in Trittau rechts in die Bahnhofstraße abbiegen.

P.S.
Wegen der großen Nachfrage von Seiten der Aussteller verlängern wir am Sonntag die ALDI Veranstaltungsfläche mit 20 Ausstellern. Für Sonntag könnten wir deshalb noch einzelne Stände annehmen. Für zwei Tage ist der Erntedankmarkt allerdings restlos ausgebucht.

Besuchern empfehlen wir am Sonntag sehr früh zu kommen. Dieser kunsthandwerkliche Event kennt keine Grenzen.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Husumer Herbstmarkt am 29. + 30. September 18 von 10 - 18 Uhr

Moin Moin und herzlich willkommen zum Husumer Herbstmarkt am 29. und 30. September.

Ob Sie über den maritimen Kunsthandwerkermarkt auf dem Marktplatz schlendern oder sich in den anliegenden Geschäften der Innenstadt am Sonntag von 12 – 17.00 Uhr über die aktuelle Herbstmode informieren. Es erwartet die Besucher in Husum ein fröhliches und buntes Herbsttreiben für die gesamte Familie.

Kunsthandwerker bieten Mode, selbst genähte Kinderkleidung, Keramiken, Perlenstickerei, Schmuck aus Gold, Silber und Bernstein, Mineralien, handbemalte Möbel & Wohnaccessoires, Bürsten aus der Bürstenmanufaktur und viel Schönes mehr an.

Nanette Mende von der Insel Nordstrand darf auf dem Husumer Marktplatz natürlich nicht fehlen. Sie präsentiert Selbstkreiertes aus Filz und Gestricktes in bunten Farben. Sie verwendet nur in Deutschland gefärbte Wolle nach dem ökotex-Standard 100. Diese Wolle nimmt von vornherein das Risiko von Allergien.

Bei der Keramikerin Gretl Langner aus Husum finden die Besucher fröhliche handgearbeitete Dekorationen.

Axel Münster vom Obsthof Münster aus Eutin kommt auf den Marktplatz nach Husum. Seit 1965 existiert der Obsthof der Familie Münster. Neben dem Verkauf von Obst werden in der Mosterei Apfelsaft, reine Säfte, Nektare und Fruchtweine und eine breite Palette verschiedener Liköre, Eingewecktes, Gelees und fruchthaltige Brotaufstriche produziert. Eine Besonderheit sind seine selbst hergestellten Apfelbrote und Apfelchips.

Naturpädagoge Dag Wixforth bringt vom Hof Balm aus Munkbrarup seine Wippdrehbänke mit, auf der Jugendliche und Kids wie im Mittelalter mit dem Antrieb eines Fußpedals nach Herzenslust drechseln können. Unter seiner Anleitung werden Holz und Holzstämme gesägt, gespalten, behauen und rund geschnitzt, bevor die Kids mit dem Drechseln von Kerzenständern, Baseballkeulen oder Nudelhölzern beginnen können. Das Wippdrechseln ist eine uralte Handwerkskunst, an der sich Eltern und Kinder handwerklich versuchen können.

Auch für die Kinder hat Melanie Wilken ihre Schatztruhe wieder aufgefüllt. Wer fleißig sucht findet hier so manchen kleinen Schatz. Ein Kinderkarussell sorgt auch bei den Kleinen für gute Laune.

Eine kleine MARKT - GASTRONOMIE verwöhnt die Besucher mit Spezialitäten vom Grill und oder mit „Frisches vom Fisch“.

Wir haben noch Platz für Kurzentschlossene. Hier können Sie sich anmelden.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick „Fest der Kunsthandwerker“ am 08. und 09. September in Hamburg Wohldorf/Ohlstedt

Liebe Marktfreunde,
für mich war es ein Mut machender 21. Herbstmarkt unter dem Motto „Fest der Kunsthandwerker“ in Wohldorf/Ohlstedt in die Herbstsaison bei herrlichem Spätsommerwetter und tausenden Besuchern, erfolgreich und umsatzstark für viele unserer Kunsthandwerker und Aussteller.

Für die einen Aussteller war das Marktwochenende am Wohldorfer Mühlenteich „der Hammer“, für andere der „Markt des Jahres“ und für die nächsten ein sehr „guter Markt“. Viele Besucher waren wieder begeistert. Neu wohnen jetzt Mieter in der seit gefühlt zehn Jahren im Umbau befindlichen Wohldorfer Mühle. Tapfer hatten wir viele Jahre die Baustelle in der Mitte des Mühlenredders ertragen. Jetzt lassen wir nur noch die Straße vor dem Wohnhaus Wohldorfer Mühle frei, obwohl wir sie nutzen könnten. Mehr als 70 Aussteller haben um die Wohldorfer Mühle keinen Platz und mehr sollen es auch in Zukunft nicht werden.

Zur guten Entscheidung wurde, keinen Crêpes Stand mehr anzunehmen. Stattdessen lief das Café Geschäft mit Spezialitäten aus eigener Familien Rösterei in Kenia so gut, dass es mit zwei Personen und einer Hilfskraft kaum zu bewältigen war. Die Besucher lobten den reinen Kaffee Kenya Arabica Coffee und einige kauften gleich mehrere Pfunde für zuhause.

Auch die „Damen vom Grill“ hatten zwei Tage keine Pause. Diesen Ansturm hatte ihr Chef nicht erwartet. Denn eine dritte Kraft wäre am Sonntag mehr als sinnvoll gewesen. Selbst Marita Voss mit „Mojo“ war am Marktende fast ausverkauft und erschöpft.

Die handgearbeiteten Vogelhäuser waren ausverkauft und auch für unseren Glasbläser Hans Harder war es der beste Markt des Jahres wie für viele andere auch.

Wer sich etwas wert ist, kauft nicht billig. Der kauft sich auch mit wenig Geld Qualität. Wer auf unseren Markt kommt – selbstverständlich ohne Eintritt – kann sich einen Cappuccino aus einer besonderen Röstung Kenias gönnen. Er kann sich einen ausgefallenen Fruchtaufstrich z.B. Renekloden (Edelpflaumen) von „Frau Frucht und Herrn Gemüse“ mit nach Hause nehmen, eine besondere Honigsorte, Lakritz Pulver zum Verfeinern von Speisen oder eine frische Tüte Obst. Er kauft aber in jedem Fall Qualität. Deshalb freuen wir uns über unsere kleinen Manufakturen, die Qualität für unsere Besucher bereithalten, die sich jeder leisten kann.

Alle anderen die aber mehr Geld ausgeben möchten und können, finden an vielen Ständen in jeder Preisklasse etwas Schönes und Exklusives. Für diejenigen die immer noch glauben sie könnten unsere Märkte schlecht reden oder schreiben hier Kristin Robers mit Glasexponaten z.B. auf Facebook:

„Liebe Frau Baum, ich bedanke mich, dass ich auf Ihrem wundervollen Markt nach zwei Jahren wieder dabei sein durfte:-) ich denke, jeder Ihrer handverlesenen Aussteller weiß es zu schätzen, welch attraktiven Raum, nicht nur auf Ihren klug auserwählten und zu Recht etablierten Märkten Sie uns zur Präsentation unserer "Herzblut-Themen" uns ALLEN geben - Sie geben uns auch Raum auf dieser Plattform - kennen unsere Angebote und haben ein sicheres Gespür für das Zielpublikum eines jeden Ausstellerkollegen - einfach ausgedrückt: Sie geben uns eine HEIMAT- wir sprachen vorhin drüber- ein ganz wichtiges Moment in diesem "Einzelkämpfer- Business". Und das unterscheidet Sie von vielen Ihrer Kollegen!
Ich freue mich auf Trittau - auf Sie und alle Kollegen.“

Wir geben nicht nur vielen Ausstellern in Trittau seit 38 Jahren eine Marktheimat – nein – Trittau ist unsere Heimat. Dazu gehört für mich nach wie vor, dass wir Kunsthandwerkern den Standplatz geben den sie brauchen. Denn im Gegensatz zu ihnen verdienen Händler auf vielen unterschiedlichen Märkten zeitgleich jede Woche ihr Geld – oft an mehreren Ständen mit Verkäufern. Das können Kunsthandwerker nicht leisten, weil sie ihre Arbeiten selber herstellen. Genau deshalb sind sie einzigartig und besonders für unsere Märkte.

Mit ihnen zusammen kriegen wir unsere Besucher alle – wenn nicht heute, dann spätestens morgen - auf nach Trittau an die Wassermühle! In diesem Jahr am 06. und 07. Oktober.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Liebe Marktfreunde

Auf unseren Märkten finden unsere Besucher auch Stände die mit Kunsthandwerk nichts zu tun haben. Das hat immer wieder zu Kritik Einzelner geführt:
"Wieso haben Spezialitäten etwas mit Kunsthandwerk zu tun?" Das Gleiche hat am letzten Wochenende sogar eine Ausstellerin in Husum mit selbst gebrannten Obstbränden gemeint: „Wir kommen gerade aus St. Peter Ording und da standen die gleichen Stände wie bei Dir mit Spezialitäten." "Ja, aber dann gehört Ihr auch nicht auf Kunsthandwerkermärkte. Was haben Obstschnäpse mit Kunsthandwerk zu tun?", hatte ich geantwortet. "Das sind Wochenmarktstände, Elke“ findet auch der "Mann an meiner Seite". "„Weil auf den Wochenmärkten zu wenig verdient wird, buchen diese Händler jetzt alle anderen Märkte wie LebensART, Landmärkte und vielen andere." Die Chefs schicken ihre Verkäufer auf alle Märkte die es gibt.

Ich finde diese Kritik teils berechtigt. Denn für Anbieter aus dem Feinkostbereich gibt es Genussmessen wie nächste Woche in der Hamburger Markthalle. Vorreiter waren eigentlich unsere Trittauer Märkte. Tausende Besucher, kauffreudiges Publikum und eine wunderbare Gelegenheit Kunden für das Produkt, das sich verzehrt, zu gewinnen. Der einzige und erste Händler Herr Boomers sen. kam schon 1982 mit seinem Gewürzwagen zu unseren Trittauer Märkten. Ich sehe ihn immer noch vor mir. Damals präsentierte noch jeder Stand ehrliches Kunsthandwerk und Herr Boomers sen. kam vom Klosterfest Cismar wie die meisten Kunsthandwerker. Der Trittauer Erntedankmarkt gehörte zu den Geheimtipps unter den Kunsthandwerkern nach dem Motto: "Auf dem Klosterfest in Cismark wird Geld verdient – in Trittau läßt man seine Seele baumeln." Das habe ich viele Jahre geglaubt. Woher sollte ich es auch anders wissen? Wie solidarisch Aussteller wirklich denken, erfuhr ich erst zwanzig Jahre später in einer persönlichen Mail eines neuen Veranstalters im Norden.

Dass wir Händler aus dem Feinkostbereich annehmen, hat mit der Tatsache zu tun, dass unsere Besucher z.B. aus Hamburg unsere Trittauer Märkte lieben, weil sie für jeden Geldbeutel und Geschmack etwas anzubieten haben. Nicht jeder Marktbesucher kommt nach Trittau um Kunsthandwerk zu kaufen, sondern um eine Vielfalt unterschiedlicher Angebote zu erleben, die es in dieser Zusammenstellung in keinem Geschäft gibt. Wenn dieser Besucher erst einmal auf dem Markt ist, kauft er sich neben einem Glas Pastete auch gerne etwas anderes, das ihm gefällt. Einfach aus einer guten Stimmung heraus. So geht es mir – und so geht es vielen anderen Besuchern ebenso. Gerade zum Spätsommer – zur Erntedankzeit freuen sie sich z.B. über Stände mit selbstgebackenem Brot und seinen Zutaten.

Andreas Sommers
Andreas Sommers
Denn wer sich mit 'alten' Brotsorten befasst, muss sich mit der Kultur der Menschen befassen. Denn das ist ein total spannendes Thema. Der, der das sagt, ist kein anderer als Andreas Sommers, Ernährungsberater und ""Brotbäcker aus Leidenschaft". Zumindest in Henstedt-Ulzburg und Umgebung ist er bekannt – nicht nur vom Wochenmarkt an der Hamburger Straße, wo er jeden Donnerstag seine knusprigen, selbst gebackenen Brote zum Verkauf anbietet.

Ebenso wie alle dazugehörigen Zutaten vom Mehl bis zum Sauerteig. Man trifft ihn aber auch auf Umweltmessen und –Veranstaltungen, in Schulen und in der VHS, wo er seine gut besuchten Brotback-Seminare mit Verkostung gibt. Und selbst sein Haus ist all jenen bekannt, die in kleinen Gruppen in seiner Küche das Backen gesunder Brote mit seiner Hilfe erlernen.
"Brot hat einen stark religiösen Aspekt", sagt Andreas Sommers und verweist auf "unser täglich Brot" oder das Heilige Abendmahl, auch wenn es dabei nur als dünne Hostie Verwendung findet – die übrigens aus reinem Weizen hergestellt wird. Amerikaner sind bis heute extrem auf Weizen beim Brot fixiert. Erst wenn alle anderen "Kraftstoffe" entfernt sind, wird dort das reine Weizenbrot, luftig und leicht, verzehrt. Folgende Brote (und natürlich auch das "amerikanische" Weizenbrot) können übrigens sämtlich unter der Anleitung von Andreas Sommers nachgebacken werden.

Das helle Fladenbrot der Israeliten (6000 – bis 5000 v. Chr.) besteht aus Gerste, Ei und Salz und wird heiß geröstet verzehrt. Das gesäuerte Brot der Ägypter wird aus reinem Weizensauerteig auf Weizenvollkornbasis hergestellt. Auch das römische Tontopfbrot besteht aus mineralstoffreichem Weizenmehl, allerdings mit Weizensauerteig. Dagegen besteht der Hafer-Honig-Fladen der Germanen aus Gerste, Hafer, Honig und Salz, während das Erbsenmehlbrot aus dem Mittelalter stammt: Roggen- und Gerstenschrot mit Erbsenmehl und Roggensauerteig. Die ersten Reformversuche gab es mit dem Grahambrot aus Weizenschrot, Weizenvollkorn, Weizensauerteig und ganz ohne Hefe, während das Kommissbrot des deutschen Militärs aus Roggen, Dinkel und Gerste bestand, ein Mischbrot "eng gebacken" mit Sauerteig und Hefe. Eines der beliebtesten Brote unserer Zeit ist das klassische Bauernbrot Norddeutschlands als Roggensauerteigbrot mit 100 % Roggen. Dann kam das Holsteiner Schwarzbrot, das die Bauern in knappen Zeiten mit gesäuerten Roggenkörnern, Roggenschrot, Rübenkraut und Kümmel erfanden. Es findet bis heute begeisterte Anhänger.

Brot backen mit Andreas Sommers

Sein eigenes Brot zu backen, ist für viele Menschen inzwischen ein Bedürfnis geworden. Angesichts des Überangebots an Brotsorten in Bäckereien und Supermärkten hat sich der Wunsch durchgesetzt, eine eigene Mischung aus dem Backofen auf den Tisch zu bringen. Dazu Andreas Sommers: "Ich zeige Ihnen, wie Sie ihr eigenes Brot backen können. Was ist ein Sauerteig, wie geht man mit Hefe um, welches Getreide soll verwendet werden? Die Mehlkunde gehört ebenso zu meinen Brotback-Seminaren wie das praktische Kneten und die Teigbereitung."

Ist das Brot fertig gebacken, wird es gemeinsam verzehrt und dabei viel über gesunde Ernährung gesprochen sowie Tipps ausgetauscht. "Es sind jedes Mal zweieinhalb interessante und lehrreiche Stunden", verspricht der Brotbäcker aus Leidenschaft. Es ist übrigens bekannt, dass jemand, der einmal das Brotbacken bei Andreas Sommers gelernt hat, dabei bleibt. "Bei uns zu Hause kommt seitdem kein anderes Brot mehr auf den Tisch!" Egal, ob kerniges Roggenbrot, Baguette oder Ciabatta – und sogar glutenfreies Brot.

Wer Andreas Sommers aus Henstedt-Ulzburg in Sachen Brot backen kennen lernen möchte, ist auf unserem "Fest der Kunsthandwerker" am 08. und 09. in Hamburg Wohldorf/Ohlstedt, Mühlenredder 38 oder auf dem "Trittauer Kunsthandwerkermarkt zum Erntedank" am 06. und 07.Oktober am Mühlenteich 3 genau richtig.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Trittauer Kunsthandwerkermarkt zum Erntedank

Liebe Marktfreunde,
unser Kunsthandwerkermarkt zum Erntedankfest am 06. und 07. Oktober um die Trittauer Wassermühle ist mit 140 Ausstellern restlos ausgebucht.

Bevorzugt werden hier in jedem Fall Kunsthandwerker, die ihr Handwerk vorführen. Anbieten können wir alternativ noch den Sonntag als Verlängerung der ALDI – Auffahrt für einen Tag (hier auf dem Foto).

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

21. Fest der Kunsthandwerker in Hamburg Wohldorf/Ohlstedt am Wohldorfer Mühlenteich, Mühlenredder 38 am 08. und 09. Sept. 2018

Seit 1997 steht das „Fest der Kunsthandwerker in Hamburg Wohldorf/Ohlstedt“ unter einem guten Marktstern. Es ist die teuerste Marktfläche, die wir anmieten und für die wir mit Änderung der anliegenden Verkehrsschilder über 5000,00 € nur für die Fläche für zwei Tage bezahlen. Doch trennen konnten wir uns von diesem idyllischen Veranstaltungsgelände letztendlich nie.

Und so zeigen auch in diesem Jahr wieder mehr als 60 professionell arbeitende Kunsthandwerker, Künstler und kreative Aussteller am 08. und 09. September am romantisch gelegenen Wohldorfer Mühlenteich in Wohldorf/Ohlstedt, Mühlenredder 38 im Alstertal Tradition und Zeitgeist. Viel Herzblut steckt in ihren Unikaten, die sie an ihren liebevoll dekorierten Ständen anbieten.

Sie präsentieren Öl- und Acrylgemälde, Fotografien, 3D-Grafiken, Unikate aus Glas, Glasdesign, Holzobjekte, Keramiken, flippig designte Mode aus Berlin, Strickdesign aus qualitativ hochwertige Garnen gestrickt, trendige Hüte und Textildesign aus Leinen und Kaschmir, selbst genähte Kindermode, selbst genähte Kissen und Taschen, Gefilztes und Gestricktes, 3D Faltkarten, schwedisches Leinen, Schaffelle, Gürtelanfertigung vor Ort, Ledertaschen, Silber-, Gold-, Edelstein-, Mineralien, handgearbeitete und ausgefallene Brillen, Dekorationen aus Treibholz, Holzobjekte, Holzspielzeug, Metallunikate für Haus und Garten aus Stein und Edelstahl, Ledertaschen und Rucksäcke, Schaffelle, handgearbeitete Seifen und viel Kunsthandwerkliches mehr.

Eine Hommage an die goldene Vergangenheit des Handwerks ziert die Brillen des Brillenmacher und Augenoptikermeister Jörn Dackow aus Henstedt - Ulzburg. Der aus Bremen stammende Brillenmacher ist seit 1988 in der Augenoptik tätig und trägt seit 1996 den Meistertitel. Seit einigen Jahren stellt er individuelle Brillen aus natürlichen und edlen Materialien her z.B. Unikate. aus Holz, Büffelhorn, Gold und Silber. Gefertigt werden sie in seiner Werkstatt in einem alten Bauernhof (Hof Hörnerkamp) von 1756 in Henstedt-Ulzburg.

Glasbläser Hans Harder
Glasbläser Hans Harder

Glasbläser Hans Harder aus Petershagen bläst in seiner mobilen Glasbläserei aus Glasrohren und -stäben künstlerische Gebrauchs- und Dekorationsgegenstände. Auf dem Kunsthandwerkermarkt dürfen sich die Besucher zusammen mit ihren Kindern auch selber beim Glasblasen versuchen und das eigene Unikat mit nach Hause nehmen.

Schmied Jochen Schmidt aus Berlin fertigt in seiner Schmiede neben Reparaturen und Anfertigungen für den täglichen Gebrauch Kunst- und Dekorationsgegenstände, Gastromöbel u. Einrichtungen, Bauelementen wie Fenstergitter, Geländer und Ähnliches, oder auch Requisiten für Theater-, Film- und Fernsehproduktionen her.

Stiftedrechsler Werner Hack aus Hamburg
Stiftedrechsler Werner Hack aus Hamburg

Bürstenmacher Hans Wilhelm Hintz aus Marburg stellt aus ausschließlich natürlichen Werkstoffen seine über 600 unterschiedlichen Bürsten auf historischen Maschinen her.
Die Schreibgeräte des Kunsthandwerkers Werner Hack aus Hamburg werden aus feinen Edelholzarten an der Drehbank handgedrechselt. Die natürliche Farbe und Maserung der Hölzer in Verbindung mit der Handarbeit lassen keine Übereinstimmung zu. So entstehen individuelle Unikate.

Nanette Mende aus Nordstrand bietet Selbstkreiertes aus Filz und Gestricktes in bunten Farben an. Sie verwendet nur in Deutschland gefärbte Wolle nach dem ökotex-Standard 100. Diese Wolle nimmt von vornherein das Risiko von Allergien.
Für Gartenliebhaber werden weiterhin Wohn- und Gartenambiente, Metallarbeiten für Haus und Garten und frische Blumenarrangements angeboten.

Andreas und Carola Sommers aus Hamburg setzen sich für alte Getreidesorten und Bio – Ausmahlmehle ein. Sie bedeuten eine gesunde Grundlage für unsere tägliche Ernährung. Darüber und mehr informieren sie die Besucher und backen in ihrem Holzbackkofen frische Brote. Gebacken wird natürlich nur aus den Grundzutaten: Getreide, Wasser und Salz. Das ist nicht nur für Allergiker interessant, sondern auch für Feinschmecker, die vom Bäckereinerlei mit Zusatzstoffen enttäuscht sind.

Zum Mitnehmen verkaufen Aussteller aus kleinen Manufakturen österreichischen Bergkäse, Ziegenkäse und Bergschinken, Honigspezialitäten, italienisches Mandelgebäck und , Fruchtaufstriche, Canarische Spezialitäten „Mojo“, Liköre oder schwedische Lakritzen.

Für Kinder und Jugendliche bringt Naturpädagoge Dag Wixforth vom Hof Balm aus Munkbrarup wieder seine Wippdrehbank mit. Wie im Mittelalter können sie mit dem Antrieb eines Fußpedals nach Herzenslust drechseln. Unter seiner Anleitung werden Holz und Holzstämme gesägt, gespaltet, behauen und rund geschnitzt, bevor die Kids mit dem Drechseln von Kerzenständern, Baseballkeulen oder Nudelhölzern beginnen können. Das Wippdrechseln ist eine uralte Handwerkskunst, an der sich Eltern und Kindern handwerklich versuchen können.

In Melanies Schatztruhe dürfen die Kinder wieder nach kleinen Schätzen suchen.
Eine kleine MARKT - GASTRONOMIE verwöhnt die Marktbesucher mit Spezialitäten vom Holzkohlegrill, mit Langusten vom Grill und anderen Köstlichkeiten.

Marktzeiten:
Sa. von 11 – 19 Uhr
So. von 11 – 18 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Das war der große Trittauer Mühlenmarkt zu Pfingsten 2018

Wir danken allen Freunden unseres Trittauer Mühlenmarktes.
Ich habe gerade die Festsetzung für die nächsten fünf Jahre Mühlenmarkt in Trittau unterschrieben. Wir werden Euch auch in Zukunft nicht enttäuschen.

Das sagen unsere Besucher:
„Liebe Elke Baum, wir haben uns auf den Weg nach Trittau zum Mühlenmarkt gemacht und sind hellauf begeistert.... Die Vielfalt der Anbieter ist berauschend, die Qualität der angebotenen Waren hervorragend..... 3x haben wir den Markt umrundet und so etlichen Taler ausgegeben und es nicht bereut.... Auch Abi Wallenstein hat zum Wohlgefühl beigesteuert.... Es war herrlich!!!!"

Jessica und ich sind das Team des Marktes. Wir haben jeden einzelnen Stand bis auf wenige Ausnahmen persönlich eingeteilt und sind mitgegangen. Wir beide sind zuständig für die Werbung, für die Buchhaltung, für das Marketing, für die persönliche Betreuung unserer Aussteller, für die Einteilung von Johanniter, zusätzlicher Verkehrsschilder und viele andere Dinge mehr die getan werden müssen. Selbst an das Klopapier müssen wir zwei denken. An diesem Wochenende hätten wir allerdings noch einen dritten Eisstand gebrauchen können.

Vor 10.00 Uhr morgens kommen die ersten Besucher. Dann muss jedes Auto der Aussteller rechtzeitig auf den Schützenplatz gefahren sein. Um auf unseren Mühlenmarkt zu kommen, müssen sich die Besucher ins Auto setzen. Sie kommen nicht von nebenan und sind keine Touristen.

Aber Jessica und ich wurden für unsere 10,5 km pro Tag über Kopfsteinpflaster hin und her belohnt. ES WAR EINFACH TOLL! Wir danken allen Ausstellern und Besuchern für das gelungene Mühlenfest.

Wir danken besonders Michael Lukowski an dieser Stelle für seine Film Dokumentationen über Jahre. Wir werden in den nächsten Wochen klären wie wir hier weiter verfahren können. Die neue EU Datenschutz-Grundverordnung Regelung empfinde ich als ganz bitter für uns. Denn Michaels Videos machten unsere Märkte transparenter für Besucher und Aussteller. "Michael, wir werden uns kümmern, dass Du an unserer Seite bleiben kannst."

Und hier der Film vom Mühlenmarkt 2018

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

"Mit Liebe Gemacht" in Hamburg - der aktuelle Film

Unser neuestes Video vom Kunsthandwerkermarkt "Mit Liebe Gemacht" - Kunsthandwerk und MEHR in Hamburg ist schon fertig.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Liebe Marktfreunde

wir sehen natürlich immer nur Momentaufnahmen und das was wir individuell auf unseren Märkten sehen wollen. Was tatsächlich hinter unseren Veranstaltungen steht, vermutet keiner wirklich. Sonst würden unsere Aussteller oder Besucher für uns mehr Verständnis und wir uns als deren Organisatoren auch oft gelassener zeigen.

Seit über einem Jahrzehnt freuen sich viele Hamburger und Touristen über unsere liebevoll und mit viel Geld geschmückten kreativen Märkte auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz direkt zwischen der Mönckebergstraße und der Binnenalster im Frühjahr und im Oktober mit den "Herbstimpressionen der Kunsthandwerker".

Zusätzlich zu der Behörde müssen diese Märkte vom City Ausschuss Hamburg Mitte befürwortet werden. Dieser Ausschuss setzt sich zusammen aus den Geschäftsleuten rund um den Hamburger Gerhart-Hauptmann-Platz.

Nun wünschen sich die Geschäftsleute seit längerer Zeit weniger Veranstaltungen in der Innenstadt. Ausgerechnet dieser kleine geschmückte Creativ-Markt wird jetzt einstimmig gecancelt, obwohl keine Straßen wie bei Großveranstaltungen gesperrt werden müssen und keinerlei Lärm entsteht. Muss man das verstehen? Ich glaube kaum.

Nun heißt es also zum letzten Mal für uns vom 03. – 12. Mai auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz:„ Mit LiebeGemacht“ Kunsthandwerk und MEHR.

Unsere Kunsthandwerker, Designer und Aussteller präsentieren ausgesuchtes Textildesign aus hochwertigen Stoffen, trendige Hüte und Mützen, individuellen Schmuck aus Bernstein, Mineralien, exklusive Ledergürtel nach Maß vor Ort angefertigt, Lederaccessoires, Ledertaschen, selbst hergestellte Spezialitäten aus dem Feinkostbereich und viel Schönes mehr.

Unter dem Label Christel Moden werden nach Maß geschneiderte Damen und Herrenjacken aus erstklassigen Materialien angeboten.

In der Lederwerkstatt Holger Radke aus Stolzenau direkt oben an der Mönckebergstraße können sich die Besucher ihren Gürtel nach Maß aus feinstem Leder anfertigen lassen. Für Kinder bringt Melanie Wilken ihre Schatztruhe mit. Wer fleißig sucht, findet hier so manchen kleinen Schatz.

Als Gastaussteller freuen wir uns wieder auf den Bildhauer Tadek Golinczak aus Polen, der eine große Skulptur auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz arbeiten wird. Eigenwilligkeit und Freude an der Form zeichnen seine Skulpturen aus. Jede Skulptur verkörpert das fröhliche oder arrogante, das neugierige oder ironische Aufbegehren in der Welt. Dabei steht sie doch ganz im Einklang mit seinem ureigenen Werkstoff dem Holz. So authentisch wie nur echte Kunst sein kann, stellen sich die Figuren dem Betrachter entgegen. Der Verzicht auf intellektuelle Eitelkeit lässt es zu, dass diese ihren festen Stand in der Natur aus der und durch die sie entstanden sind, behalten. Man muss sich das einmal vorstellen. Der Baum ist einfach nur eine Pflanze, und wenn man sein Holz betrachtet, sieht man Strukturen. In seinen Strukturen erkennt man Figuren. Dann entstehen ganze Welten vor dem Auge. Nicht nur äußerliche, sondern innerliche, mit Geist sprechende Erscheinungen. Und alles das wird sichtbar in Pflanzenfasern, die viele Jahre lang in Richtung des Lichts gewachsen sind.

Mitten in Hamburgs City auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz erwartet Besucher und Touristen im Mai ein bunt geschmücktes kunsthandwerkliches Frühlingstreiben.

Ich bin überzeugt, dass diese Entscheidung gegen unsere Creativ-Märkte von einem Gremium getroffen wurde, das unsere Märkte gar nicht kennt.

Was die Hamburger dazu sagen, lesen Sie bitte auf unserer Facebook Seite ( einfach auf das Facebook Zeichen rechts klicken).

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Das war "Lust auf Ostern"
Kunsthandwerkermarkt auf dem Platz an der Priwallfähre in Lübeck-Travemünde vom 31. März bis 02. April 2018 in der Video-Rückschau

Kunsthandwerker

Der 23. Österliche Frühlingsmarkt am 17. + 18. März 2018 in Trittau

Unser Frühlingsmarkt war schon ein Tanz mit dem Wetter. Bei eisigem Ostwind begann am Freitag der Aufbau. Aussteller, die ansonsten beharrlich auf ihren bevorzugten Plätzen gegenüber dem Mühlenteich bestehen und auf gar keinen Fall z.B. auf dem Mühlenhof ihre Zelte aufbauen möchten, wollten natürlich bei diesem Ostwind ihre Zelte im Mühlengarten aufschlagen. Andere bestehen aber seit Jahren auf den Mühlenhof. Und die konnten wir jetzt nicht einfach auf anderen Flächen aufbauen lassen. Bei dem Ostwind wollten viele NUR auf den Mühlenhof. Es allen bei diesen Witterungsverhältnissen recht zu machen, wurde zur großen Herausforderung für uns. Auf einmal waren die Top - Flächen, die vorher gebucht wurden, nicht mehr von Interesse. Im Gegensatz zu denen hatten aber alle Stammaussteller ihre Zelte trotz Ostwind direkt am Mühlenteich aufgebaut, die dort immer ihren Standplatz haben. Sie hatten den Ostwind im Rücken ihrer Zelte.

Immerhin planen wir unsere Märkte für unsere Besucher und die dürfen wir nicht enttäuschen. Wenn sich die Besucher bei Winterwetter ins Auto setzen, möchten sie zumindest für ihren Anfahrtsweg mit einem attraktiven Markt belohnt werden. Dafür zu sorgen ist unsere Aufgabe.

Viele Anrufe kamen aus Hamburg und Umgebung, ob unser Frühlingsmarkt überhaupt stattfinden würde. Aber, und das ist wirklich das Tolle, außer fünf Ausstellern hatten alle ihre angemeldeten Stände auf dem Mühlengelände aufgebaut. Die einen kamen aus Flensburg und Eckernförde, wo heftige Schneestürme tobten, die anderen aus dem Süden, wo ein gleiches zu berichten war. Doch am Samstagmorgen schien in Trittau die Sonne und bei uns in den Herzen.

Ein gut besuchter Samstag bei diesem eisigen Wetter war schon eine Freude wert. Es hätte viel schlimmer kommen können. Doch Sonntag schlenderten wie gewohnt tausende Besucher bei herrlichem Sonnenschein und eiskalten Temperaturen über unseren dekorativen Markt. Unser Trittauer Aussteller Holger Büttner entdeckte, dass sich am Samstag vom Wind eine Stange oben am Gerüst am Seitengang der Mühle gelöst hatte und kletterte beherzt bis in die Gerüstspitze, um die Eisenstange wieder zu befestigen. Nicht auszudenken wenn sie einem Besucher auf den Kopf gefallen wäre. Viele Aussteller konnten sich über gute Umsätze freuen. Während die einen Anbieter mit Schmuck über gute Verkäufe strahlten und mich vor Freude umarmten, waren die anderen etwas enttäuscht.

Die Stimmung seitens unserer Aussteller und Besucher war aber trotz der Kälte insgesamt freundlich und fröhlich. Deshalb habe ich das Gelände vor Marktende auch nicht wie gewohnt absperren lassen, sondern als die ersten Aussteller um 17.30 Uhr anfingen einzupacken, haben Jessica und ich mein Mühlenbüro auch eingepackt. Als die ersten Autos auf das Gelände fuhren, haben wir nicht auf die Uhr gesehen, sondern ich war einfach nur glücklich, dass wir alle kollektiv diesen schönen Markt bei eisigem Ostwind durchgehalten hatten und unsere Besucher sich wieder über die Angebote unserer Aussteller freuten und den gesamten Markt insgesamt anerkennend lobten.

Sehr gefreut habe ich mich auch, dass das Trittauer Onlineportal jeden Tag vor Ort war und einen Videoclip drehte und sofort auf FB stellte. „Du siehst auf dem Video wie ein Clown aus“, meinte der „Mann an meiner Seite“. Wenn man meine Wortwahl auf dem Video hört, sollte man denken es reiche nicht weit. Aber die Videoclips wurden aus dem Stand gedreht, und ich war gedanklich nur damit beschäftigt, dass alles bei diesen Witterungsverhältnissen reibungslos lief. „Trittau online“ wird von vielen Menschen in Trittau und Umgebung angeklickt. Das war für mich die einmalige Gelegenheit zu präsentieren, dass der Markt nicht ausgefallen war, sondern sich der Weg nach Trittau im Sonnenschein für alle lohnen würde. Manchmal ist es besser eine Chance beherzt zu ergreifen als sie zu unterlassen, nur weil man sie nicht perfektionieren kann. Auf meiner FB Seite können Sie sich die Videoclips gerne noch einmal ansehen.

Hinter keinem unserer Märkte steht eine so gezielte Werbung auch seitens unserer Aussteller wie für die Trittauer. Wir berechnen dafür keinen Cent, wenn wir z.T. 5000 Flyer an einzelne Aussteller schicken lassen, die sie dann verteilen. Jeder muss heute mehr dafür tun, wenn er Geld verdienen möchte als in vergangenen Jahren. Die Trittauer Märkte sind doch ein „Selbstgänger“, sagen viele. Hey, wer geht schon von selber, wenn er keine Beine hat. Insgesamt sind bereits seit diesem Wochenende 15 000 Flyer für den Mühlenmarkt an bestimmte Aussteller und 5000 Flyer zum Verteilen an eine Firma verschickt worden und werden in den nächsten Wochen verteilt. Diese Aussteller beginnen schon jetzt ihre Kunden und Kundinnen für unseren Pfingstmarkt einzuladen.

Dann, wenn es wieder heißt : „Auf ... auf zum Trittauer Mühlenmarkt“ am 20. und 21. Mai. Pfingsten an zwei Feiertagen mit Kutschfahrten, Mühlengarten und Blueskonzert. Das sicherlich zu freundlicheren Temperaturen als an diesem Wochenende. Allen, die uns hier unterstützen an dieser Stelle noch einmal ein ganz HERZLICHES DANKESCHÖN.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick auf unseren Lüneburger Kunsthandwerkermarkt im Glockenhaus vom 16. - 18. Februar 18

Der Kunsthandwerkermarkt im Lüneburger Glockenhaus wurde am gesamten Wochenende wieder sehr gut besucht. Die Erwartungshaltung bei einigen unserer Aussteller - besonders im Bereich Schmuck - ist hier sehr hoch. Meine Bedenken, dass die Umsätze im Februar auch in Lüneburg nicht so sein können wie im November - direkt vor Weihnachten, glaubt man mir erst, wenn sich das bestätigt. So waren dann die neuen Aussteller angenehm überrascht, während die anderen ihre Enttäuschung kaum verbergen konnten.

Bei dreiundzwanzig Kunsthandwerkern – kein Eintritt – durchgängig ein interessiertes Publikum auf einer gut besuchten Veranstaltung mit allem Komfort wie hilfsbereitem Hausmeister, ständiger Präsenz der Veranstalterin, gute und personifizierte Werbung, nettes und hilfsbereites Miteinander, kein Nebenmann mit Handelsware und ein attraktiver Standort mitten in der historischen Innenstadt Lüneburgs - das hat schon etwas.

Ihre

Elke Baum

Was sagen Aussteller über unsere Märkte?
Was ich noch sagen wollte.

Liebe Elke,
im Moment habe ich Zeit um Teile des Jahres Revue passieren zu lassen. Dabei taucht immer wieder ein Name auf, Elke Baum.
Mir ist wieder deutlich geworden, bei wie vielen Unternehmungen, nicht nur Märkten, auch die Buchung, die Fragen, die Tipps, nicht zu vergessen die Hochs und Tiefs, Du mich in diesem Jahr begleitet hast.
Dafür möchte ich mich herzlich bei Dir bedanken. Bei dem Abenteuer Märkte warst Du mir immer eine feste Größe. Ich danke Dir für Deine Arbeit, Deine Zuverlässigkeit und Dein Kümmern.
Ich hoffe, Du bleibst, wie Du bist, auch aus eigennützigen Motiven: Ich weiß dann nämlich, woran ich bin .
Meine Wünsche an und für Dich sind, Du mögest weiter mit Freude Deine Arbeit tun, Du mögest davon profitieren und das in Dein Privatleben transportieren können. Bei all dem soll Dich eine stabile Gesundheit begleiten, ebenso wie der (hoffentlich bald wieder gesunde) Mann an Deiner Seite.
Ansonsten, bekomme ich das Grinsen/Lächeln seit Lüneburg immer noch nicht aus dem Gesicht (will ich auch nicht). Der Erfolg hat mein Selbstbewusstsein wieder an einigen Stellen aufgebaut. Darüber freue ich mich einfach. Wir werden sehen, was im kommenden Jahr geht oder auch nicht. In der Wundertüte-Markt ist vieles drin, auch Schrott. Fürs kommende Jahr werd ich mir wieder mit Freude und Spannung eine Wundertüte kaufen.
Noch viele Grüße an Otto und eine gute Gesundheit.
Lass es Euch gut gehen und ich drück Dich mal
von Günter und Beate (Fohn-Schenk)
P.S. Viele Grüße auch an Jessika Behn.